Grundbucheintragung unter Übergehung eines Insolvenzsperrvermerks; Überzeugung von der Unrichtigkeit des Grundbuchs
letzte Aktualisierung: 27.8.2024
OLG Karlsruhe, Beschl. v. 22.5.2024 – 19 W 67/23 (Wx)
GBO §§ 13, 17, 22, 29;
Grundbucheintragung unter Übergehung eines Insolvenzsperrvermerks; Überzeugung von
der Unrichtigkeit des Grundbuchs
Wird eine Grundbucheintragung unter Übergehung eines Insolvenzsperrvermerks vorgenommen,
kann die für eine Berichtigung erforderliche Überzeugung von der Unrichtigkeit des Grundbuchs je
nach den Umständen des Falls auch deshalb gebildet werden, weil jeder Anhaltspunkt für eine
Genehmigung der Eintragung durch den Insolvenzverwalter fehlt.
Gründe
I.
Der Beteiligte zu 1 wendet sich gegen eine Zwischenverfügung, die eine Grundbuchberichtigung
von der Bewilligung des Beteiligten zu 2 abhängig macht.
In dem im Rubrum näher bezeichneten Grundbuch war Frau M. B. mit einem Anteil von ¼ als
Miteigentümerin eingetragen (Abteilung I, lfd. Nr. 5). Nach ihrem Tode am 21. Januar 2022
wurde mit Beschluss vom 12. Mai 2023 über ihren Nachlass ein (zunächst bis zum 25. Oktober
2023 vorläufiges) Insolvenzverfahren angeordnet und der Beteiligte zu 1 zum
Insolvenzverwalter bestellt. Bei Beginn des vorläufigen Insolvenzverfahrens wurde angeordnet,
dass Verfügungen über Gegenstände des Nachlasses nur noch mit Zustimmung des vorläufigen
Insolvenzverwalters wirksam sein sollten.
Auf Ersuchen des Insolvenzgerichts wurde am 24. Mai 2023 im Grundbuch in Abteilung II
unter lfd. Nr. 7 ein Insolvenzsperrvermerk eingetragen. Das Grundbuchamt nahm gleichwohl
aufgrund eines am 25. Mai 2023 eingereichten Antrags auf der Grundlage einer
Auflassungserklärung des transmortal bevollmächtigten Witwers in der Urkunde des Notars B.
vom 2. September 2022 (UR B …/22) am 1. Juni 2023 eine Umschreibung des
Miteigentumsanteils auf den Beteiligten zu 2 vor (Abteilung I Nr. 9). Zum Hintergrund der
Eigentumsübertragung enthält die Notarurkunde folgenden Vermerk (Schreibweise wie im
Original):
„Der Erwerber hat im Jahr 2001 in der WEG eine Wohnung und vermeidlich ebenfalls auch
einen Stellplatz in der TG ersteigert. Wie sich jedoch erst jetzt im Zuge der Sanierung der
Tiefgarage im Jahr 2022 herausgestellt hat, wurde der Stellplatz versehentlich nie an den
Erwerber zum Eigentum übertragen. Dieses Versehen blieb bisher verborgen. Der Erwerber hat
seit dem Tag des Besitzüberganges, demnach seit dem Jahr 2001, alle Kosten und
Sonderumlagen den nachstehenden Vertragsgegenstand bestreffend, bezahlt. Die Vertragsteile
sind sich nunmehr darüber einig, dass der Veräußerer den Stellplatz dem Erwerber zu
Alleineigentum überträgt. Eine Gegenleistung hat der Erwerber nicht zu erbringen. Die
Nutzung des Stellplatzes erfolgte durch den Erwerber. Um dieses rechtliche Versehen jetzt zu
korrigieren, schließen die Vertragsteile nunmehr diesen Übertragungsvertrag.“
Zu diesem Vorgang hat das Grundbuchamt folgende Feststellungen getroffen:
„Hinsichtlich der Annahme in der Erwerbsurkunde des Notars Oliver B. vom 02.09.2022 (UR
Nr. xxx/2022), der Stellplatz sei von dem Erwerber mitersteigert worden und damit mit
Zuschlagsbeschluss übergegangen, wurde Anfang August eine Grundaktenrecherche
durchgeführt. Der Zuschlagsbeschluss vom 20.11.2001 zum Eigentumswechsel hinsichtlich der
Einheit von Herrn D. (Blatt X-2) befindet sich auf AS 83 der Grundakte zu Blatt X-2 von N.
Dieser weist den Stellplatz in der Tiefgarage jedoch nicht mit aus.“
Auf Betreiben des Beteiligten zu 1 trug das Grundbuchamt in Abteilung II Nr. 8 einen
Widerspruch gegen den Eigentumswechsel ein, nahm aber auf entsprechenden Antrag keine
Grundbuchberichtigung vor. Eine solche hat es mit der angefochtenen Zwischenverfügung vom
16. August 2023 davon abhängig gemacht, dass eine - freiwillig abgegebene oder gerichtlich
erzwungene - Berichtigungsbewilligung des Beteiligten zu 2 als eingetragenem Eigentümer
vorgelegt werde. Die Unrichtigkeit des Grundbuchs sei nicht offenkundig. Aus den Grundakten
lasse sich nur entnehmen, dass eine Bewilligung des Insolvenzverwalters nicht eingereicht
worden sei, nicht aber, dass diese tatsächlich nicht abgegeben wurde. Ein Nachweis der
Negativtatsache sei im Wege des Urkundsbeweises nicht möglich.
Gegen die Entscheidung des Grundbuchamts richtet sich die Beschwerde des Beteiligten zu 1.
Er ist der Auffassung, die Unrichtigkeit des Grundbuchs sei offensichtlich. Die negative
Tatsache, dass er selbst der Eigentumsübertragung nicht zugestimmt habe, könne im
Urkundenbeweis nicht bewiesen werden. Verlange man in Fällen des Verstoßes gegen das
insolvenzrechtliche Verfügungsverbot eine Berichtigungsbewilligung des eingetragenen
Eigentümers, führe dies zur Wirkungslosigkeit des
Das Grundbuchamt hat der Beschwerde nicht abgeholfen.
Der Beteiligte zu 2 ist im Beschwerdeverfahren angehört worden und hat eine schriftliche
Stellungnahme abgegeben. Er ist der Auffassung, er habe angesichts der in der Zeitung erfolgten
Ankündigung der Zwangsversteigerung davon ausgehen können, den streitgegenständlichen
Tiefgaragenstellplatz im Jahre 2001 mit einer Wohnung erworben zu haben. Als später
aufgefallen sei, dass diese nicht mit übertragen worden sei, sei mit den Erben der Erblasserin die
Notarurkunde errichtet worden, die zu seiner Eintragung als Eigentümer geführt habe.
II.
Die Beschwerde des Beteiligten zu 1 gegen die Zurückweisung seines Antrags auf Berichtigung
des Grundbuchs ist nach
Statthaftigkeit der Beschwerde auch gegen Zwischenverfügungen vgl. etwa
Demharter/Demharter, 33. Aufl. 2023, GBO § 71 Rn. 1). Sie hat auch in der Sache Erfolg.
Die Berichtigung des Grundbuchs durch Wiedereintragung der Nachlassinsolvenzmasse darf -
entgegen der Auffassung des Grundbuchamts - nicht von der Bewilligung des Beteiligten zu 2
abhängig gemacht werden, weil die Unrichtigkeit in anderer Weise nachgewiesen ist.
1. Im Ausgangspunkt geht das Grundbuchamt zutreffend davon aus, dass eine unrichtige
Eintragung in der Regel nicht von Amts wegen zu berichtigen ist, sondern dies von den
Beteiligten herbeigeführt werden muss (vgl. etwa Schöner/Stöber, Grundbuchrecht, 16. Auflage,
Rn. 414; Demharter/Demharter, 33. Aufl. 2023,
Antrag hat der Beteiligte zu 1 aber, nachdem er zunächst nur gefragt hatte, ob eine Berichtigung
erfolgen werde, zuletzt ausdrücklich gestellt.
2. Ursprüngliche Miteigentümerin war, wie sich aus dem Grundbuch ergibt, die Erblasserin.
a) Sie hat dieses Eigentum nicht durch Zuschlagserteilung in der Zwangsversteigerung einer
Wohnung verloren. Einen Zuschlag des hier gegenständlichen Grundbesitzes im Wege der
Zwangsversteigerung zugunsten des Beteiligten zu 2 weist das Grundbuch nicht aus. Zwar hat
der Beteiligte zu 2 darauf hingewiesen, dass bei der öffentlichen Ankündigung der Versteigerung
einer Wohnung auf dem Grundstück H-Str. 41 auf einen Tiefgaragenstellplatz hingewiesen
worden war. Ein Zuschlag (auch) des vorliegenden Grundbesitzes ist jedoch im
Zwangsversteigerungsverfahren nicht erfolgt. Dies ergibt sich aus den vom Grundbuchamt
angestellten Nachforschungen; auch der Beteiligte zu 2 geht - wie die Präambel zu der
Notarurkunde zeigt - hiervon aus. Eine etwa irrtümliche Beschreibung der versteigerten
Wohnung (“mit TG-Stellplatz“) bei der Ankündigung einer Zwangsversteigerung kann den
erforderlichen Zuschlag nicht ersetzen, sondern könnte - bei Vorliegen der weiteren
Voraussetzungen - lediglich Amtshaftungsansprüche begründen.
Ein gutgläubiger Erwerb (§ 892 Absatz 2 BGB) kommt nicht in Betracht, weil zum Zeitpunkt
der Antragstellung, die nach
1.2.2024,
Insolvenzsperrvermerk bereits eingetragen war.
3. Die Insolvenznachlassmasse hat das Eigentum nicht aufgrund der Eintragung infolge der
Auflassung in der Notarurkunde vom 22. September 2022 verloren.
a) Durch den Inhalt der Grundakten urkundlich nachgewiesen ist, dass das Grundbuchamt die
Eintragung des Beteiligten zu 2 als Miteigentümer unter Übergehung des Insolvenzvermerks
vorgenommen hat. Mit Eintragung des Insolvenzvermerks tritt eine Grundbuchsperre ein; diese
verbietet alle Eintragungen, die den Rechtswirkungen der Verfügungsbeschränkung
widersprechen (MüKoInsO/Busch, 4. Aufl. 2019, InsO §§ 32, 33 Rn. 65), mithin auch die
Eintragung eines Eigentumswechsels. Maßgeblich ist insoweit, ob zum Zeitpunkt der
Antragstellung bereits eine Verfügungsbeschränkung bestand. Das war hier der Fall, weil die
Auflassung zwar vor dem Insolvenzsperrvermerk erklärt, aber - wohl infolge der zunächst noch
fehlenden Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts (Ausstellungsdatum 15. Mai 2023) -
vom Notar erst am 25. Mai 2023 beim Grundbuchamt eingereicht worden ist. Wie sich aus §§
13 Absatz 2 Satz 1, 17 GBO ergibt, kommt es nicht auf die Antragstellung selbst, sondern auf
den Eingang beim Grundbuchamt an.
b) Die Berichtigung scheitert auch nicht an einem fehlenden urkundlichen Nachweis des
Umstands, dass der Beteiligte zu 1 als Insolvenzverwalter die Verfügung über das Grundstück
nicht genehmigt hat.
aa) An den Nachweis der Unrichtigkeit sind allerdings nach einhelliger Auffassung in
Rechtsprechung und Schrifttum (vgl. etwa BeckOK GBO/Holzer, 52. Ed. 1.3.2024,
Rn. 59 m. w. N.) strenge Anforderungen zu stellen, da einerseits die Berichtigungsmöglichkeit
gemäß
Bewilligung eingreift und andererseits das Grundbuchverfahren zur Klärung streitiger Tatsachen
weder geeignet noch bestimmt ist. Der Nachweis ist daher erst erbracht, wenn eine Verletzung
der Rechte des Betroffenen - hier des Beteiligten zu 2 als derzeit eingetragenem Miteigentümer -
unter sinngemäßer Anwendung des Maßstabs von § 286 Absatz 1 ZPO ausgeschlossen ist.
Allein die Glaubhaftmachung oder eine gewisse Wahrscheinlichkeit genügen nicht. Der
Antragsteller muss, ohne dass ihn dabei eine amtswegige Sachaufklärung durch das
Grundbuchamt unterstützt, grundsätzlich alle Möglichkeiten ausräumen, die der erstrebten
Eintragung entgegenstehen. Andererseits kann selten das Nichtvorliegen sämtlicher
entgegenstehender Umstände durch Beibringung von Urkunden im Sinne des
bewiesen werden; dies gilt insbesondere oft bei negativen Tatsachen. Daher muss es ausreichen,
dass das Grundbuchamt von den nach der allgemeinen Lebenserfahrung regelmäßigen
Geschehensabläufen ausgeht, das heißt ein hinreichender Grad an Gewissheit besteht, der
Zweifeln Schweigen gebietet, ohne sie völlig auszuschließen, es sei denn, konkrete Umstände
lassen im Einzelfall auch einen anderen Schluss zu (Bauer/Schaub/Schäfer, 5. Aufl. 2023, GBO
§ 22 Rn. 171). Folglich sind nach der Lebenserfahrung nur entfernt entgegenstehende, bloß
theoretische Möglichkeiten nicht notwendig zu widerlegen (insgesamt Bauer/Schaub/Schäfer,
5. Aufl. 2023,
bb) Legt man diesen Maßstab zugrunde, ist der Unrichtigkeitsnachweis erbracht. Die zugunsten
des Beteiligten zu 2 vorgenommene Verfügung wäre nur dann wirksam, wenn der Beteiligte zu 1
als Insolvenzverwalter ihr zugestimmt hätte. Dafür sind keinerlei Anhaltspunkte vorhanden.
Bereits aus den Akten ergibt sich, dass eine entsprechende Zustimmung nicht vorgelegt worden
ist, obwohl nach allgemeiner Lebenserfahrung damit zu rechnen wäre, dass der Beteiligte zu 2 -
dem sie günstig wäre - sie spätestens bei seiner Anhörung im Beschwerdeverfahren eingereicht
hätte. Der Beteiligte zu 2 hat sich auf eine Zustimmung auch nicht berufen. Dass eine
Zustimmung gleichwohl erteilt worden ist und der Beteiligte zu 1 sie unter Verletzung seiner
anwaltlichen Berufspflichten im vorliegenden Verfahren verschwiegen hat, ist zwar nicht
denknotwendig ausgeschlossen. Die Umstände lassen aber die Bildung einer von vernünftigen
Zweifeln freie Überzeugung davon zu, dass die Übertragung ohne die notwendige Zustimmung
des Beteiligten zu 1 erfolgt ist.
Die Entscheidung des Oberlandesgerichts Saarbrücken (Beschluss vom 25. Februar 2022 – 5 W
11/22 –, juris), auf die sich das Grundbuchamt beruft, rechtfertigt keine andere Bewertung. Sie
betont zwar die strengen Anforderungen, die an den Unrichtigkeitsnachweis zu stellen sind und
hebt hervor, dass allein die fehlende Zumutbarkeit des Nachweises den Antragsteller nicht
davon enthebt, notfalls im Erkenntnisverfahren eine Bewilligung des von der Berichtigung
Betroffenen zu erwirken. Die Anwendung dieser - vom Senat geteilten - Grundsätze betraf
allerdings eine der hier vorliegenden nicht vergleichbare Situation. Das Oberlandesgericht
Saarbrücken hatte die Zurückweisung eines Berichtigungsantrags in einem Fall verneint, in dem
eine Namensverwechselung bei einem früheren Eintragungsvorgang möglich erschien, letztlich
aber wegen des Fehlens hinreichend individualisierender Merkmale im Grundbuchverfahren
nicht nachgewiesen werden konnte. Die Möglichkeit, dass der Grundbuchstand richtig und
damit eine Berichtigung nicht angezeigt sein könnte, stellte sich damit in dem vom
Oberlandesgericht Saarbrücken zu entscheidenden Fall als wesentlich konkreter dar als in der
hier vorliegenden Situation.
III.
1. Gerichtskosten fallen wegen des Erfolgs der Beschwerde nicht an, weil Ziffer 14510 des
Kostenverzeichnisses zum GNotKG die Gebührenerhebung nur für den Fall der Verwerfung
oder Zurückweisung der Beschwerde vorsieht. Wegen des fehlenden Anfalls von
Gerichtsgebühren besteht kein Anlass, von Amts wegen den Gebührenstreitwert des
Beschwerdeverfahrens festzusetzen.
Für die Anordnung der Erstattung außergerichtlicher Kosten des Beteiligten zu 1 gibt es keine
Grundlage. Eine solche wäre nur unter den Voraussetzungen des § 81 Absatz 2 FamFG möglich
(BeckOK GBO/Kramer, 52. Ed. 1.3.2024, GBO § 77 Rn. 45), die hier nicht vorliegen. Der
Beteiligte zu 2 hat insbesondere nicht durch grobes Verschulden (§ 81 Absatz 2 Nr. 1 GNotKG)
Anlass zu dem Verfahren gegeben. Das Verfahren ist im Ausgangspunkt durch die fehlerhafte
Eintragung durch das Grundbuchamt verursacht worden; einer Mitwirkung des Beteiligten zu 2
bei der Korrektur des Fehlers bedurfte es aus den oben näher ausgeführten Gründen nicht.
2. Die Voraussetzungen für die Zulassung der Rechtsbeschwerde (§ 78 Absatz 2 Satz 1 GBO)
liegen nicht vor. Welche Anforderungen an den Unrichtigkeitsnachweis nach
grundsätzlich zu stellen sind, ist in der Rechtsprechung geklärt. Die hier vorliegende
Konstellation - Korrektur eines Verstoßes gegen eine Veränderungssperre - stellt sich nicht in
einer Vielzahl von Fällen (vgl. zu dieser Anforderung BeckOK GBO/Kramer, 52. Ed. 1.3.2024,
GBO § 78 Rn. 3), so dass ein Interesse der Allgemeinheit an der Klärung von Detailfragen
durch das Rechtsbeschwerdegericht besteht. Eine Abweichung von der Rechtsprechung des
Oberlandesgerichts Saarbrücken liegt aus den oben näher dargestellten Gründen nicht vor, so
dass eine Zulassung der Rechtsbeschwerde auch nicht zur Sicherung der Einheitlichkeit der
Rechtsprechung geboten ist.
Entscheidung, Urteil
Gericht:OLG Karlsruhe
Erscheinungsdatum:22.05.2024
Aktenzeichen:19 W 67/23 (Wx)
Rechtsgebiete:
Sachenrecht allgemein
Grundbuchrecht
Insolvenzrecht
GBO §§ 13, 17, 22, 29; BGB § 892; InsO § 32