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Tätigkeitsbericht der Bundesnotarkammer im Jahre 2007 VII. Deutsches Notarinstitut (Anschluss an Tätigkeitsbericht 2006, DNotZ 2007, 574 - 575) 1. a) Der Gutachtendienst stand auch im Berichtszeitraum 2007 im Zentrum der Tätigkeit des Deutschen Notarinstituts. Im Jahr 2007 wurden 8.674 Gutachtenanfragen bearbeitet. Im Vergleich zum Vorjahr (2006: 8.634) entspricht dies einem leichten Anstieg von 0,46 %. Bei den Anfragen insgesamt einschließlich der Literaturrecherchen ist ein leichter Rückgang (- 3,98 %) zu verzeichnen (2006: 13.869, 2007: 13.317). Die Gutachtenanfragen verteilten sich wie folgt auf die verschiedenen Rechtsgebiete: 35,04 % (Vorjahr: 35,22 % ) Immobilienrecht/allgemeines Referat 20,13 % (Vorjahr: 21,10 % ) Handels-, Gesellschafts- und Steuerrecht 27,85 % (Vorjahr: 27,61 %) Internationales Privatrecht und Ausländisches Recht 15,56 % (Vorjahr: 14,81 %) Erb- und Familienrecht 1,42 % (Vorjahr: 1,26 %) Sonderrecht der neuen Bundesländer Die Qualität der Gutachten wurde von den anfragenden Notaren mit einer Durchschnittsnote von 1,161 bewertet (Vorjahr: 1,176), die Bearbeitungszeit mit einer Durchschnittsnote von 1,110 (Vorjahr: 1,121), jeweils auf einer Skala - wie Schulnoten - von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend). b) Die Anzahl der Literaturrecherchen sank im Jahr 2007 erstmalig seit 1993 (4.643 Anfragen im Jahr 2007 – gegenüber 5.235 im Jahr 2006 – dies entspricht einem Rückgang von 11,31 %). Auf Anfrage ermittelt das Deutsche Notarinstitut mit Hilfe seiner umfangreichen Fachbibliothek und Datenbanken einschlägige Fundstellen wie z. B. Gerichtsentscheidungen, Aufsätze, Monographien etc. c) Die Zugriffszahlen des Fax-Abruf-Dienstes schwanken stark. Im Jahr 2007 wurden 3.761 Dokumente abgerufen (2006: 7.296 - entspricht einem Rückgang von 48,45 %, nach einem deutlichen Zuwachs im Vorjahr). Zu berücksichtigen ist, dass die Bezieher des E-Mail-Newsletters alle in den Fax-Abruf-Dienst eingestellten Dokumente mit dem jeweiligen Report erhalten, so dass die betreffenden Kollegen als Nutzer des Fax-Abruf-Dienstes entfallen. Daher dürfte die tatsächliche Nutzung höher liegen. d) Im Jahr 2007 wurden insgesamt 1.277.382 Zugriffe auf die Internetseiten des Deutschen Notarinstituts registriert (2006: 1.092.971 – entspricht einem Zuwachs von 16,87 %). Weitere 1.000.712 Zugriffe (2006: 1.576.491) entfielen auf die ebenfalls auf dem Server des DNotI verwalteten Internetauftritte der Landesnotarkammern Bayern (mit Pfalz und Hamburg), der Notarkammer Baden-Württemberg, des Württembergischen Notarvereins, der Notarkammern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Weiterhin betreute das DNotI das von der Bundesnotarkammer herausgegebene Deutsche Notarverzeichnis (www.deutsches-notarverzeichnis.de) und die regionalen Internet-Notarverzeichnisse der Notarkammern Berlin und Frankfurt. 2. Publikationen: a) Wie seit Gründung des DNotI erschien der allen deutschen Notaren zugestellte DNotI-Report zweimal im Monat (mit ausgewählten Gutachten, Zusammenfassungen wichtiger Urteile, Aktuellem und Literaturhinweisen). Für die Vorabveröffentlichung in Form eines kostenlosen Newsletters DNotI-Report, die seit Oktober 1999 erfolgt, waren 2007 insgesamt ca. 1.000 Notare angemeldet. b) Im Jahr 2006 erschienen wieder zwei Updates der vom DNotI herausgegebene, im Verlag C.H. Beck erscheinende Notar-CD (enthält DNotZ, DNotI-Report, BWNotZ, MittBayNot und RNotZ). c) Seit 2001 gibt das DNotI für die Internationale Union des Lateinischen Notariats (UINL) deren Zeitschrift „Notarius International“ heraus. Im Jahr 2007 erschien ein Doppelheft. d) In der im C. H. Beck-Verlag herausgegebenen „DNotI-Schriftenreihe“ erschien im Berichtszeitraum kein neuer Band. e) Ende November 2007 erschien die „Bibliographie zur Geschichte des deutschen Notariats“, die von der Bundesnotarkammer, Ausschuss für Notariatsgeschichte, herausgegeben und vom DNotI verlegt wurde (auch im Internet unter: www.notariatsgeschichte.de). 3. Im Jahr 2007 fand keine Sitzung des Wissenschaftlichen Beirates des DNotI statt. 4. Wie im Vorjahr beschäftigt das DNotI 16 Juristen (davon zwei Teilzeitstellen), 14 nichtjuristische Mitarbeiter (davon fünf Teilzeitstellen und 2 Auszubildende) sowie mehrere (insbes. studentische) Hilfskräfte. Anfragen zum Wiedervereinigungsrecht werden seit Mitte 2005 durch einen Notar aus den neuen Bundesländern (und ehemaligen DNotI-Mitarbeiter) als externen Mitarbeiter bearbeitet. Geschäftsführer des DNotI ist seit Februar 2001 Notar a. D. Christian Hertel, stellvertretender Geschäftsführer ist ebenfalls seit Februar 2001 Notar a. D. Dr. Adolf Reul. Dem Beirat gehören derzeit folgende Mitglieder an:
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