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22. Dezember 2008 - 9. Januar 2009
 

 
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Top-Aktuell

Familienrecht

EGBGB Art. 24; BGB §§ 1896 ff.
Haager Übereinkommen über den internationalen Schutz von Erwachsenen (Haager Erwachsenenschutzübereinkommen)

  • Inkrafttreten zum 1.1.2009 für Deutschland, Frankreich und Schottland (nicht für das übrige Vereinigte Königreich)

  • Liste der Zeichnungen und Ratifikationen

  • Literatur vgl. insbes. Hellmann, BtPrax 2006, 87; Helms, FamRZ 2008, 1995; Röthel, FamRZ 2004, 999; Wagner, IPRax 2007, 11


    Gesellschaftsrecht

AktG §§ 57 Abs. 1 S. 3, 311
Keine Einlagenrückgewähr bei aufsteigenden Darlehen bei vollwertigem Rückzahlungsanspruch im faktischen Aktienkonzern; Rückkehr zur bilanziellen Betrachtungsweise auch für Altfälle vor Inkrafttreten des MoMiG und Abkehr vom "November-Urteil"; Pflicht zur laufenden Prüfung des Kreditrisikos

BGH, Urt. v. 1.12.2008, II ZR 102/07


Öffentliches Recht

MRVG Art. 10 § 3; BGB § 134
Lockerung der BGH-Rechtsprechung zum Koppelungsverbotes für Architektenbindung

Tritt ein Bauwilliger an einen Architekten mit der Bitte heran, ein passendes Grundstück für ein bestimmtes Projekt zu vermitteln, und stellt er ihm gleichzeitig in Aussicht, ihn im Erfolgsfall mit den Architektenleistungen zu beauftragen, ist der in der Folge abgeschlossene Architektenvertrag nicht nach Art. 10 § 3 MRVG unwirksam. Ein Verstoß gegen das Koppelungsverbot liegt auch dann nicht vor, wenn der Architekt zu einem späteren Zeitpunkt die Vermittlung des Grundstücks davon abhängig macht, dass ihm der zuvor in Aussicht gestellte Architektenauftrag erteilt wird (Aufgabe von BGH, Urteil vom 10. April 1975 - VII ZR 254/73, BGHZ 64, 173).

BGH, Urt. v. 25.9.2008 - VII ZR 174/07


Gesetzesänderungen

Immobilienrecht

BGB §§ 535 ff.; EnEG §§ 3a, 5 Abs. 4; HeizkostenVO
Änderung der Heizkostenverordnung

BGB §§ 474 Abs. 2, 439 Abs. 4, 445, 447, 346 ff.
Bei Nachlieferung mangelfreier Sache im Verbrauchsgüterkauf keine Pflicht zum Nutzungsersatz durch Verbraucher


Notarrecht/Verfahrensrecht

São Thomé und Principe: Apostille genügt ab 13.9.2008

Kurzübersicht Apostille und Legalisation (Anerkennung deutscher öffentlicher Urkunden im Ausland und ausländischer Urkunden in Deutschland: Bilaterale Abkommen und Haager Übereinkommen über die Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation (BGBl. 1965 II, S. 875) - mit Liste der Staaten (DNotI, Stand 7.1.2009)

FamFG; FGG; FGG-RG; ZPO §§ 323 ff.
Neukodifikation des familiengerichtlichen Verfahrens der Freiwilligen Gerichtsbarkeit: FamFG ersetzt FGG zum 1.9.2009


Rechtsprechung

Immobilienrecht/allg. Zivilrecht

BGB §§ 535, 145 ff., 446; AVBWasserV § 2 Abs. 2
Keine Zahlungspflicht des Grundstückseigentümers für Kosten der Wasserversorgung und -entsorgung bei schon bestehendem Vertragsverhältnis zwischen Mieter und Versorgungsunternehmen

BGH, Urt. v. 10.12.2008 - VIII ZR 293/07 (Urteilsgründe noch nicht veröffentlicht)

BGH, Pressemitteilung Nr. 230/08 vom 10.12.2008


Öffentliches Recht

EGBGB Art. 132; § 1 Abs. 3 KommVerfG-DDR
Gemeindliche Kirchenbaulasten in den neuen Bundesländern mit dem Einigungsvertrag untergegangen

BVerwG, Urt. v. 11.12.2008 - 7 C 1.08 (Urteilsgründe noch nicht veröffentlicht)

BVerwG, Pressemitteilung Nr. 84/2008 vom 11.12.2008

KommVerfG-DDR § 1 Abs. 3
Weder Identität noch Rechtsnachfolge der Kommunen in den neuen Bundesländern mit den früheren Räten der Kreise und Gemeinden der DDR noch mit den Kommunen vor DDR-Zeiten

1. Die neu gegründeten Landkreise und Gemeinden in den neuen Bundesländern sind weder mit den früheren Räten der Kreise und Gemeinden identisch noch deren Gesamtrechtsnachfolger. Auch ist eine Gesamtrechtsnachfolge hinsichtlich der früheren Gemeinden als ehemaliger juristischer Personen selbst nicht eingetreten (Festhaltung BGH, 23. Januar 1997, VII ZR 218/95, WM 1997, 1028).
2. Verbindlichkeiten der früheren Gemeinden sind dem Verwaltungsvermögen der neu gegründeten Gemeinden nur dann im Wege der Einzelrechtsnachfolge zuzurechnen, wenn sie mit dem übernommenen Aktivvermögen in einem engen unmittelbaren Zusammenhang stehen, d.h. einen engen Bezug zu bestimmten Verwaltungsaufgaben aufweisen.
3. Einer nach unwirksamer Auflösung in der ehemaligen DDR fortbestehenden Stiftung, deren Vermögen von einer früheren Gemeinde zunächst auf einem Stiftungskonto verwaltet bzw. nach Auflösung der Stiftung entweder in Volkseigentum überführt oder auf andere Konten der Gemeinde überführt worden war, steht gegen die neu gegründete Nachfolgegemeinde kein Anspruch auf Auskunft und Rechenschaftslegung über die Vermögensverwaltung bzw. die verwalteten Forderungen der Stiftung zu, wenn sie nicht nachweist, daß sich noch Stiftungsvermögen im Vermögen der Gemeinde befunden hat bzw. noch befindet.

BGH, Urt. v. 6.5.2004 - III ZR 248/03


Notarrecht/Verfahrensrecht

BNotO §§ 7, 4; BVerfGG § 90 Abs. 1; GG Art. 12, 2 Abs. 1 
Verfassungsbeschwerde eines Notars gegen Einstellung eines Notarassessors unzulässig

Die Verfassungsbeschwerde eines Notars gegen die Einstellung eines Notarassessors ist mangels Selbstbetroffenheit des Notars unzulässig (Leitsatz der DNotI-Redaktion).

BVerfG, Beschl. v. 6.11.2008  - 1 BvQ 41/08


Arbeitshilfen

Familienrecht

Unterhalt

Berliner Tabelle (bis 31.12.2007 als Vortabelle zur Düsseldorfer Tabelle) bzw. jetzt Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate des Kammergerichts

Leitlinien des OLG Brandenburg zum Unterhaltsrecht

Düsseldorfer Tabelle

Leitlinien des OLG Hamm zum Unterhaltsrecht

IPR und ausländisches Recht

Legalisation und Apostille

Kurzübersicht Apostille und Legalisation (Anerkennung deutscher öffentlicher Urkunden im Ausland und ausländischer Urkunden in Deutschland: Bilaterale Abkommen und Haager Übereinkommen über die Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation (BGBl. 1965 II, S. 875) - mit Liste der Staaten (DNotI, Stand 7.1.2009)


Links

Notarlinks International/Europa

Frankreich

Polen

  • Gesetzestexte (Notarkammer Polen) - nur auf polnisch

    • Zivilgesetzbuch (KC - Kodeks cywilny) vom 23.4.1964, Dz. U. (GBl. Polen) 1964 Nr. 16, Pos. 93 

    • Grundbuchgesetz (KWH – Ustawa o księgach wieczystych i hipotece) vom 6.7.1982, Dz. U. (GBl. Polen) 1982, Nr. 19, Pos. 147; Neubekanntmachung GBl. 2001 Nr. 124, Pos. 1361 

    • Familien- und Vormundschaftsgesetzbuch (KRIOP - Kodeks rodzinny i opiekuńczy) vom 25.2.1964, Dz. U. (GBl. Polen) 1964 Nr. 9, Pos. 59 

    • IPR-Gesetz (Prawo prywatne międzynarodowe) vom 12.11.1965, Dz. U. (GBl. Polen) 1965 Nr. 46, Pos. 290 

    • Zivilprozessordnung (KPC – Kodeks postępowania cywilnego) vom 17.11.1964, Dz. U. (GBl. Polen) 1964 Nr. 43, Pos. 296   

    • Registergesetz (KRS – Ustawa o krajowym rejestrze sądowym) vom 20.8.1997, Dz. U. (GBl. Polen) 1997 Nr. 121, Pos. 769; Neubekanntmachung Dz. U. (GBl. Polen) 2007 Nr. 168, Pos. 1186 

    • Notargesetz (Prawo o notariacie) vom 14.2.1991; Neubekanntmachung Dz. U. (GBl. Polen) 2002 Nr. 42, Pos. 369 

Spanien

Gesetzestexte

 

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Herausgeber: Deutsches Notarinstitut (DNotI), Gerberstr. 19, 97070 Würzburg
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