DNotI  
Deutsches Notarinstitut

 

Gesetzesänderungen

Handels- und Gesellschaftsrecht

21.2.2012

 





 

 

PartGG §§ 4 Abs. 3, 8 Abs. 4; BRAO § 51a
Einführung einer Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung

Inkraftgetreten am 15.7.2011 (BGBl. 2011 I, 1338)

Gesetz dient der Umsetzung der Richtlinie 2009/109/EG vom 16.9.2009 in deutsches Recht.

          Referentenentwurf v. 3.2.2012
          Pressemitteilung v. 15.2.2012

AktG u. a. §§ 10 Abs. 1, 122 Abs. 1, Abs. 4, 130 Abs. 2 S. 2 Nr. 2, 139 Abs. 1, 140 Abs. 2, 192, 249 Abs. 3
Bekanntmachungen ausschließlich im eBAnZ; Vorzugsaktien ohne Nachzahlungspflicht; flexiblere Wandelschuldverschreibungen; relative Befristung der Nichtigkeitsklage etc.

Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Aktiengesetzes (Aktienrechtsnovelle 2012)
(Regierungsentwurf vom 12.12.2011)

  • Auch für nichtbörsennotierte Gesellschaften weiterhin Wahlrecht zwischen Inhaber- und Namensaktie; aber: Ausgabe von Inhaberaktien an Ausschluss des Einzelverbriefungsanspruchs geknüpft

  • Keine weiteren Gesellschaftsblätter neben dem elektronischen Bundesanzeiger mehr

  • Nachzahlung des Vorzugs bei stimmrechtslosen Vorzugsaktien nicht mehr obligatorisch

  • Wandelschuldverschreibungen künftig auch mit Wandlungsrecht des Schuldners (der AG)

  • (Relative) Befristung der Nichtigkeitsklage bei bereits erhobener Anfechtungsklage

Gesetz zur Änderung des Aktiengesetzes (Aktienrechtsnovelle 2011)

Referentenentwurf v. 2.11.2010

  • Kein Wahlrecht zwischen Inhaber- und Namensaktien für nichtbörsennierte Gesellschaften mehr

  • Nachzahlung des Vorzugs bei stimmrechtslosen Vorzugsaktien nicht mehr obligatorisch

  • Wandelschuldverschreibungen künftig auch mit Wandlungsrecht des Schuldners (der AG)

  • Befristung der Nichtigkeitsklage bei bereits erhobener Anfechtungsklage

 

UmwG §§ 8 Abs. 3 und 4, 62 Abs. 4 und 5
Drittes Gesetz zur Änderung des Umwandlungsrechts

- Beschlussempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses, BT-Drs. 17/5930 v. 25.5.2011

 Änderungen gegenüber Regierungsentwurf vom 7.7.2010 u.a.

- Regierungsentwurf vom 7.7.2010 

Unter anderem folgende Neuerungen:

- Richtlinie 2009/209/EG

Ziel der Richtlinie:

Neue Handelsregistergebührenverordnung tritt am 1.1.2011 in Kraft

Zweite Verordnung zur Änderung der Handelsregistergebührenverordnung v. 29.11.

BGBl. 2010 I, 1731
BR-Drucks. 659/10

AktG u. a. §§ 10 Abs. 1, 23 Abs. 3, 24, 130 Abs. 2 S. 2 Nr. 2, 139 Abs. 1, 192, 249 Abs. 2
Relative Befristung der Nichtigkeitsklage; Verbesserung der Beteiligungstransparenz etc.

Gesetz zur Änderung des Aktiengesetzes (Aktienrechtsnovelle 2010)

Referentenentwurf v. 2.11.2011

Änderung des Stiftungsgesetzes NRW, u.a. StiftG NRW §§ 5 Abs. 2, 7 Abs. 1, Abs. 2 

- Gesetz zur Änderung des Stiftungsgesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen

- Gesetzesbegründung

- Inhalt u.a.:

BGB §§ 21 ff., 31
Haftungsbegrenzung für Vereinsvorstände

- BGB § 31a (neu):

Gesetz zur Begrenzung der Haftung ehrenamtlicher Vereinsvorstände im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.

BGBl. 2009 I, 3161
- Inkrafttreten bereits am 3.10.2009 (Art.2)

Gesetz zur Begrenzung der Haftung von ehrenamtlich tätigen Vereinsvorständen, vom Bundestag in 3. Lesung am 2.7.2009 beschlossen

- Beschlussempfehlung und Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 16/13537 vom 22.5.2009

- BMJ-Pressemitteilung vom 12.2.2009

- Gesetzesentwurf des Bundesrates, BT-Drucks. 16/10120 vom 13.8.2008

- Gesetzesantrag der Länder Saarland und Baden-Württemberg, BR-Drucks. 399/08 vom 2.6.2008
 

BGB §§ 21 ff.
Möglichkeit elektronischer Anmeldung zum Vereinsregister

- BGBl. 2009 I, 3145 ff.

- Inkrafttreten bereits am 30.9.2009 (Art. 7)

- Das Gesetz schafft die noch erforderlichen Voraussetzungen, damit die Länder alle Anmeldungen zum Vereinsregister durch elektronische Anmeldungen zulassen können (vgl. Aufhebung von § 55 a Abs. 2 und 5 BGB), daneben sollen aber weiterhin alle Anmeldungen in Papierform möglich sein.

- Bei Anmeldung zur Ersteintragung keine Beifügung der Satzung in Urschrift mehr erforderlich (§ 59 Abs. 2 BGB); bei Satzungsänderung jetzt auch Wortlaut der Satzung beizufügen (§ 71 Abs. 1 S. 3 BGB).

- Bekanntmachung der Eintragungen nun durch Veröffentlichung im von der Landesjustizverwaltung bestimmten elektronischen Informationssystem (§ 66 Abs. 1 BGB).

- Bei Vorstand aus mehreren Personen ist jetzt (im Sinne der bisher hM) mangels abweichender Satzungsbestimmung von Mehrvertretung auszugehen (§ 26 Abs. 2 S. 1 BGB).

- Beschlussfassungen knüpfen jetzt statt an "erschienene Mitglieder" an "abgegebene Stimmen" an (§§ 32 Abs. 1 S. 3, 33 Abs. 1 S. 1, 41 S. 2 BGB).

Gesetz zur Erleichterung elektronischer Anmeldungen zum Vereinsregister und anderer vereinsrechtlicher Änderungen, vom Bundestag in 3. Lesung am 2.7.2009 beschlossen

- Beschlussempfehlung und Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 16/13542 vom 23.6.2009

- Gesetzesentwurf der Bundesregierung, BR-Drucks. 179/09 vom 20.2.2009 = BT-Drucks. 16/12813 vom 29.4.2009 (mit Stellungnahme des Bundesrates und Gegenäußerung der Bundesregierung)

- BMJ-Pressemitteilung vom 12.2.2009
 

DIS-Pressemitteilung vom 11.09.2009 - DIS-Ergänzende Regeln für gesellschaftsrechtliche Streitigkeiten
 

GBO § 47; BGB §§ 705 ff., 891, 892 ff.; EGBGB Art. 229 § 20; GBV § 15; ERVGBG
Gutglaubensschutz bei Grundbucheintragung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts

BGBl. 2009 I, 2713: §§ 47 Abs. 2, 82 Satz 3 GBO; § 899a BGB, Art. 229 § 21 EGBGB, § 15 GBV treten am 18.8.2009 in Kraft (im Übrigen tritt ERVGBG am 1.10.2009 in Kraft)

Änderung enthalten im "Gesetz zur Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs und der elektronischen Akte im Grundbuchverfahren" (ERVGBG)

i.d.F. durch Beschlussempfehlung und Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 16/13437 vom 17.6.2009 durch den Bundestag am 18.6.2009 beschlossen (Bundesrat beschloss am 10.7.2009, nicht den Vermittlungsausschuss anzurufen),

- GbR-Gesellschafter müssen weiterhin/wieder in das Grundbuch eingetragen werden (§ 47 Abs. 2 GBO),

- Vermutungswirkung und Gutglaubensschutz der Eintragung hinsichtlich der Gesellschafterstellung (§ 889a BGB),

- Rückwirkung auch für bereits eingetragene Gesellschaften (Art. 229 § 20 EGBGB),

- Inkrafttreten der Regelungen zur GbR am Tag nach der Verkündung des Gesetzes (keine Zustimmung des Bundesrates erforderlich)

- BMJ-Presserklärung zur Beschlussfassung durch den deutschen Bundestag vom 18.6.2009
- konsolidierte Version der Neuregelungen (Beschlussversion der BT-Sitzung vom 18.6.2009, BR-Drucks. 589/09)

- vgl. Vorabdruck DNotI-Report 14/2009
 

AktG §§ 87, 93, 120; HGB §§ 285, 314
Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG)

- BGBl. 2009 I, 2509, tritt zum 5.8.2009 in Kraft

- BMJ-Pressemitteilung zur Beschlussfassung durch den Bundestag vom 18.6.2009

- Gesetzentwurf der Regierungsfraktionen, BT-Drucks. 16/12278 vom 17.3.2009

 

AktG §§ 33, 34, 131, 134, 135, 243, 246a, 319 Abs. 6; ARUG
Gesetz zur Umsetzung der Aktionärsrechterichtlinie

BGBl. 2009 I, 2479, tritt zum 1.9. bzw. 1.11.2009 in Kraft (vgl. näher § 20 EGAktG n.F.)

Beschlussfassung des Bundestages am 29.5.2009 (keine Anrufung des Vermittlungsausschusses durch den Bundesrat)

- Regelungen zur verdeckten Sacheinlage und zum Hin- und Herzahlen nach dem MoMiG sollen künftig auch im Aktienrecht gelten (§ 27 AktG),

- bei Sachgründung ist externe Werthaltigkeitsprüfung entbehrlich für auf geregeltem Markt gehandelte Wertpapiere bzw. von unabhängigem Sachverständigen bewerteten Vermögensgegenständen (§§ 33, 34 AktG),

- Neuregelung der Fristen für Anmeldung zu bzw. Berechtigungsnachweis für Teilnahme an der Hauptversammlung (§ 123 AktG),

- Satzungsregelung kann Teilnahme an der Hauptversammlung auf elektronischem Weg sowie Stimmabgabe durch Brief gestatten (§§ 131, 134 AktG),

- generelle Weisung für Depotstimmrecht möglich (§ 135 AktG),

- Präzisierung der Entscheidungskriterien und Beschleunigung des Freigabeverfahrens (§ 246a AktG).

- Beschlussempfehlung des Rechtsausschusses - BR-Drucks. 16/13098 vom 20.5.2009

- Regelungen zur verdeckten Sacheinlage nach dem MoMiG sollen künftig auch im Aktienrecht gelten - BMJ-Pressemitteilung vom 5.11.2008 zum Regierungsentwurf
- BMJ-Pressemittelung vom 29.5.2009 zur Beschlussfassung durch den Bundestag
- Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Aktionärsrechtrichtlinie (ARUG), BT-Drucks. 16/11642 vom 21.1.2009
- BMJ-Pressemitteilung vom 5.11.2008 zum Regierungsentwurf
- BMJ-Pressemitteilung vom 24.4.2008 zum Referentenentwurf

- Referentenentwurf, Stand 6.5.2008

- klarere Entscheidungslinien und Beschleunigung des Freigabeverfahrens (§§ 246a AktG),

- Satzung kann Stimmabgabe und Fragerecht per Internet zulassen (§§ 131, 134 AktG) sowie Versand einladungsrelevanter Unterlagen per E-Mail (§ 125 AktG)

- generelle Weisungen für Depotstimmrecht möglich (§ 135 AktG),

- Gründungsprüfung entfällt bei Sachgründung für Sacheinlage von Wertpapieren etc., die auf geregeltem Markt gehandelt werden (§§ 33, 34 AktG).  

Richtlinie 2007/36/EG vom 11.7.2007 über die Ausübung bestimmter Rechte von Aktionären in börsennotierten Gesellschaften (Aktionärsrechterichtlinie), ABl. EU Nr. L 184, S. 7  

 

HGB §§ 241a, 253 ff. 267
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz

Neue Bilanzierungsregelungen gelten zwingend für Geschäftsjahre ab 1.1.2010; freiwillige Anwendung für 2009 zulässig.

- BMJ-Pressemitteilung vom 26.3.2009 zur Beschlussfassung durch den Bundestag

- Beschlussempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses, BT-Drucks. 16/12407 vom 24.3.2009

- BMJ-Pressemitteilung vom 21.5.2008 zum Regierungsentwurf 

- Regierungsentwurf vom 21.5.2008 , BT-Drucks. 16/10067 vom 30.7.2008

- Eckpunkte der Reform des Bilanzrechts, BMJ-Pressemitteilung vom 8.11.2007

- Referentenentwurf

Deregulierung:
- handelsrechtliche Bilanzierung entbehrlich für Einzelkaufleute und Personenhandelsgesellschaften unter 500.000,- € Umsatz und 50.000,- € Gewinn pro Geschäftsjahr (§ 241a HGB),
- weniger Informationspflichten für kleinere und mittlere Unternehmen durch Anhebung der Schwellenwerte (Bilanzsumme und Umsatzerlöse) um je 20% (§§ 267, 288 HGB ).
Bewertungsvorschriften:
- Aktivierung von Patenten und Know-how zulässig (§ 266 Abs. 2 HGB),
- Bewertung von Finanzinstrumenten (Aktien, Schuldverschreibungen etc.) mit dem Zeitwert (§ 255 Abs. 4 HGB),
- Bewertung der Rückstellungen dynamisiert (z.B. Pensionsrückstellungen) (§ 253 Abs. 2 HGB).
 

BGB §§ 21 ff., 31
Haftungsbegrenzung für Vereinsvorstände; elektronische Anmeldung zum Vereinsregister  

- BMJ-Pressemitteilung vom 12.2.2009 zur Haftungsbegrenzung für ehrenamtlich tätige Vereinsvorstände sowie Gesetzesvorhaben für Möglichkeit (keine Pflicht) elektronischer Anmeldung zum Vereinsregister
 

BGB §§ 80 ff; BayStG
Neufassung des Bayerischen Stiftungsgesetzes

Bayerisches Stiftungsgesetz i.d.F. der Bekanntmachung vom 26.9.2008, BayGVBl. 2008, 834
 

Europäische Privatgesellschaft (EPG oder SPE)

- Beschluss des Bundesrates, BR-Drucks. 479/08 (Beschluss) vom 10.10.2008

- Unterrichtung durch die Bundesregierung, BR-Drucks. 479/08 vom 3.7.2008

Stand des Europäischen Gesetzgebungsverfahrens (PreLex)

- Vorschlag für eine Verordnung des Rates über das Statut der Europäischen Privatgesellschaft, KOM 2008 396 vom 25.6.2008
 

BGB §§ 80, 81; BayStG
Änderung des Bayerischen Stiftungsgesetzes

Gesetz zur Änderung des Bayerischen Stiftungsgesetzes, BayGVBl. 2008, 473 (in Kraft seit 1.8.2008)

- Bayer. Innenministerium, Aufstellung der wichtigsten Änderungen 

- vgl. LNotK Bayern, Rundschreiben Nr. 2008/8 vom 2.9.2008, Ziffer 2, S. 2-3
 

GmbHG §§ 2 Abs. 1a, 4a Abs. 2, 5, 5a, 6 Abs. 2 S. 3, 7 Abs. 2 S. 3, 8 Abs. 1 Nr. 6 und Abs. 3, 16, 2 Abs. 1a, 17, 19 Abs. 4, 5, 30, 32, 32a, 35 Abs. 3, 40. 46, 53 Abs. 2, 64; AktG § 76 Abs. 3 S. 3; MoMiG; InsO § 15
GmbH-Reform (Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen - MoMiG)

BGBl. 2008 I, S. 2026, Inkrafttreten zum 1.11.2008 (Art. 25)

Lesefassung des GmbH-Gesetzes in der neuen Fassung (vom DNotI erstellt)

Billigung durch den Bundesrates am 19.9.2008, Pressemitteilung des Bundesrates vom 19.9.2008

BMJ-Pressemitteilung vom 26.6.2008 zur Beschlussfassung durch den Bundestag

sowie BMJ, Darstellung der Schwerpunkte der Reform, 26.6.2008

Gesetzesbeschluss des Deutschen Bundestages, BR-Drucks. 615/08 vom 29.8.2008

Beschlussempfehlung und Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 16/9737 vom 24.6.2008, insbes:

- Gründung im vereinfachten Verfahren durch beurkundetes Musterprotokoll möglich, wenn Bargründung mit bis zu 3 Gesellschafter und nur ein Geschäftsführer, aber freie Wahl des Unternehmensgegenstandes möglich (§ 2 Abs. 1a GmbHGE und Anlage 1);
- Verwaltungssitz im Ausland zulässig (Streichung von § 4a Abs. 2 GmbHG); aber inländische Geschäftsanschrift in Anmeldung anzugeben und ins Handelsregister einzutragen erforderlich (§ 8 Abs. 4 Nr. 1, § 10 Abs. 2);
- Mindeststammkapital der GmbH von 25.000.- Euro bleibt; Mindestgröße eines Geschäftsanteils künftig nur 1.- Euro (statt bisher 100.- Euro), Nennwert des Geschäftsanteil muss nicht mehr durch 50 teilbar sein (§ 5 Abs. 1, 3); Gesellschafter können bei Gründung (oder später) auch mehrere Geschäftsanteile erwerben (§ 5 Abs. 2);
- "Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)" als Vorform der GmbH mit erst noch anzusparendem Mindestkapital, weitestgehend wie im Regierungsentwurf vorgeschlagen (§ 5a);
- Begriff "Geschäftsanteil" ersetzt den bisherigen Begriff der "Stammeinlage" (inbes. § 7);
- Einzahlungsnachweis für Bareinlagen nur bei erheblichen Zweifeln des Registergerichts (§ 8 Abs. 2); keine Sicherheitsleistung bei Einpersonengründung erforderlich (Streichung von §§ 7 Abs. 2 S. 3, 19 Abs. 3 GmbHG bisheriger Fassung);
- bei genehmigungsbedürftiger Tätigkeit ist Genehmigungsnachweis nicht mehr Eintragungsvoraussetzung (Streichung von § 8 Abs. 1 Nr. 6 GmbHG);
- gutgläubiger Erwerb von GmbH-Geschäftsanteilen wird möglich (§ 16 Abs. 3);
- bei verdeckter Sacheinlage Anrechnung des Wertes; bei Hin- und Herzahlung der Einlage trotzdem Erfüllungswirkung, wenn vollwertiger Rückzahlungsanspruch besteht (§ 19 Abs. 4, 5);
- Streichung der Regelung über kapitalersetzende Gesellschafterdarlehen (§§ 32a, 32b GmbHG), da die Regelung über den Nachrang in § 39 InsO genügt (Streichung des Begriffes "kapitalersetzend" in §§ 39, 135 InsO);
- Zeichnung der Geschäftsführer mit der Firma der Gesellschaft entfällt (§ 35 Abs. 3);
- bei Beurkundung von Geschäftsanteilsabtretung muss der Notar eine neue
Gesellschafterliste zum Registergericht einreichen (anstelle der bisherigen Anzeige der Abtretung) (§ 40 Abs. 2);
- Gesellschafterversammlung beschließt über Teilung und Zusammenlegung von Geschäftsanteilen (§ 46 Nr. 4; dafür Streichung von § 17 GmbHG);
- genehmigtes Kapital möglich (§ 55a);
- Insolvenzantragspflicht der Vertretungsorgane bzw. bei Führungslosigkeit auch der Gesellschafter einer juristischen Person (§ 15a InsO).

- Regierungsentwurf mit Stellungnahme des Bundesrates (S. 61-73) und Gegenäußerung der Bundesregierung (S. 74-79), BT-Drucks. 16/6140 vom 25.7.2007  

- Stellungnahme des Bundesrates (insbes. Ablehnung der Mustersatzung), BR-Drucks. 354/07 (Beschluss) vom 6.7.2007

- Regierungsentwurf vom 23.5.2007 = BR-Drucks. 354/07 vom 25.5.2007

- BMJ-Pressemitteilung vom 23.5.2007 zum Regierungsentwurf

inhaltliche Änderungen des Regierungsentwurfs gegenüber dem Referentenentwurf u.a.:
- Mustergesellschaftsvertrag für Bargründung mit höchstens drei Gesellschaftern (Anlage 1 zum GmbHG, RegE S. 44) erfordert bei unveränderter Übernahme nur Unterschriftsbeglaubigung (§ 2 Abs. 1a GmbHG), auch Muster für Handelsregisteranmeldung (§ 7 Abs. 2 S. 3); dann bloße Schriftform für Satzungsänderung über Firma, Sitzverlegung, Unternehmensgegenstand und Höhe des Stammkapitals (§ 53 Abs. 2);
- "haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft" ("UG haftungsbeschränkt") (§ 5a GmbHG) = GmbH ohne bestimmtes Mindestkapital mit Ausschüttungsbeschränkung für die Gewinne, um das Mindeststammkapital im Lauf der Zeit anzusparen;
- Begriff "Geschäftsanteile" ersetzt (weitgehend) den bisherigen Begriff der "Stammeinlage"; außerdem Nummerierung der Geschäftsanteile (da künftig auch mehrere Geschäftsanteile eines Gesellschafters möglich) (inbes. § 8 GmbHG; Neufassung von § 14 als "Einlagepflicht");
- Belehrung des Geschäftsführers auch durch ausländischen Notar, vergleichbaren rechtsberatenden Beruf oder Konsularbeamten möglich (§ 8 Abs. 3);
- Präzisierung der Regelungen über den Gutglaubenserwerb (§ 16);
- Regelungen zu Teilung und Zustammenlegung von Geschäftsanteilen nun in § 46 (Aufhebung von § 17 GmbHG);
- verdeckte Sacheinlage erfüllt im Umfang ihres Wertes die Bareinlageverpflichtung; Gesellschafter haftet nur auf Wertdifferenz (und ist beweispflichtig) (§ 19 Abs. 4);
- Zeichnung der Geschäftsführer mit der Firma der Gesellschaft entfällt (§ 35 Abs. 3)

- Referentenentwurf vom 29.5.2006

- BMJ-Pressemitteilung vom 29.5.2006 zum Referentenentwurf

Inhalt des Referentenentwurfs u.a.:

freie Wahl des Sitzes der Gesellschaft, unabhänigig von Betriebs- oder Verwaltungssitze; Verwaltungssitz kann auch im Ausland liegen (§ 4a Abs. 2 GmbHG); dafür Angabe einer inländischen Geschäftsanschrift erforderlich (§ 8 Abs. 4 Nr. 1) und Handelsregistereintragung der Adresse inländischer Zustellungsbevollmächtigter (§ 10 Abs. 2);
- Herabsetzung des Mindeststammkapitals der GmbH von bisher 25.000.- Euro auf 10.000.- Euro (§ 5 Abs. 1 GmbHG);
- Mindestbetrag eines Geschäftsanteils künftig nur noch 1.- Euro (bisher 100.- Euro; Geschäftsanteile müssen nicht mehr durch 50.- Euro teilbar sein) (§ 5 Abs. 1 und Abs. 3 GmbHG); künftig 1 Stimme je 1.- Euro Nennbetrag (§ 47 Abs. 2);
- kein Verbot mehr, bei der Errichtung der Gesellschaft mehrere Geschäftsanteile zu übernehmen (§ 5 Abs. 2 GmbHG) oder später mehrere Teile von Geschäftsanteilen gleichzeitig an denselben Erwerber zu übertragen (§ 17 GmbHG);
- bei Gründung einer Ein-Personen-GmbH entfällt die Sicherheitsleistung (§ 7 Abs. 2 S. 3, § 19 Abs. 4 GmbHG);
- bei genehmigungsbedürftiger Tätigkeit ist Genehmigungsnachweis nicht mehr Eintragungsvoraussetzung; künftig genügt zunächst Versicherung des Geschäftsführers, dass die Genehmigung beantragt wurde; allerdings erfolgt Amtslöschung, wenn die Genehmigung nicht innerhalb einer bestimmten Frist nachgewiesen wird. (§ 8 Abs. 1 Nr. 6 GmbHG);
- Wer in die Gesellschafterliste eingetragen ist, soll künftig der Gesellschaft gegenüber als Gesellschafter gelten (wie beim Aktienregister); gutgläubiger Erwerb von Geschäftsanteilen, wenn Eintragung des Veräußerers in die Gesellschafterliste für mindestens drei Jahre unbeanstandet geblieben ist (§ 16 GmbHG); Bestätigung des Notars auf der Gesellschafterliste (§ 40);
- Neuordnung der Rechtsprechungs- und Gesetzesregeln über die kapitalersetzenden Gesellschafterdarlehen (§§ 32a, 32b GmbHG); Aufhebung der Rechtsprechungsregeln nach § 30 GmbHG; keine Unterscheidung zwischen „kapitalersetzenden“ und „normalen“ Gesellschafterdarlehen mehr; Sicherung des Cash-Pooling (§ 30).
- Bekämpfung von Missbräuchen durch Eintragung einer zustellungsfähigen Geschäftsanschrift in das Handelsregister (für alle Gesellschaften, nicht nur für GmbH) (§§ 8 Abs. 4 Nr. 1, 10 Abs. 2, 35 GmbHG); fehlt ein Geschäftsführer ("Führungslosigkeit"), so kann Erklärung mit Wirkung gegen die GmbH auch gegenüber Aufsichtsrat bzw. Gesellschafter abgegeben werden (§ 35);
- Insolvenzantragspflicht auch der Gesellschafter bei Fehlen eines GmbH-Geschäftsführers ("Führungslosigkeit" - § 64 RefE, § 15 Abs. 1 InsO RegE); Erweiterung des Zahlungsverbotes (§ 64 GmbHG) und der Ausschlussgründe für Geschäftsführer (§ 6 Abs. 2 Satz 3 GmbHG, § 76 Abs. 3 Satz 3 AktG).
(früherer Entwurf vgl. MindestKapG, BT-Drucks. 15/5673 vom 14.6.2005 = BR-Drucks. 619/05 vom 12.8.2005)
 

EGBGB Art. 10 n.F.
Referentenentwurf Internationales Gesellschaftsrecht

- Bericht "Aus der Gesetzgebung", BNotK-Intern 2/2008, S. 4-5 

- Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums vom Januar 2008

Gründungsrecht soll künftig für alle (eingetragenen) Gesellschaften gelten (Art. 10 EGBGB n.F.), nicht nur - wie bisher - für Gesellschaften aus der EU, dem EWIR und den USA
 

BGB § 50a
Subsidiäres Bekanntmachungsblatt für Vereine

Sieht die Satzung des Vereines kein Bekanntmachungsblatt vor, so sind Bekanntmachungen in dem Blatt zu veröffentlichen, das für Bekanntmachungen des Amtsgerichts zuständig ist, in dessen Bezirk der Verein seinen Sitz hat (§ 50a BGB) - auch wenn das Landesrecht eine zentrale Führung der Vereinsregister nach § 55 Abs. 2 BGB vorsieht.

(Art. 20 des "Zweiten Gesetzes zur Bereinigung von Bundesrecht im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums der Justiz" vom 23.11.2007, BGBl. 2007 I, 2614, 2617)
 

Ab 1.1.2007 nur mehr elektronische Handelsregisteranmeldungen zulässig (§ 12 Abs. 2 HGB),
Gesetz über elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister (EHUG)

- Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen - Evaluierung der neuen Offenlegungspflichten nach dem Gesetz über elektronische Handelsregister udn Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister, BT-Drucks. 16/11335 vom 10.12.2008

- BMJ und BmWI-Presseerklärung vom 11.12.2007: "Offenlegung von Jahresabschlüssen: Telefon-Hotline für Wirtschaft geschaltet"

- EHUG, BGBl. 2006 I, 2553  

- Verordnung über die Übertragung der Führung des Unternehmensregisters und die Einreichung von Dokumenten beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers, BGBl. 2006 I, 3202,

- Unternehmensregisterverordnung (URV), BGBl. 2007, 217

- Landesrechtliche Verordnungen mit Übergangsfrist für Einreichung noch in Papierform: Niedersachsen (bis 31.12.2007 - GVBl. 2006, 596; GVBl. 2007, 134), Rheinland-Pfalz (bis 30.6.2007 - GVBl. 2006, 444), Sachsen-Anhalt (bis 31.3.2007 - GVBl. 2006, 560);

ohne Übergangsfrist: Baden-Württemberg (GBl. 2006, 393), Bayern (GVBl. 2006, 1084), Berlin (GVBl. 2006, 1183), Brandenburg (GVBl. 2006, 558), Bremen (GVBl. 2006, 547; vgl. auch GVBl. 2007, 9), Hamburg (HmbGVBl. 2007, 1), Mecklenburg-Vorpommern (GVBl. 2006, 858), Nordrhein-Westfalen (GVBl. 2006, 606), Saarland (ABl. 2006, 2237), Sachsen (GVBl. 2006, 494), Schleswig-Holstein (GVBl. 2006, 361), Thüringen (GVBl. 2006, 560).

- BNotK, Links zu landesrechtlichen Verordnungen (Link über die Interne Seite der BNotK)

- BMJ, Entwurf einer Verordnung über das Unternehmensregister (Unternehmensregisterverordnung - URV), BR-Drucks. 11/07 vom 3.1.2007

- BMJ, Entwurf einer Verordnung über die Übertragung der Führung des Unternehmensregisters und die Einreichung von Dokumenten beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers, BR-Drucks. 785/06 vom 2.11.2006

- Gesetzestext, BT-Drucks. 16/2781 vom 29.9.2006

- Gesetzesbeschluss des Bundestages, BR-Drucks. 693/06 vom 5.10.2006

- voraussichtliche Übergangsfristen einzelner Bundesländer zur Einreichung in Papierform, BNotK-Intern 5/2006, S. 6

- BMJ-Presseerklärung zum Gesetzesbeschluss des Deutschen Bundestages, 28.9.2006

- Beschlussempfehlung und Bericht des BT-Rechtsaussschusses, BT-Drucks. 16/2781 vom 29.9.2006

- Stellungnahme des Bundesrates mit Gegenäußerung der Bundesregierung, BR-Drucks. 942/06 vom 10.2.2006 = BT-Drucks. 16/960 vom 15.3.2006

- Regierungsentwurf vom 14.12.2005 = BR-Drucks. 942/05 vom 30.12.2005

- Presseerklärung BMJ vom 14.12.2005

- Referentenentwurf vom 6.4.2005

- Presseerklärung BMJ vom 7.4.2005

- u.a. zwingende Umstellung auf elektronische Registerführung ab 1. Januar 2007 (§§ 8 ff. HGB; Art. 59 EGHGB),

- Einreichung von Unterlagen zum Handelsregister zwingend in elektronischer Form (§ 12 Abs. 2 HGB),

- Erfordernis öffentlicher Beglaubigung für Handelsregisteranmeldung bleibt unverändert; Zeichnung von Unterschriften zum Handelsregister entfällt (§ 12 Abs. 1 HGB)

- neu zu schaffendes Unternehmensregister als zentrale Stelle, bei der veröffentlichungspflichtige Daten über ein Unternehmen zentral gebündelt zugänglich sind (§ 8 Abs. 2-4 HGB),

- Offenlegung der Jahresabschlüsse künftig beim elektronischen Bundesanzeiger und neue Bußgeldtatbestände (statt OWi) (§ 325 HGB),

- RL 2003/58/EG (ABl. EU Nr. L 221, S. 13)
 

KWG §§ 1 Abs. 1 a S. 2 Nr. 1a, § 32 KWG; GewO § 34c; GmbHG § 8 Abs. 1 Nr. 6
Genehmigungserfordernis für Anlageberatung

Änderung des Kreditwesengesetzes durch Art. 3 des Finanzmarktrichtlinie-Umsetzungsgesetzes vom 16.7.2007, BGBl. 2007 I, 1330, 1368, in Kraft seit 1.11.2007

"Gemeinsames Informationsblatt der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und der Deutschen Bundesbank zum neuen Tatbestand der Anlageberatung"
 

UmwG §§ 1, 122a-122l
Grenzüberschreitende Fusion deutscher mit Kapitalgesellschaften aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (oder des Europäischen Wirtschaftsraums)

- Zweites Gesetz zur Änderung des Umwandlungsgesetzes, BGBl. 2007 I, 542

- Gesetz zur Umsetzung der Regelungen über die Mitbestimmung der Arbeitnehmer bei einer Verschmelzung von Kapitalgesellschaften aus verschiedenen Mitgliedstaaten, BGBl. 2006, 3332

- Gesetzesbeschluss des Bundestages, BR-Drucks. 95/07 vom 16.2.2007

- Beschlussempfehlung und Bericht des BT-Rechtsausschusses (UmwG), BT-Drucks. 16/4193 vom 31.1.2007
- Stellungnahme des Bundesrates und Gegenäußerung der Bundesregierung (UmwG), BT-Drucks. 16/2919 vom 12.10.2006

- Regierungsentwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Umwandlungsgesetzes, BR-Drucks. 548/06 vom 11.8.2006

- Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Regelungen über die Mitbestimmung der Arbeitnehmer bei einer Verschmelzung von Kapitalgesellschaften aus verschiedenen Mitgliedstaaten, BR-Drucks. 540/06 vom 11.8.2006

- BMJ-Presseerklärung zum Regierungsentwurf vom 9.8.2006

- Referentenentwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Umwandlungsgesetzes
- umzusetzende Richtlinie 2005/56/EG (Umsetzungsfrist: Ende 2007)
 

REIT-Gesetz
Real Investment Trusts

BGBl. 2007 I. S. 914

- Gesetzesbeschluss des Bundestages, BR-Drucks. 191/07 vom 23.3.2007 

- Beschlussempfehlung und Bericht des BT-Finanzausschusses, BT-Drucks. 16/4779 vom 21.3.2007

- Beschlussempfehlung und Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 16/4781 vom 31.3.2007

- Gegenäußerung der Bundesregierung, BT-Drucks. 16/4036 vom 16.1.2007

- Regierungsentwurf mit Stellungnahme des Bundesrates, BT-Drucks. 16/4026 vom 12.1.2007

 

AktG §§ 118, 133 ff., 134
Entwurf für EG-Richtlinie zur elektronischen Stimmabgabe bei Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft (AG)

- BMJ, Pressemitteilung vom 19.2.2007

- Entschließung des Europäischen Parlaments, 15.2.2007 

- Vorschlag für eine Richtlinie über die Ausübung der Stimmrechte durch Aktionäre von Gesellschaften, die ihren eingetragenen Sitz in einem Mitgliedstaat haben und deren Aktien zum Handel auf einem geregelten Markt zugelassen sind, sowie zur Änderung der Richtlinie 2004/109/EG, KOM(2005) 685 endgültig vom 5.1.2006
 

Bundesamt für Justiz (BfJG)

BGBl. 2006 I, 3171
Bundesamt für Justiz mit Sitz in Bonn - Homepage

(u.a. zentrale Behörde nach Haager Adoptionsübereinkommen, Auslandsunterhaltsgesetz u.ä., Übernahme des Bundeszentralregisters und des Gewerbezentralregisters, Schriftleitung des Bundesgesetzblatts)

- Gesetzesbeschluss des Deutschen Bundestages, BR-Drucks. 742/06 vom 26.10.2006
- Regierungsentwurf, BR-Drucks. 258/06 vom 7.4.2006

- BMJ-Pressemitteilung vom 15.3.2006
 

REIT-Gesetz
Real Investment Trusts

- Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Schaffung deutscher Immobilien-Aktiengesellschaften mit börsennotierten Anteilen, BR-Drucks. 779/06 vom 3.11.2006

insbes. Besteuerung nur der Gewinnausschüttungen beim Anleger, hingegen Befreiung von Körperschafts- und Gewerbesteuerpflicht, wenn
- mindestens 75% der Einkünfte aus Immobilien erzielt werden und mindestens 75% des Vermögens in Immobilien angelegt sind (§ 12 REITG),
- mindestens 90% der Erträge ausgeschüttet werden (§ 13 REITG),
- Ausschluss von Bestandsmietwohnimmobilien (§ 1 Abs. 1, 9 Abs. 9 REITG)
 

UBGG
Gesetz über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften

- Gesetzentwurf des Bundesrates für ein Gesetz zur Weiterentwicklung des Gesetzes über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften (UBGG), BT-Drucks. 16/3229 vom 2.11.2006
 

WpHG §§ 23, 25, 26, 26a; TUG
Veröffentlichungen bei Veränderungen des Stimmrechtsanteils

- Regierungsentwurf eines Transparenzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (TUG), BR-Drucks. 579/06 vom 11.8.2006
- umzusetzende Transparenzrichtlinie (Richtlinie 2004/109/EG vom 15.12.2004 zur Harmonisierung der Transparenzanforderungen in Bezug auf Informationen über Emittenten, deren Wertpapiere zum Handel auf einem geregelten Markt zugelassen sind, und zur Änderung der Richtlinie 2001/34/EG

 

Europäische Genossenschaft (SCE) und Änderung des Genossenschaftsrechts

- Neufassung des Genossenschaftsgesetzes, BGBl. 2006 I, 2230

- Neufassung der Genossenschaftsregisterverordnung, BGBl. 2006 I, 2268
- Gesetz zur Einführung der Europäischen Genossenschaft und zur Änderung des Genossenschaftsrechts
BGBl. 2006, 1911 - in Kraft ab 18.8.2006

u.a.: Öffnung der Genossenschaft als Rechtsform auch für Förderung der sozialen und kulturellen Belange der Mitglieder (früher "Genossen") (§ 1 Abs. 1 GenG)
- Mindestzahl der Mitglieder von 7 auf 3 herabgesetzt (§ 4 GenG),
- Sachgründung zugelassen (§ 7a Abs. 3 GenG),
- Möglichkeit der Zulassung investierender Mitglieder (§ 8 Abs. 2 GenG),
- Möglichkeit der Festsetzung eines Mindestkapitals (§ 8a GenG),
- Verzicht auf Aufsichtsrat in der Satzung bei Genossenschaften mit nicht mehr als 20 Mitgliedern zulässig (§ 9 Abs. 1 GenG),
- Ein-Personen-Vorstand bei Genossenschaften mit nicht mehr als 20 Mitgliedern zulässig (§ 20 Abs. 2 GenG),
- keine Pflichtprüfung des Jahresabschlusses bei Genossenschaften mit einer Bilanzsumme bis einer Million Euro oder mit Umsatzerlösen bis zwei Millionen Euro (§ 53 Abs. 1 GenG)
- SCE-Ausführungsgesetz;
- SCE-Beteiligungsgesetz;


- BMJ-Pressemitteilung zum Inkrafttreten vom 17.8.2006

- Gesetzesbeschluss des Bundestages, BR-Drucks. 337/06 vom 26.5.2006

- Entschließungsantrag der FDP-Fraktion, BT-Drucks. 16/1538 vom 18.5.2006

- Beschlussempfehlung und Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 16/1524 vom 17.5.2006

- Regierungsentwurf mit Stellungnahme des Bundesrates und Gegenäußerung der Bundesregierung, BT-Drucks. 16/1025 vom 23.3.2006

- Regierungsentwurf vom 25.1.2006, BR-Drucks. 71/06 vom 27.1.2006

- BMJ-Presseerklärung vom 25.1.2006

- BMJ-Presseinformation vom 25.1.2006

- Referentenentwurf BMJ: Pressemitteilung vom 19.10.2005

EU-Verordnung und EU-Richtlinie über die Beteiligung der Arbeitnehmer (Frist zur Umsetzung in nationales Recht: August 2006)
- Verordnung (EG) Nr. 1453/2003 vom 22.07.2003 über das Statut der Europäischen Genossenschaft (SCE), ABl. EG Nr. L 207 vom 18.08.2003, S. 1-24

- Richtlinie (EG) Nr. 72/2003 vom 22.07.2003 zur Ergänzung des Statuts der Europäischen Genossenschaft hinsichtlich der Beteiligung der Arbeitnehmer, ABl. EG Nr. L 207 vom 18.08.2003, S. 25-36

- Pressemitteilung der EU-Kommission vom 22.7.2003

- Generaldirektion Unternehmen

- Überblick zum Statut (22.7.2003)

- Entwurf der EU-Kommission vom 12.6.2002

- Konsultationspapier vom 7.12.2001

 

WpÜG (Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz)
Übernahmerichtlinie-Umsetzungsgesetz

- BGBl. 2006 I, 1426

- insbes. Regelungen über Europäischen Pass, Europäisches Verhinderungsverbot und Durchbrechungsregel, Squeeze Out (Auschluss der übrigen Aktionäre mit Verfahren und Andienungsrecht)

- Gesetzesbeschluss des Bundestages, BR-Drucks. 336/06 vom 26.5.2006

- Beschlußempfehlung und Bericht des BT-Finanzausschusses, BT-Drucks. 16/1541 vom 18.5.2006

- Stellungnahme des Bundesrates und Gegenäußerung der Bundesregierung, BT-Drucks. 16/1342 vom 26.4.2006

- Regierungsentwurf, BT-Drucks. 16/1003 vom 17.3.2006 = BR-Drucks. 154/06 vom 24.2.2006

- Richtlinie 2004/25/EG vom 21.4.2004 betreffend Übernahmeangebote

 

SGB VI § 2 Satz 1 Nr. 9; GmbHG § 35
Rentenversicherungspflicht des Geschäftsführers einer Ein-Mann-GmbH - Gesetzesänderung soll BSG-Urteil entgegentreten

- Arbeitsministerium plant gesetzliche Klarstellung, dass keine Versicherungspflicht besteht, BMAS Pressemitteilung vom 4.4.2006
- Antrag der FDP-Bundestagsfraktion, BT-Drucks. 16/966 vom 15.3.2006

- BSG, Urteil vom 24.11.2005, B 12 RA 1/04 R, GmbH-Geschäftsführer sind als selbstständig Erwerbstätige rentenversicherungspflichtig, wenn sie selbst keinen versicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigen und im Wesentlichen nur für die GmbH tätig sind.
- BSG Presse-Sonderbericht Nr. 8/06 vom 9.2.2006
- BSG Presse-Mitteilung Nr. 63/05 vom 28.11.2005
- vgl. Gach/Kock, Rentenversicherungspflicht von Gesellschafter-Geschäftsführern einer GmbH, NJW 2006, 1089

 

GmbHG § 8 Abs. 1 Nr. 6
GmbH-Reform

- Gesetzesantrag der FDP-Fraktion, BT-Drucks. 16/671 vom 15.2.2006
- Genehmigungserfordernisse nicht vor GmbH-Eintragung prüfen

 

BGB §§ 21 ff., 77, 129; BeurkG § 62
Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Vereinsrechtes

- Gesetzesantrag des Landes Baden-Württemberg, BR-Drucks. 99/06 vom 3.2.2006

 

EGBGB Internationales Gesellschaftsrecht
Private Limited Companies in Deutschland

- Antwort der Bundesregierung auf die kleine Anfrage der FDP-Fraktion, BT-Drucks. 16/283 vom 16.12.2005

 

EGHGB Art. 55 ff., 59; EGBGB Art. 246
Gesetz zur Führung des Handelsregisters, des Genossenschaftsregisters, des Partnerschaftsregisters und des Vereinsregisters durch von den Ländern bestimmte Stellen (Register-Führungsgesetz - RFüG)

Öffnungsklausel zur Übertragung des Handelsregisters durch die Länder auf die Industrie- und Handelskammern (IHK)

- Gesetzesentwurf des Bundesrates, BT-Drucks. 16/515 vom 2.2.2006

- Neueinbringung durch den Bundesrat nach Diskontinuität, BR-Drucks. 865/05 (Beschluss)

- ursprünglicher Gesetzesantrag des Bundesrates, BR-Drucks. 325/03 (Beschluss)

 

AktG §§ 123, 131, 147a, 246a
Gesetz zur Unternehmensintegrität und Modernisierung des Anfechtungsrechtes (UMAG)

- Bewertung des gerichtlichen Freigabeverfahrens - Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion, BT-Drucks. 16/6845 vom 26.10.2007

- Aktionärsforum (§ 127a AktG)
als elektronische Plattform für Aufrufe von Aktionären zu einem gemeinsamen aktienrechtlichen Antrag oder zur Ausübung des Stimmrechts in der Hauptversammlung
- BMJ-Pressemitteilung vom 30.11.2005
- Aktionärsforumsverordnung (AktFoV), BGBl. 2005, 3193

- Aktionärsforum

UMAG tritt am 01.11.2005 in Kraft, BGBl. 2005, 2802

- Beschluss des Bundesrates vom 08.07.2005, BR-Drs. 454/05

- BMJ-Presseerklärung vom 16.6.2005 zur Verabschiedung durch den Bundestag

- Gesetzesbeschluß des Bundestages, BR-Drucks. 454/05 vom 17.6.2005

- Beschlußempfehlung und Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 15/5693 vom 15.6.2005

- Gesetzentwurf der Bundesregierung mit Stellungnahme des Bundesrates und Gegenäußerung der Bundesregierung, BT-Drucks. 15/5092 vom 14.3.2005

- Gegenäußerung der Bundesregierung

- Stellungnahme des Bundesrates, BR-Drucks. 3/05 vom 18.2.05

- Gesetzesentwurf der Bundesregierung v. Januar 2004

- BMJ-Presseerklärung zum Regierungsentwurf vom Januar 2005

Wichtige Änderungsvorschläge:

- Abschaffung der Hinterlegung vor der HV, statt dessen Anmeldeerfordernis (§ 123 AktG)

- Fragerecht der Aktionäre: schriftliche Beantwortung von Fragen/Beantwortung auf der Unternehmens-Homepage (§ 131 AktG)

- Innenhaftung der Organe (§ 147a AktG)

- gerichtliches Freigabeverfahren (Eilverfahren) für Anfechtung von HV-Beschlüssen (§ 246a AktG)

 

Fortentwicklung des Deutschen Corporate Governance Kodex (§ 161 AktG)

- BMJ-Pressemitteilung vom 20.7.2005
insbes. mit neuen Empfehlungen, um die Unabhängigkeit des Aufsichtsrates zu stärken:
- Wechsel aus dem Vorstand in den Aufsichtsrat nur im Ausnahmefall
- Einzelwahlen zum Aufsichtsrat
- ausreichende Anzahl unabhängiger Aufsichtsratsmitglieder

 

Offenlegung von Vorstandsvergütungen bei börsennotierten Aktiengesellschaften

BGBl. 2005 I, 2267

insbes. Änderungen in § 285 S. 1 Nr. 9 lit. a) und § 314 Abs. 1 Nr. 6 lit. a) AktG

- Gesetzesbeschluss des Bundestages, BR-Drucks. 451/05 vom 1.7.2005

- Beschlußempfehlung und Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 15/5860 vom 29.6.2005

- Gesetzentwurf der Bundesregierung, BR-Drucks. 398/05 vom 27.05.2005

- Gesetzentwurf der Fraktionen der SPD und der Grünen für ein Vorstandsvergütungs-Offenlegungsgesetz (VorstOG), BT-Drucks. 15/5577 vom 31.5.2005

- Gesetzentwurf der Fraktion der FDP für ein 1. Eigentümerrechte-Stärkungsgesetz (EigStärkG), BT-Drucks. 15/5582 vom 1.6.2005

 

Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetzes (KapMuG)

- BGBl. 2005, 2437 mit Berichtigung BGBl. 2005 I, S. 3095

- Verordnung über das Klageregister nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (Klageregisterverordnung - KlagRegV), BGBl. 2005 I, S. 3092

- BMJ-Presseerklärung vom 16.6.2005 zur Verabschiedung durch den Bundestag

- Gesetzesbeschluß des Bundestages, BR-Drucks. 455/05 vom 17.6.2005

- Beschlußempfehlung und Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 15/5695 vom 15.6.2005

- Gegenäußerung der Bundesregierung vom 9.3.05

- Stellungnahme des Bundesrates, BR-Drucks. 2/05 vom 18.2.05

- Gesetzesentwurf der Bundesregierung v. Januar 2004

- BMJ-Presseerklärung zum Regierungsentwurf vom Januar 2005

 

Mindestkapitalgesetz (MindestKapG)
Gesetz zur Neuregelung des Mindestkapitals der GmbH (MindestkapG)

Gesetzentwurf unterfällt der Diskontinuität mit Auflösung des 15. Bundestages

- Gesetzentwurf der Regierungsfraktionen, BT-Drucks. 15/5673 vom 14.6.2005 = BRDrucks. 619/05 vom 12.8.2005

- BMJ Pressemitteilung zum Regierungsentwurf vom 1.6.2005

- Referentenentwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Mindestkapitals im GmbH-Recht

- insbes. Herabsetzung des GmbH-Mindeststammkapitals von derzeit 25.000 € auf 10.000 € ab dem 1. Januar 2006
- Angabe des gezeichneten Stammkapitals auf Geschäftsbriefen

- BMJ Pressemitteilung vom 29.4.2005

 

Justizkommunikationsgesetz (JKomG)

in Kraft ab 1.4.2005 - BGBl. 2005 I, S. 837

- Bekanntmachungen für GmbH künftig im elektronischen (statt im gedruckten) Bundesanzeiger (Art. 12, § 12 GmbHG - BR-Drucks. 609/04 S. 40/41, 52 - 137/138)
- elektronische Beglaubigung durch den Notar (Art. 8, §§ 39a, 42 BeurkG) (technische Ausstattung spätestens ab 1.4.2006 erforderlich, Art. 15, § 15 BNotO) (BR-Drucks. 609/04, S. 37, 51, 132-133, 140),
- "öffentliche elektronische Dokumente" (Art. 1, §§ 371a, 416a ZPO - BR-Drucks. 609/04, S. 7-8, 79-82)

- Vorabdruck aus DNotI-Report 8/2005

- Gesetzesbeschluß des Deutschen Bundestages vom 25.2.2005, BR-Drucks. 122/05 vom 25.2.2005

- Beschlußempfehlung und Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 15/4952 vom 23.02.2005

- Regierungsentwurf mit Stellungnahme des Bundesrates und Gegenäußerung der Bundesregierung, BT-Drucks. 15/4067 vom 28.10.2004

- Regierungsentwurf BR-Drucks. 609/04 vom 13.8.2004

- Auszug der notarrelevanten Regelungen des Regierungsentwurfs 

 

Gesetz zur Einführung der Europäischen Aktiengesellschaft (SE)

1. EU-Verordnung über die Europäische Aktiengesellschaft (SE) am 08.10.2004 in Kraft getreten.

- Pressemitteilung EU vom 8.10.2004
- zugrundeliegende Verordnung (EG) Nr. 2157/2001 vom 8.10.2001

2. Umsetzung in nationales Recht

(vgl. Heckschen, DNotZ 2003, 251)

- Gesetz zur Einführung der Europäischen Gesellschaft (SEEG), BGBl. 2004 I, S. 3675 (in Kraft ab 29.12.2004)
- Pressemitteilung BMJ vom 28.12.2004
- Zurückweisung des Einspruchs durch den Bundestag, BT-Drucks. 15/4557 vom 17.12.2004
- erfolgloser Abschluß des Vermittlungsverfahrens ohne Einigung (BR-Drucks. 989/04 vom 15.12.2004)
- Anrufung des Vermittlungsausschusses (BT-Drucks. 15/4379 vom 30.11.2004)
- Einspruch des Bundesrates BT-Drucks. 15/4555 vom 17.12.2004
- Gesetzesbeschluss des Bundesrates vom 29.10.2004, BR-Drucks. 850/04
- Änderungsantrag CDU/CSU-Fraktion, BT-Drucks. 15/4075 vom 28.10.2004
- Beschlußempfehlung und Bericht des Bundestags-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 15/4053 vom 27.10.2004
- Stellungnahme des Bundesrates und Gegenäußerung der Bundesregierung, BT-Drucks. 15/3656 vom 24.8.2004
- Text Regierungsentwurf 26.5.2004 (= BR-Drucks. 438/04 vom 28.5.2004 = BT-Drucks. 15/3405 vom 21.6.2004 )
- Pressemitteilung BMJ 26.5.2004
- Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Einführung der der Europäischen Gesellschaft (SEEG)
- Referentenentwurf 5.4.2004

 

Justizmodernisierungsgesetz

- u.a. keine Anmeldung und Eintragung des Beginns der Gesellschaft mehr erforderlich (Art. 12d - schafft § 106 Nr. 3 HGB ab mit Wirkung zum 1.9.2004) (Auszug DNotI-Report)
- Aufgabenübertragung von bisher dem Richter vorbehaltenen Aufgaben auf den Rechtspfleger durch Rechtsverordnung der Landesregierung möglich (Art. 9 - ändert § 19 RPflG)
- Handelsregistereintragung von Kapitalgesellschaften (HR B)
- Erbscheinserteilung auch bei Vorliegen eines Testamentes oder Erbvertrages

- BGBl. 2004, S. 2198

- BMJ, Presseerklärung vom 9.7.2004

- Beschluß des Bundesrates, BR-Drucks. 537/04 vom 2.7.2004

- Regierungsentwurf, BT-Drucks. 15/1508

- Entwurf der CDU/CSU-Fraktion, BT-Drucks. 15/999

 

EU-Sitzverlegungsrichtlinie

Öffentliche Konsultation der EU zur geplanten 14. Gesellschaftsrechts-Richtlinie

 

Handelsregistergebühren-Neuordnungsgesetz (HReGGebNeuOG)

Gesetzentwurf der Bundesregierung (mit Stellungnahme des Bundesrates und Gegenäußerung der Bundesregierung) BT-Drucks. 15/2251 vom 17.12.2003

(Begrenzung der Handelsregistergebühren auf die anfallenden Kosten, in Umsetzung der Fantask-Entscheidung des EuGH, ZIP 1998, 206)

 

Aktionsplan der Europäischen Kommission zur Modernisierung des Gesellschaftsrechts und Verbesserung der Corporate Governance vom 21. Mai 2003 COM (2003) 284 (endg.)

- Arbeitsdokument mit Zusammenfassung der Konsultation (englisch) (15.11.2003)

- Aktionsplan

- Link zur Generaldirektion Binnenmarkt 

 

UmwG §§ 1 ff.
Grenzüberschreitende Fusionen - Zweites Gesetz zur Änderung des Umwandlungsgesetzes

- Referentenentwurf des BMJ

- BMJ-Pressemitteilung vom 17.2.2006

Ermöglichung grenzüberschreitender Verschmelzungen unter Einbeziehung von Gesellschaften aus anderen EU-Staaten,

- Reaktion auf EuGH, 13.12.2005 - C 411/03, SEVIC-AG

- Umsetzung der Richtlinie 2005/56/EG über die Verschmelzung von

- Vorschlag der EU-Kommission für EG-Richtlinie über Verschmelzung von Kapitalgesellschaften aus verschiedenen Mitgliedstaaten vom 18.11.2003 - KOM (2003) 703

 

Handelsregister-Onlinezugriff in Bayern und Nordrhein-Westfalen
(auch für Notare aus anderen Bundesländern)

BNotK-Rundschreiben 42/2003 vom 7.10.2003

Link-Seite der BNotK (Link über die Interne Seite der BNotK)

Information des Bayerischen Justizministeriums (Sept. 2003)
Linkseite des Bayerischen Justizministeriums

Internet-Information der Justiz Nordrhein-Westfalen

 

Beschränkung der Rentenversicherungsfreiheit für Vorstandsmitglieder einer Aktiengesellschaft

Gesetzestext (BR-Drucks. 798/03 vom 7.11.2003)

Vorabdruck aus DNotI-Report 23/2003

Link zur Landesversicherungsanstalt Bayern

 

 Verordnung des Bundesministeriums der Justiz über das Vereinsregister und andere Fragen des Registergerichts vom 10.12.1998 (BR-Drs. 982/98)

Begründung als WORD-Volltext

 

Entwurf eines Gesetzes zur Durchführung der Richtlinie des Rates der Europäischen Union zur Änderung der Bilanz- und der Konzernbilanzrichtlinie, zur Verbesserung der Offenlegung von Jahresabschlüssen und zur Änderung anderer handelsrechtlicher Bestimmungen (Kapitalgesellschaften- und Co-Richtlinie-Gesetz) mit Begründung.

Mit dem vorliegenden Entwurf eines Kapital-gesellschaften- und Co-Richtliniengesetzes soll die GmbH & Co-Richtlinie 90/605/EWG umgesetzt werden, die auch offene Handelsgesellschaften und Kommanditgesellschaften, deren persönlich haftende Gesellschafter ausschließlich Kapitalgesellschaften sind, verpflichtet, die für Kapitalgesellschaften geltenden Regelungen zur Rechnungslegung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses zu beachten. Insbesondere GmbH & Co. KG werden dadurch verpflichtet, ihren Abschluß beim Handelsregister zu hinterlegen. Um die Publizität bei der GmbH zu verbessern, ist die Einführung eines Zwangsgeldverfahrens von Amts wegen zur Vorlage der Bilanzen und die Einführung einer Registersperre vorgesehen. Danach darf das Handelsregister Eintragungen erst dann vornehmen, wenn der Jahresabschluß offengelegt worden ist.

Gesetz vom 24.2.2000; BGBl. I, 154; verabschiedet

WORD-Volltext

 

Gebühren in Handelsregisterangelegenheiten:
Runderlass des Justizministeriums Baden-Württemberg

Runderlass im WORD-Volltext

 

Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Durchführung der Richtlinie des Rates der Europäischen Union zur Änderung der Bilanz- und der Konzernbilanzrichtlinie hinsichtlich ihres Anwendungsbereichs (90/605/EWG), zur Verbesserung der Offenlegung von Jahresabschlüssen und zur Änderung anderer handelsrechtlicher Bestimmungen (Kapitalgesellschaften & Co.-Richtliniengesetz-KapCoRiLiG)

Gesetzentwurf als Volltext

 

 Euro-Einführung zum 1.1.1999!

Melden Sie auf DM lautende Handelsregistereintragungen bei GmbH und AG noch bis zum 31.12.1998 an!

Text zur Neugründung von Kapitalgesellschaften und Euro-Umstellung

 

Gesetzesbeschluß des Deutschen Bundestages zum Gesetz zur Einführung des Euro (EuroEG - BR-Drs. 341/98)

 Der Deutsche Bundestag hat am 02.04.1998 das EuroEG angenmmen (vgl. DNotI-Report 1997, 232; vgl. eingehend BNotK-Intern 2/98). Der Text der beschlossenen Fassung kann als WORD-Dokument abgerufen werden.

 

Gesetz über die Einführung der Stückaktie

Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrats am 01.04.1998 das Gesetz über die Einführung der Stückaktie beschlossen.  Damit können ab diesem Zeitpunkt in Deutschland nennwertlose Aktien nicht nur zur anstehenden Umstellung auf den Euro am 01.01.1999, sondern auch generell gebildet werden. Zu den Einzelheiten verweisen wir auf die Beilagen zum DNotI-Report BNotK-Intern 4/1997 S. 8 und 2/1998) sowie den Überblicksaufsatz von Heider, Einführung der nennwertlosen Aktien in Deutschland anläßlich der Umstellung des Gesellschaftsrechts auf den Euro, AG 1998, 1 ff. sowie Kopp, Stückaktien und Euro-Umstellung - Handlungsbedarf für die Hauptversammlungssaison 1998?, BB 14/1998.

 

Gesetzesbeschluß des Deutschen Bundestages zum Gesetz zur Neuregelung des Kaufmanns- und Firmenrechts und zur Änderung anderer handels- und gesellschaftsrechtlicher Vorschriften (HRefG - BR-Drs. 340/98) (03.04.1998)

Der Deutsche Bundestag hat am 03.04.1998 das Handelsrechtsreformgesetz angenommen. Das Gesetz wird vor allem den Kaufmannsbegriff, das Firmenrecht und auch das Recht der Personenhandelsgesellschaften umfangreichen Änderungen unterwerfen (vgl. auch Busch, Rpfleger 1998, 178).

Kurzdarstellung

WORD-Volltext

 

EURO-Einführungsgesetz, Regierungsentwurf

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