DNotI  
Deutsches Notarinstitut

 

Gesetzesänderungen

Immobilienrecht und sonstiges bürgerliches Recht

8.2.2012

 





 

 

 

AGBGB Art. 46a; BGB §§ 912 Abs. 2, 913, 914
Überbau durch Wärmedämmung

In Kraft seit 1.1.2012

GVBl. 2011, 714
 

BGB §§ 1082, 2116; ErbbauRG §§ 10, 11, 21 und 38
Rechtsbereinigung im BGB und im ErbbauRG

"Gesetz über die weitere Bereinigung von Bundesrecht"

Gesetzesentwurf der Bundesregierung: BR-Drs. 230/10 vom 23.4.2010

Beschlussempfehlung des BT-Rechtsausschusses (mit Änderungen; vom Bundestag in dieser Fassung angenommen): BT-Drs. 17/3109 vom 30.9.2010

Bundesrat hat am 5.11.2010 gegen dieses Gesetz keinen Einspruch eingelegt

 

Streichung etlicher überholter Gesetze und Vorschriften aus dem Bundesrecht und Beseitigung von (zwischenzeitlich) leerlaufenden Verweisungen etc.

 

Im Bereich des Zivilrecht im engeren Sinne:

Inkrafttreten am Tag nach der Verkündung.
 

BGB §§ 312 ff., 491 ff; RL 2008/48/EG; RL 93/13/EWG
Änderungen bei Verbraucherwiderruf und Verbraucherdarlehensverträgen infolge Überarbeitung der EG-Verbraucherkreditrichtlinie

BGBl. 2009 I, 2355, tritt zum 11.6.2010 in Kraft
geändert und ergänzt durch BGBl. 2010 I, 977 (Musterwiderrufsbelehrung), tritt zum 30.7.2010 in Kraft

Umsetzung in deutsches Recht:

Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Verbraucherkreditrichtlinie, des zivilrechtlichen Teils der Zahlungsdiensterichtlinie sowie zur Neuordnung der Vorschriften über das Widerrufs- und Rückgaberecht vom 5.11.2008 =

BR-Drucks. 848/08 vom 7.11.2008 = BT-Drucks. 16/11643 vom 21.1.2009 (mit Stellungnahme des Bundesrates und Gegenäußerung der Bundesregierung) 

 

BMJ-Pressemitteilung vom 5.11.2008 zum Regierungsentwurf

- Informationspflicht schon in Vertragsanbahnungsphase, einheitliche Muster zur Information,

- Kündigungsfrist für Darlehensgeber von mindestens 2 Monaten,

- vereinfachte Zahlungsabwicklung innerhalb Europas (SEPA),

- Überarbeitung der bestehenden Vorschriften über Widerrufs- und Rückgaberecht bei Verbraucherwiderruf.

 

Referentenentwurf vom 17.6.2008 

 

Richtlinie 2008/48/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. April 2008 über Verbraucherkreditverträge und zur Aufhebung der Richtlinie 87/102/EWG des Rates, ABl. EU Nr. L 133 vom 22.5.2008 S. 66-92

 

- Überblick über das Gesetzgebungsverfahren (PreLex) 

- BMJ-Presseerklärung vom 8.4.2008 zur Verabschiedung durch den Rat

- 7.4.2008 Verabschiedung durch den Rat

- 16.1.2008 Billigung durch das Europäische Parlament 

- gemeinsamer Standpunkt Rat (EG) Nr. 14/2007 vom 20.9.2007, ABl. (EG) C 270 E vom 13.11.2007, 1 

- Vorschlag der Kommission, KOM (2002) 443 vom 11.9.2002

BGB §§ 481 ff; RL 94/47/EG
Reform der Time-Sharing-Richtlinie und Modernisierung der deutschen Umsetzungsregelungen (Teilzeit-Wohnrechteverträge)

- Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung der Regelungen über Teilzeit-Wohnrechteverträge, Verträge über langfristige Urlaubsprodukte sowie Vermittluingsvertärge und Tauschsystemverträge vom 28.5.2010, BR.-Drucks. 319/10
- Pressemitteilung des BMJ zum Entwurf eines Gesetzes über Teilzeit-Wohnrechteverträge vom 19.5.2010

- Bericht "Aktuelles aus Brüssel", BNotK-Intern 2/2008, S. 7 

- Übersicht zum Verfahrensstand auf der Homepage der Europäischen Kommission, DG Verbraucherschutz

- Richtlinienvorschlag der Kommission vom 7.6.2007, KOM (2007) 303 endgültig

- geltende Time-Sharing-Richtlinie, RL 94/47/EG 

MaBV § 1 Abs. 1, § 2 Abs. 5, § 4 Abs. 1 Nr. 1, § 19 u. a.
Anpassung der MaBV an veränderte gewerberechtliche Vorschriften

Rechtsverordnung des BMWi vom 9. März 2010, BGBl. 2010 I S. 264

Inkrafttreten am 18.3.2010

- MaBV schon anwendbar, wenn Tätigkeiten nach § 34c Abs. 1 GewO ausgeübt werden, unabhängig von einer Erlaubnispflicht (§ 1 MaBV n. F.)

- Regelung für grenzüberschreitende Bauträgerleistungen im EU-Binnenmarkt in § 19 MaBV (neu)
 

GBO §§ 12b, 32, 34, 81 Abs. 4, 128 Abs. 3, 135 ff.; GBV §§ 94 ff.; BeurkG § 39a; BNotO § 21
Gesetz zur Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs und der elektronischen Akte im Grundbuchverfahren sowie zur Änderung weiterer grundbuch-, register- und kostenrechtlicher Vorschriften (ERVGBG)

ERVGBG zum elektronischen Grundbuch zum 1.10.2009 in Kraft getreten (insbes. Erhöhung der Abrufgebühren in Grundbuchsachen auf 8,-- EUR pro Abruf, keine Ermäßigung für Folgeabrufe mehr)

BGBl. 2009 I, 2713

Inkrafttreten zu Beginn des zweiten auf die Verkündung folgenden Monats (keine Zustimmung des Bundesrates erforderlich)

BMJ-Presserklärung zur Beschlussfassung durch den deutschen Bundestag vom 18.6.2009

Beschlussempfehlung und Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 16/13437 vom 17.6.2009

Regierungsentwurf, BT-Drucks. 16/12319 vom 18.3.2009, insbes.

- Ermächtigung an die Landesregierungen zur Zulassung der Übermittlung elektronischer Dokumente an das Grundbuchamt, ggf. auch zunächst nur für einzelne Grundbuchämter (§ 135 Abs. 1 Nr. 1 GBO-E) , Möglichkeit der Verpflichtung von Notaren zur elektronischen Übermittlung von Dokumenten sowie strukturierter Datensätze (§ 135 Abs. 1 Nr. 4 GBO-E),

 - Es sind entsprechend § 29 GBO öffentliche und öffentlich beglaubigte Urkunden als elektronische Dokumente zu übermitteln; Übermittlung durch Notar wie im Handelsregisterverfahren durch elektronische beglaubigte Abschriften nach § 39a BeurkG (§ 137 GBO-E),

- elektronische Führung der Grundakten möglich (§ 135 Abs. 2 GBO-E, §§ 94 ff GBV-E), sowie elektronischer Erlass von Entscheidungen, Verfügungen und Mitteilungen (§ 140 GBO-E),

- Ermächtigung des Bundesministeriums der Justiz zur näheren Regelung durch Rechtsverordnung (§ 141 GBO-E).

- Neuregelung des Vertretungsnachweises für Gesellschaften im Grundbuchverfahren (§ 32 GBO-E), insbes. durch notarielle Vertretungsbescheinigungen (§ 21 BNotO).

- Neugestaltung der Gebührenstruktur für Grundbuchabrufverfahren: Einrichtungsgebühren und monatliche Grundgebühren sollen weitgehend entfallen; Abrufgebühr einheitlich 8.- €, keine Ermäßigung für Folgeabrufe mehr.
 

HeimG; GG Art. 74 Abs. 1 Nr. 7
Neuregelung der zivilrechtlichen Vorschriften des Heimgesetzes nach der Föderalismusreform

BGBl. 2009 I, 2319, tritt zum 1.10.2009 in Kraft

Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, BT-Drucks. 16/13209 vom 27.5.2009

- Regierungsentwurf für ein Gesetz zur Neuregelung der zivilrechtlichen Vorschriften des Heimgesetzes nach der Föderalismusreform, BR-Drucks. 167/09 vom 20.2.2009

= inhaltsgleich Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD, BT-Drucks. 16/12409 vom 24.3.2009

keine bundesrechtliche Regelung hinsichtlich des Testierverbotes nach § 14 HeimG a.F.

- Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Franktion Bündnis 90/Die Grünen, BT-Drucks. 16/4847 vom 28.3.2007: Gesetzgebungskompetenz für öffentlich-rechtliches Heimrecht bei Ländern, für zivilrechtliches Heimvertragsrecht liegt weiterhin beim Bund
 

GBO § 47; BGB §§ 705 ff., 891, 892 ff.; EGBGB Art. 229 § 21; GBV § 15; ERVGBG
Gutglaubensschutz bei Grundbucheintragung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts

BGBl. 2009 I, 2713: §§ 47 Abs. 2, 82 Satz 3 GBO; § 899a BGB, Art. 229 § 21 EGBGB, § 15 GBV treten am 18.8.2009 in Kraft (im Übrigen tritt ERVGBG am 1.10.2009 in Kraft)

Änderung enthalten im "Gesetz zur Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs und der elektronischen Akte im Grundbuchverfahren" (ERVGBG)

i.d.F. durch Beschlussempfehlung und Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 16/13437 vom 17.6.2009 durch den Bundestag am 18.6.2009 beschlossen (Bundesrat beschloss am 10.7.2009, nicht den Vermittlungsausschuss anzurufen),

- GbR-Gesellschafter müssen weiterhin/wieder in das Grundbuch eingetragen werden (§ 47 Abs. 2 GBO),

- Vermutungswirkung und Gutglaubensschutz der Eintragung hinsichtlich der Gesellschafterstellung (§ 899a BGB),

- Rückwirkung auch für bereits eingetragene Gesellschaften (Art. 229 § 21 EGBGB),

- Inkrafttreten der Regelungen zur GbR am Tag nach der Verkündung des Gesetzes (keine Zustimmung des Bundesrates erforderlich)

- BMJ-Presserklärung zur Beschlussfassung durch den deutschen Bundestag vom 18.6.2009
- konsolidierte Version der Neuregelungen (Beschlussversion der BT-Sitzung vom 19.6.2009, BR-Drucks. 589/09)

- vgl. Vorabdruck DNotI-Report 14/2009
 

WEG §§ 16 Abs. 2, 18, 28; ZVG § 10 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 3; AO § 30
Mitteilung des Einheitswertes durch Finanzamt an Gläubiger bei Vollstreckung wegen Wohngeldforderungen

enthalten im Gesetz zur Reform des Kontopfändungsschutzes, BGBl. 2009 I, 1696, tritt zum 1.9.2009 in Kraft

- Wohngeldforderungen (§§ 16 Abs. 2, 28 Abs. 2 WEG) kommt bei der Zwangsversteigerung die zweite Rangstelle zu (bis zu höchstens 5% des nach § 74a Abs. 5 ZVG festgesetzten Verkehrswertes), wenn sie 3% des Einheitswertes übersteigen (§ 10 Abs. 3 ZVG i.V.m. § 18 Abs. 2 Nr. 2 WEG).

- Nunmehr steht das Steuergeheimnis (§ 30 AO) einer Auskunft des Finanzamtes über den Einheitswert nicht entgegen, wenn die Wohnungseigentümergemeinschaft einen vollstreckbaren Titel hat (§ 10 Abs. 3 ZVG n.F.)

 

EAEG § 4 Abs. 2 Nr. 1; BeurkG §§ 54a ff.; BNotO § 23
Erhöhung der Absicherung nach Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz

BGBl. 2009 I, 1528

insbes. Erhöhung des zu 90% der Einlagesumme abgesicherten Betrages von bisher 20.000.- auf 50.000.- € (§ 4 Abs. 2 Nr. 1 EAEG)

- Gesetzesbeschluss des Deutschen Bundestages, BR-Drucks. 448/09 vom 22.5.2009

- Beschlussempfehlung des BT-Finanzausschusses, BT-Drucks. 16/13024 vom 13.5.2009

- Gesetzesentwurf der Bundesregierung, BR-Drucks. 170/09 vom 20.2.2009 = BT-Drucks. 16/12255 vom 16.3.2009 

- zugrundeliegende Richtlinie Nr. 2009/14/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11.3.2009 zur Änderung der Richtlinie 94/19/EG über Einlagensicherungssysteme im Hinblick auf die Deckungssumme und die Auszahlungsfrist, ABl. EU L 68 vom 13.3.2009, S. 3–7

- Vorschlag für eine Richtlinie zur Änderung der Richtlinie 94/19/EG über Einlagensicherungssysteme im Hinblick auf Deckungssumme und Auszahlungsfrist, KOM(2008) 661 endgültig, vom 15.10.2008

 

BauGB § 199; WertV; ImmoWertV
Ersetzung der bisherigen Wertermittlungsverordnung (WertV) durch neue Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV)
Verordnungsentwurf der Bundesregierung, BR-Drucks.296/09 vom 3.4.2009

Verordnungsentwurf der Bundesregierung, BR-Drucks.296/09 vom 3.4.2009
 

EGBGB Art. 11 Abs. 4, 27-37, 46b-c
IPR-Anknüpfung für vertragliche Schuldverhältnisse  (Rom I-Verordnung)

Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Anpassung der Vorschriften des Internationalen Privatrechts an die Verordnung (EG) Nr. 593/2008, BR-Drucks. 7/09 vom 2.1.09

- ausdrückliche Regelung des Anwendungsvorranges der EG-Verordnung (Art. 3 Nr. 1 EGBGB-E),

- Aufhebung von Art. 11 Abs. 4 EGBGB (wonach zwingende Formvorschriften des Belegenheitsrechtes für Immobilien sich ohne Rücksicht auf das Recht am Abschlussort und das Geschäftsrecht durchsetzen - was aber nur zwingende Regelungen nach ausländischem Recht betraf),

- Anwendung der EG-Verbraucherschutzvorschriften bei "engem Zusammenhang" mit Gebiet eines EU-Staates trotz Anwendbarkeit eines fremden Rechts (Art. 46b EGBGB-E),

- Pflichtversicherungsverträge (Art. 46c EGBGB-E).

- Verordnung (EG) Nr. 593/2008 vom 17.6.2008 über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom I), ABl. EU L 177 vom 4.7.2008, S. 6–16

- Stand des Europäischen Gesetzgebungsverfahrens (Prelex) 

- BMJ-Pressemitteilung vom 6.6.2008 zur Verabschiedung durch den Rat der EU-Justizminister am 5.6.2008

- Beschluss des Europäischen Rates vom 7.12.2007, vgl. BMJ-Pressemitteilung vom 7.12.2007

- Legislative Entschließung des Europäischen Parlaments vom 29.11.2007

- Vorschlag der Kommission für eine Verordnung über das auf vertragliche Schuldverhältnis anzuwendende Recht (Rom I), KOM (2005) 650 endgültig vom 15.12.2005

- Grünbuch über die Umwandlung des Übereinkommens von Rom aus dem Jahr 1980 über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht in ein Gemeinschaftsinstrument sowie über seine Aktualisierung, KOM (2002) 654 endgültig vom 14.11.2003

- Einführung zum Grünbuch durch die Generaldirektion Justiz und Inneres, 14.1.2003
 

BGB §§ 535 ff.; EnEG §§ 3a, 5 Abs. 4; HeizkostenVO
Änderung der Heizkostenverordnung

- BGBl. 2008 III, 2375

- bisherige Fassung, BGBl. 1989 I, 115

 

BGB §§ 632a, 641a, 309 Nr. 8 b) ff), 310 Abs. 1; EGBGB Art. 244; MaBV; FoSiG
Forderungssicherungsgesetz

vgl. Gutachten DNotI-Report 1/2009

BGBl. 2008 I, 2022, Inkrafttreten zum 1.1.2009 (Art. 5)

Berichtigung des Forderungssicherungsgesetzes (BGBl. 2008 I, 2582) (Nummerierung der Übergangsvorschrift korrigiert: Art. 229 § 19 anstelle des - bereits durch die Übergangsvorschrift zum Risikobegrenzungsgesetz belegten - § 18)

vgl. Aufsätze von Basty, DNotZ 2008, 891; Blank, notar 2008, 380; Hügel, NotBZ 2008, 437; Leitzen, ZNotP 2009, 3

Gesetzesbeschluss des Deutschen Bundestages, BR-Drucks. 616/08 vom 29.8.2008

Beschlussempfehlung und Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 16/9787 vom 25.6.2008 , insbes.

- Privilegierung der VOB/B bei Einbeziehung im Ganzen gilt nur für Verträge mit Unternehmern oder der öffentlichen Hand, nicht mehr für Verträge mit Verbrauchern (§§ 308 Nr. 5, 309 Nr. 8 b) ff), 310 Abs. 1 BGB);

- vollständige Neufassung von § 632a BGB: Abschlagszahlungen setzen allgemein einen Wertzuwachs beim Besteller durch die Leistung + Nachweis durch Leistungsaufstellung voraus (Abs. 1),

- § 632a Abs. 2: für Verträge über "die Errichtung oder den Umbau eines Hauses oder eines vergleichbaren Bauwerks" gelten zunächst die besonderen Voraussetzungen der Verordnung nach Art. 244 EGBGB (Verordnung über Abschlagszahlungen bei Bauträgerverträgen, BGBl. 2001 I, 981), aber zusätzlich die Fertigstellungssicherheit nach § 632a Abs. 3

- § 632a Abs. 3: Fertigstellungssicherheit von 5% für Verbraucher in allen "Hausbau"-Verträgen, einschließlich Bauträgervertrag: "Ist der Besteller ein Verbraucher und hat der Vertrag die Errichtung oder den Umbau eines Hauses oder eines vergleichbaren Bauwerks zum Gegenstand, ist dem Besteller bei der ersten Abschlagszahlung eine Sicherheit für die rechtzeitige Herstellung des Werkes ohne wesentliche Mängel in Höhe von 5 vom Hundert des Vergütungsanspruchs zu leisten."

- ersatzweise Einbehalt des Bestellers von den Abschlagszahlungen (§ 632a Abs. 3 S. 3);

- § 632a Abs. 4: Sicherheitsleistung kann auch durch Garantie oder Zahlungsversprechen eines im Inland zum Geschäftsbetrieb befugten Kreditinstituts oder Kreditversicherers geleistet werden;

- Fälligkeit der Vergütung für vom Besteller einem Dritten versprochenes Werk auch bei Abnahme durch den Dritten (§ 641 Abs. 2);

- Herabsetzung des Mängeleinbehalts vom dreifachen (bisher) auf das zweifache der voraussichtlichen Mängelbeseitigungskosten (§ 641 Abs. 3);

- Aufhebung von § 641a BGB (Fertigstellungsbescheinigung);

- Neufassung von § 648a Abs. 1, 5, 6 (Bauhandwerkersicherung);

- § 649 BGB: bei freier Kündigung durch Besteller Vermutung, dass dem Unternehmer 5% der vereinbarten Vergütung zustehen;

- Die Verordnung über Abschlagszahlungen bei Bauträgerverträgen (BGBl. 2001 I, 981) und das Bauforderungssicherungsgesetz (BauFordSiG) gelten nicht nur für Herstellung, sondern auch für Umbau;

- Abkoppelung der zivilprozessualen Änderungsvorschläge (insbes. der vorläufigen Zahlungsanordnung, § 302a ZPO-E).

- Gesetzentwurf des Bundesrates, BT-Drucks. 16/511 vom 2.2.2006

u.a. Vorschlag zur Einführung einer 5% "Sicherheit für die rechtzeitige Herstellung ohne wesentliche Mängel" (§ 632a BGB)

- BMJ Pressemitteilung vom 6.4.2006

- erneute Einbringung des Forderungssicherungsgesetzes (BR-Drucks. 458/04 ), Gesetzesantrag der Länder Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, BR-Drucks. 878/05 vom 8.12.05

- Gesetzesentwurf des Bundesrates, BT-Drucks. 15/3594 vom 14.7.2004

- BMJ-Presseerklärung vom 11.6.2004 zur Beschlußfassung des Bundesrates 

- Empfehlungen der Bundesrats-Ausschüsse, BR-Drucks. 458/04 vom 1.6.2004

- Antrag der Bundesländer Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, BR-Drucks. 902/02 vom 6.12.2002 (Forderungssicherungsgesetz - inhaltsgleich mit Antrag Thüringen/Sachsen)

- Bundestagsantrag CDU/CSU-Fraktion, BT-Drucks. 14/8783 vom 16.4.2002 (Forderungssicherungsgesetz - inhaltsgleich mit Antrag Thüringen/Sachsen)

- Antrag des Bundeslandes Sachsen-Anhalt, BR-Drucks. 168/02 vom 26.2.2002 (Vorleistungssicherungsgesetz)

- Antrag der Bundesländer Thüringen und Sachsen, BR-Drucks. 141/02 vom 20.2.2002 und BT-Drucks. 14/9848 vom 1.8.1002 (Forderungssicherungsgesetz)

 

BGB §§ 474 Abs. 2, 439 Abs. 4, 445, 447, 346 ff.
Bei Nachlieferung mangelfreier Sache im Verbrauchsgüterkauf keine Pflicht zum Nutzungsersatz durch Verbraucher

EGBGB Art. 3, 3a, 44, 46, 46 a ff.; VO (EG) 864/2007 (Rom-II Verordnung)
Rom-II Verordnung über das auf außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht

Gesetz zur Anpassung der Vorschriften des Internationalen Privatrechts an die Verordnung (EG) Nr. 864/2007, BGBl. 2008 I, 2401 (in Kraft ab 11.1.2009)

- Regierungsentwurf, BR-Drucks. 346/08 vom 23.5.2008

- Klarstellung des Anwendungsvorranges unmittelbar geltenden Europarechts (Art. 3 EGBGB-E),

- Verschiebung des bisherigen Art. 3 Abs. 3 EGBGB (Vorrang des Einzelstatuts) in Art. 3a Abs. 2 EGBGB-E,

- Änderungen im Immissionsschutz und Deliktsrecht (Art. 44, 46, 46a)

- BMJ-Pressemitteilung vom 21.5.2008 zum Regierungsentwurf

- Verordnung (EG) Nr. 864/2007 (Rom II-Verordnung) ABl. EG vom 31.7.2007, L 199/40, anzuwenden ab 11.1.2009
 

BGB §§ 312 ff., 491 ff; RL 2008/48/EG; RL 93/13/EWG
Änderungen bei Verbraucherwiderruf und Verbraucherdarlehensverträgen infolge Überarbeitung der EG-Verbraucherkreditrichtlinie

Umsetzung in deutsches Recht:

Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Verbraucherkreditrichtlinie, des zivilrechtlichen Teils der Zahlungsdiensterichtlinie sowie zur Neuordnung der Vorschriften über das Widerrufs- und Rückgaberecht vom 5.11.2008 =

BR-Drucks. 848/08 vom 7.11.2008 = BT-Drucks. 16/11643 vom 21.1.2009 (mit Stellungnahme des Bundesrates und Gegenäußerung der Bundesregierung) 

 

BMJ-Pressemitteilung vom 5.11.2008 zum Regierungsentwurf

- Informationspflicht schon in Vertragsanbahnungsphase, einheitliche Muster zur Information,

- Kündigungsfrist für Darlehensgeber von mindestens 2 Monaten,

- vereinfachte Zahlungsabwicklung innerhalb Europas (SEPA),

- Überarbeitung der bestehenden Vorschriften über Widerrufs- und Rückgaberecht bei Verbraucherwiderruf.

 

Referentenentwurf vom 17.6.2008 

 

Richtlinie 2008/48/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. April 2008 über Verbraucherkreditverträge und zur Aufhebung der Richtlinie 87/102/EWG des Rates, ABl. EU Nr. L 133 vom 22.5.2008 S. 66-92
 

- Überblick über das Gesetzgebungsverfahren (PreLex) 

- BMJ-Presseerklärung vom 8.4.2008 zur Verabschiedung durch den Rat

- 7.4.2008 Verabschiedung durch den Rat

- 16.1.2008 Billigung durch das Europäische Parlament 

- gemeinsamer Standpunkt Rat (EG) Nr. 14/2007 vom 20.9.2007, ABl. (EG) C 270 E vom 13.11.2007, 1 

- Vorschlag der Kommission, KOM (2002) 443 vom 11.9.2002
 

BGB §§ 488, 491 ff., 492a, 496 Abs. 2, 498 Abs. 3, 398, 399, 409, 1157, 1192, 1193 Abs. 2; ZPO §§ 794 Abs. 1 Nr. 5, 799a
Verbraucherschutz bei Abtretung von Immobiliarkrediten; Risikobegrenzungsgesetz

Literaturliste zum Risikobegrenzungsgesetz (DNotI)

Gutachten, DNotI-Report 2008, 161 (Risikobegrenzungsgesetz: Nachweisverzicht für die Erteilung der vollstreckbaren Ausfertigung)

DNotI-Gutachten im Fax-Abruf zu Rechtsfragen zum Risikobegrenzungsgesetz:

- DNotI-Gutachten, Fax-Abruf-Nr. 11535 (Zinsen und andere Nebenleistungen, abstraktes Schuldversprechen)
- DNotI-Gutachten, Fax-Abruf-Nr. 11536 (Teilunwirksamkeit; Übergangsrecht)
- DNotI-Gutachten, Fax-Abruf-Nr. 11537 (Eintragung der Eigenschaft als Sicherungsgrundschuld)
- DNotI-Gutachten, Fax-Abruf-Nr. 11538 (Nachverpfändung)

BNotK-Rundschreiben Nr. 23/2008 vom 26.8.2008 (Gesetz zur Begrenzung der mit Finanzinvestitionen verbundenen Risiken - Risikobegrenzungsgesetz - Auswirkungen auf den Umgang mit Grundschulden in der notariellen Praxis)

in Kraft getreten zum 19.8.2008, BGBl. 2008 I, S. 1666

Risikobegrenzungsgesetz, Gesetzesbeschluss des Deutschen Bundestages, BR-Drucks. 449/08 vom 27.6.2008

insbes. Art. 6-9, enthaltend:

- Hinweispflicht bei Immobiliar-Verbraucherdarlehen auf Abtretbarkeit der Forderungen aus dem Darlehensvertrag (§ 492 Abs. 1a BGB);

- Unterrichtungspflicht über Ende der Zinsbindung bzw. über Bereitschaft zur Fortführung des Darlehensverhältnisses, mindestens 3 Monate vor Ablauf (§ 492a BGB, wohl nur bei Verbraucherdarlehen);

- Pflicht zur unverzüglichen Unterrichtung über Abtretung der Darlehensforderung oder Wehcsel des Darlehensgebers (§ 496 Abs. 2);
- Kündigung wegen Zahlungsverzug bei Immobiliardarlehen nur bei Verzug mit mindestens zwei Raten und mindestens 2,5% des Nennbetrags des Darlehens (§ 498 Ab.s 3 BGB);

- kein gutgläubig einredefreier Erwerb bei Sicherungsgrundschuld möglich (§ 1192 Abs. 1a BGB);

- (ordentliche) Kündigung mit 6 Monaten Kündigungsfrist bei Sicherungsgrundschuld für Geldforderung zwingend Fälligkeitsvoraussetzung, nicht mehr vertraglich abdingbar (§ 1193 Abs. 2 S. 2 BGB);

- Einstellung der Zwangsvollstreckung während Vollstreckungsabwehrklage ohne Sicherheitsleistung bei mangelnder Fähigkeit des Schuldners zur Sicherheitsleistung und hinreichender Erfolgsaussicht (§ 769 Abs. 1 S. 2 ZPO);

- Schadensersatzpflicht bei unzulässiger Vollstreckung aus vollstreckbarer Urkunde durch anderen als den ursprünglichen Gläubiger (§ 799a ZPO).

Bericht des BT-Finanzausschusses, BT-Drucks. 16/9821 vom 26.6.2008

Beschlussempfehlung des BT-Finanzausschusses, BT-Drucks. 16/9778 vom 25.6.2008

Gesetzentwurf des Bundesrates (Kreditnehmerschutzgesetz), BR-Drucks. 152/08 (Beschluss) vom 25.4.2008    = BT-Drucks. 16/9447 vom 4.6.2008

- insbes. Ergänzung von § 1192 durch neuen Absatz 1a, wonach bei einer Sicherungsgrundschuld "Einreden, die dem Eigentümer auf Grund des Sicherungsvertrags mit dem bisherigen Gläubiger gegen die Grundschuld zustehen oder sich aus dem Sicherungsvertrag ergeben, auch jedem Erwerber der Grundschuld entgegengesetzt werden" können; ein gutgläubig einredefreier Erwerb (§ 1157 S. 2 BGB) ist insoweit ausgeschlossen;

Gesetzesantrag des Freistaates Bayern (Kreditnehmerschutzgesetz), BR-Drucks. 152/08 vom 29.2.2008 (insbes. Abschaffung gutgläubig einredefreien Erwerbs bei Sicherungsgrundschulden)

BNotK, Rundschreiben Nr. 7/2008 vom 7.3.2008 (Verkauf von Immobilienkrediten) - hier: Vollmacht für Grundpfandrechtsgläubiger zur freihändigen Verwertung

BNotK, Rundschreiben Nr. 36/2007 vom 13.12.2007 (Verkauf von Immobilienkrediten)

BMJ-Presseerklärung vom 23.1.2008

BMJ-Presseerklärung vom 11.12.2007

Gesetzesvorschläge insbes.:

- Verpflichtung zum Angebot nicht abtretbarer Darlehensverträge,

- Anzeige der Abtretung an den Darlehensnehmer,

- Ausschluss der Darlehenskündigung bei geringfügigen Zahlungsrückständen auch für Immobiliardarlehen (§ 498 Abs. 3 BGB),

- verschuldensunabhängiger Schadensersatzanspruch bei unberechtigter Zwangsvollstreckung aus vollstreckbarer Urkunde

Plusminus-Sendung vom 20.11.2007, Verkaufte Kredite


 

BGB §§ 312, 355 ff; RL 85/577/EG; RL 2005/29/EG
Konsultation zur Haustürwiderrufsrichtlinie

- Bericht "Aktuelles aus Brüssel", BNotK-Intern 2/2008, S. 7-8 

- Konsultation der EU-Kommission, GD Verbraucherschutz 

- Haustürwiderrufsrichtlinie 85/577/EG in der geltenden Fassung 
 

BGB §§ 355 Abs. 2, 312, 312d, 312e, 355, 358, 454, 481, 485, 495; EGBGB Art. 245
Neues Muster für Widerrufsbelehrungen

Dritte Verordnung zur Änderung der BGH-Informationspflichten-Verordnung, BGBl. 2008, 292

BMJ-Pressemitteilung vom 12.3.2008
 

ErbbauRG = ErbbauVO
Umbenennung der Erbbaurechtsverordnung in Erbbaurechtsgesetz (ErbbauRG)

Art. 25 des "Zweiten Gesetzes zur Bereinigung von Bundesrecht im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums der Justiz" vom 23.11.2007 (BGBl. 2007 I, 2614, 2617), in Kraft seit 30.11.2007
 

BGB Art. 305 ff., 310, 312, 355, 474, 491 ff.; EG-Verbraucherschutzrichtlinien
Grünbuch Verbraucherschutz - Überarbeitung der Verbraucherschutzrichtlinien

- Internetseite der Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz der Europäischen Kommission zur Überarbeitung des Verbraucherschutzrechtes sowie zum Europäischen Vertragsrecht (Common Frame of Reference)  

- Diskussionspapier zur Überarbeitung der Haustürwiderrufsrichtlinie (Discussion Paper on the Review of Directive 85/577/EEC to protect the consumer in respect of contracts negotiated away from business premises - Doorstep Selling Directive - nur englisch, Äußerungsfrist bis 4.12.2007)

- Stellungnahmen zum Grünbuch "Überarbeitung Verbraucherschutz"

- Grünbuch "Überprüfung des gemeinschaftlichen Besitzstands im Verbraucherschutz" (2007/C 61/01) Äußerungsfrist bis 15.5.2007

- EC Consumer Law Compendium - Comparative Analysis (Kompendium EU-Verbraucherschutzrecht), Prof. Dr. Hans Schulte-Nölke/Dr. Christian Twigg-Flesner/Dr. Martin Ebers

- Datenbank EU-Verbraucherrecht (Prof. Schulte-Nölke, Universität Bielefeld) 

 

WohngeldG; BGB §§ 535 ff.
Wohngeld- und Mietenbericht 2006

BT-Drucks. 16/5853 vom 26.6.2007
 

WEG §§ 5 Abs. 4, 7 Abs. 4, 10 Abs. 1, 6-8, 11 Abs. 3, 12 Abs. 4, 16, 21 Abs. 7, 22 Abs. 2, 23 Abs. 4, 24 Abs. 2, 7-8, 26 Abs. 1 und 3, 43 ff.; ZVG § 10 Abs. 1 Nr. 2
WEG-Reform tritt zum 1.7.2007 in Kraft

- BGBl. 2007 I, 370

- Literaturliste zur WEG-Reform (DNotI)

- BMJ-Pressemitteilung vom 30.3.2007 zur Verkündung im Bundesgesetzblatt

- BMJ-Pressemitteilung vom 16.2.2007 zur Verabschiedung durch den Bundesrat

- BMJ-Pressemitteilung vom 14.12.2006 zur Verabschiedung durch den Bundestag

- vom Bundestag beschlossener Gesetzestext, BR-Drucks. 47/07 vom 26.1.2007

- Beschlussempfehlung und Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 16/3843 vom 13.12.2006 (mit Synopse der Änderungen gegenüber dem Regierungsentwurf)

- BMJ-Pressemitteilung vom 11.5.2006

- Regierungsentwurf, BT-Drucks. 16/887 vom 9.3.2006 (mit Stellungnahme des Bundesrates und Gegenäußerung der Bundesregierung)

- Regierungsentwurf, BR-Drucks. 397/05 vom 27.5.2005

enthält u.a.:
- Zustimmungserfordernis von Grundpfandrechtsgläubigern für Vereinbarung nur bei Begründung oder Änderung von Sondernutzungsrechten, i.ü. abweichend von §§ 876, 877 BGB entbehrlich (§ 5 Abs. 4 WEG),
- Öffnungsklausel für Erstellung der Abgeschlossenheitsbescheinigung durch öffentlich bestellten Sachverständigen (§ 7 Abs. 4 WEG),
- Teilrechtsfähigkeit der Wohnungseigentümergemeinschaft (§ 10 WEG), insbes. Verwaltungsvermögen (Wohngeldkonto) gehört der Gemeinschaft (und geht damit bei Veräußerung kraft Gesetzes auf den Erwerber über), keine Insolvenzfähigkeit (§ 11 Abs. 3)
- quotale Haftung der Wohnungseigentümer für Schulden der Gemeinschaft (§ 10 Abs. 8 WEG),
- Änderungsanspruch für Vereinbarung bei Änderung der Geschäftsgrundlage (§ 10 Abs. 1 WEG),
- auch für gesetzes- oder vereinbarungsändernde Beschlüsse keine Grundbucheintragung erforderlich (§ 10 Abs. 4 WEG),
- punktuelle Erweiterung der gesetzlichen Beschlußkompetenzen der Wohnungseigentümerversammlung (§ 12 Abs. 4 WEG: Aufhebung Zustimmungserfordernis zur Veräußerung, § 16: Verteilung Betriebskosten, § 21 Abs. 7: Zahlungsart für Wohngeld, § 22 Abs. 2 : bauliche Änderungen und Modernisierungen zur Anpassung an den Stand der Technik) - aber keine allgemeine gesetzliche Öffnungsklausel,
- Klarstellung, dass bei nichtigem Beschluss kein Aufhebungs-, sondern nur Feststellungsurteil erforderlich ist (§ 23 Abs. 4 WEG. Klagefrist künftig in § 45 WEG), gesetzliche Ladungsfrist für WEG-Versammlung künftig 2 statt bisher 1 Woche (§ 24 Abs. 2 WEG),
- Führung einer Beschlußsammlung durch den WEG-Verwalter (§ 24 Abs. 7 und 8 WEG),
- Beschränkung der Amtszeit des ersten Verwalters auf höchstens 3 Jahre (§ 26 Abs. 1 S. 2 WEG), Notverwalter abgeschafft (Streichung von § 26 Abs. 3 WEG),
- genaue Regelung der Befugnisse des WEG-Verwalters als Vertreter der Wohnungseigentümer einerseits und als Organ der Wohnungseigentümergemeinschaft andererseits (§ 27 WEG),
- Angleichung des WEG-Verfahrens an den streitigen Zivilprozeß (§§ 43 ff. WEG mit Verweisung auf die ZPO anstelle des FGG),
- begrenztes Vorrecht für Wohngeldforderungen in der Zwangsversteigerung (§ 10 Abs. 1 Nr. 2 ZVG)

 

InsO
Gesetz zur Vereinfachung des Insolvenzverfahrens

- Gesetzesbeschluss des Bundestages, BR-Drucks. 96/07 vom 16.2.2007

- Beschlussempfehlung und Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 16/4194 vom 31.1.2007

- Regierungsentwurf mit Stellungnahme des Bundesrates und Gegenäußerung der Bundesregierung, BT-Drucks. 16/3227 vom 2.11.2006

- Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Vereinfachung des Insolvenzverfahrens, BR-Drucks. 549/06 vom 11.8.2006

- öffentliche Bekanntmachungen in Insolvenzsachen künftig nur noch über das Internet (§ 9 InsO),

- Gericht kann vor Verfahrenseröffnung ein Verwertungs- und Einziehungsverbot gegenüber Aussonderungsberechtigten und Sicherungsgläubigern verhängen (§ 21 Abs. 2 S. 1 Nr. 5 InsO),

- Freigabe durch den Insolvenzverwalter bei selbständiger Tätigkeit des Insolvenzschuldners möglich (§ 35 Abs. 2 InsO),

- Verwendung geschlossener Listen für Auswahl des Insolvenzverwalter durch die Insolvenzgerichte unzulässig (§ 56 InsO),

- übertragende Sanierungen unter engen Voraussetzungen im eröffneten Verfahren bereits vor dem Berichtstermin zugelassen (§ 158 InsO).
 

EU-Grünbuch Hypothekarkredite

- Stellungnahme des Bundesrates für das Weißbuch Hyptothekarkredite, BR-Drucks. 35/08 (Beschluss) vom 14.3.2008

- Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der FDP-Fraktion - Integration der Hypothekarmärkte in Europa, BT-Drucks. 16/7656 vom 28.12.2007

- GD Binnenmarkt, Integration des EG-Hypothekarkreditmarkts

- Abschlussbericht der Expertengruppe zum Thema "Refinanzierung von Hypothekarkrediten", 22.12.2006 (englisch)

- Abschlussbericht des Dialoges zwischen Vertretern der Hypothekarkreditbranche und Verbrauchern, 20.12.2006 (englisch)

- Europäisches Parlament, Bericht über Hypothekarkredite in der EU (2006/2102(INI)) vom 19.10.2006

- Zusammenfassung der Stellungnahmen im Rahmen des Konsultationsprozesses zum Grünbuch über Hypothekardredite (englisch), MARKT/H3/JR D(2006) vom 23.5.2006

- Studie über Kosten und Nutzen einer weiteren Integration des Hypothekarkreditmarkts der EU, 5.8.2005 (englisch)

- Grünbuch Hypothekarkredit in der EU, KOM (2005) 327 vom 19.7.2005

- Bericht der Forum-Gruppe Hypothekarkredit, 2004
 

REIT-Gesetz

sh. bei Gesellschaftsrecht
 

Bankrecht: Refinanzierungsregister (§§ 22a ff. KWG)
Gesetz zur Neuordnung der Bundesfinanzverwaltung und Schaffung eines Refinanzierungsregisters

BGBl. 2005 I, 2809

- Zustimmung des Bundesrates, BR-Drucks. 515/05 vom 8.7.2005

- Gesetzesbeschluß des Deutschen Bundestages, BR-Drucks. 515/05 vom 1.7.2005

- Beschlußempfehlung und Bericht des BT-Finanzausschusses, BT-Drucks. 15/5852 vom 29.06.2005
(vgl. auch Fleckner, WM 2004, 2051)

 

Telemediengesetz (TMG)

ersetzt Teledienstegesetz und Teledienstedatenschutzgesetz; Umsetzung der E-Commerce-Richtlinie 2000/31/EG vom 8.6.2000

- Regierungsentwurf eines Elektronischer-Geschäftsverkehr-Vereinheitlichungsgesetzes (ElGVG), BR-Drucks. 556/06 vom 11.8.2006
 

Gründung eines Bundesamtes für Justiz

Das Bundesamt mit Sitz in Bonn soll die Aufgaben des Bundes auf den Gebieten des Registerwesens, des internationalen Rechtsverkehrs (etwa der Zentralen Behörde nach dem Haager Adoptionsübereinkommen und nach verschiedenen Sorgerechtsübereinkommen), der Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten und bestimmte Aufgaben der allgemeinen Justizverwaltung (z.B. Redaktion des Bundesgesetzblatts) wahrnehmen (§ 2)

- Gesetzentwurf der Bundesregierung mit Stellungnahme des Bundesrates und Gegenäußerung der Bundesregierung, BT-Drucks. 16/1827 vom 15.6.2006

- Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Errichtung und zur Regelung der Aufgaben des Bundesamtes für Justiz, BR-Drucks. 258/06 vom 7.4.2006
 

InsO
Entwurf eines Gesetzes zur Vereinfachung des Insolvenzrechts für Unternehmen

BMJ-Presseerklärung vom 28.6.2006

enthält u.a.:

- erleichterte Fortführung eines Unternehmens durch den vorläufigen Insolvenzverwalter: Gericht kann anordnen, dass Herausgabe von sicherungsübereigneten Betriebsmittel an Gläubiger durch Zahlung von Zinsen und Wertverlust ersetzt wird,

- Förderung einer selbständigen Tätigkeit des Schulders durch Freigabe aus der Insolvenzmasse bei Abführung des Gewinnes über der Pfändungsgrenze,

- keine geschlossenen Listen für Auswahl des Insolvenzverwalters durch das Gericht mehr,

- bundeseinheitliche Insolvenzbekanntmachungen im Internet
 

BGB § 573 Abs. 2
Kündigungsrecht des Wohnungsvermieters bei geplantem Rückbau

- Gesetzesentwurf des Bundesrates, BT-Drucks. 16/1029 vom 23.3.2006

 

Antidiskriminierungsgesetz

BGBl. 2006 I, 1897
- Gesetzesbeschluss des Bundestages, BR-Drucks. 466/06 vom 30.6.2006

- neuer Entwurf der Regierungsfraktionen, BR-Drucks. 329/06 vom 18.5.2006 bzw. BT-Drucks. 16/1780 vom 8.6.2006

- BMJ-Pressemitteilung zum Regierungsentwurf vom 4.5.2006

- Neueinbringung des Gesetzentwurfes durch die Grüne Fraktion, BT-Drucks. 16/297 vom 19.12.2005

Gesetzentwurf unterfiel der Diskontinuität mit Ende der Legislaturperiode des 15. Bundestages

- Anrufung des Vermittlungsausschusses durch den Bundesrat, BT-Drucks. 15/5915 vom 14.7.2005

- Gesetzesbeschluss des Bundestages, BR-Drucks. 445/05 vom 17.6.2005

- Beschlußempfehlung und Bericht des BT-Familienausschusses, BT-Drucks. 15/5717 vom 15.6.2005

- Entschließungsantrag der FDP-Fraktion, BT-Drucks. 15/5755 vom 15.6.2005

- Entschließung des Bundesrates, BR-Drucks. 103/05 vom 10.2.2005

- Presseerklärung BMJ vom 15.12.2004 zum Koalitionsentwurf

- Koalitionsentwurf des Antidiskriminierungsgesetzes  

 

Europäisches Vertragsrecht

- Entschließung des Europäischen Parlaments vom 12.12.2007, 2007/2675 (RSP)

- Entschließung des Europäischen Parlaments vom 23.3.2006, KOM (2005) 456

- Bericht des Rechtsausschusses des Europäischen Parlaments über das Europäische Vertragsrecht und die Überarbeitung des gemeinschaftlichen Besitzstandes: Weiteres Vorgehen, Dokument A6-0055/2006 vom 2.3.2006

- Mitteilung über das weitere Vorgehen KOM (2004) 651 vom 11.10.2004

 

Offene Vermögensfragen: BARoV geht in BADV auf

Ab 1.1.2006 wird auf dem bisherigen Bundesamt zur Regelung offener Vermögensfragen (BARoV) zusammen mit dem Dienstleistungsbereich des Bundesamtes für Finanzen das Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen (BADV) hervor. Das BADV ist eine Oberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen. Sie soll sich zu einem großen Dienstleister des Bundes entwickeln. Dienstsitze sind in Berlin, Bonn, Chemnitz, Cottbus, Erfurt, Frankfurt (Oder), Leipzig, Magdeburg, Neubrandenburg und Rostock.

- Link BADV

- Pressemitteilung Nr. 1/06 vom 2.1.2006

 

Änderung der MaBV (§§ 13, 16, 18 MaBV)

BGBl. 2005 I, 1666, 1670

Durch Art. 10 des "Gesetzes zur Umsetzung von Vorschlägen zu Bürokratieabbau und Deregulierung aus den Regionen" vom 21.6.2005 wurden § 13 (Inseratensammlung), § 16 (Prüfungen) und § 18 MaBV (Ordnungswidrigkeiten) geändert. Die Änderungen haben keine Auswirkung auf die Vertragsgestaltung des Bauträgervertrages.

 

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR):
Abwicklung der Bodenreform:

Urteil des Gerichtshofes vom 30.6.2005 - keine Menschenrechtsverletzung

EGMR-Urteil
Kammerentscheidung vom 22 Januar 2004, Jahn u.a. ./. Deutschland (verbundene Beschwerden Nr. 46720/99, 72203/01 und 72552/01):
Verletzung des Eigentumsrechts (Art. 1 (erstes) Zusatzprotokoll) wegen entschädigungsloser Entziehung des durch das "Modrow-Gesetz" vom 6.3.1990 unbeschränkt entstandenen Eigentums an den zugeteilten Bodenreformgrundstücken zugunsten des Landesfiskus (Art. 233 § 11 Abs. 3, § 12 Abs. 2 und 3 EGBGB)
- Urteil im englischen Volltext

- BMJ-Presserklärung vom 21.4.2004

zu den verbundenen Beschwerden von Maltzan, von Zitzewitz, Alfred Töpfer-Stiftung und MAN Ferrostaal (Nr. (Nr. 71916/01, 71917/01, 10260/02):
Rechtmäßigkeit des Restitutionsausschlusses und der Entschädigungsregelungen im EALG für die Enteignungen in der sowjetischen Besatzungszone
mündliche Verhandlung am 29.Januar.2004
- EGMR-Pressemitteilung (deutsch)
- BMJ-Presserklärung vom 29.1.2004
- BMJ-Presserklärung über Rechtsmitteleinlegung vom 26.2.2004

 

WEG-Reform (Gesetz zur Änderung des Wohnungseigentumsgesetzes)

- Regierungsentwurf vom 25.5.2005 , BR-Drucks. 397/05 vom 27.5.2005
- BMJ-Presseerklärung vom 25.5.2005

enthält u.a.:
- Erteilung der Abgeschlossenheitsbescheinigung auch durch Sachverständige (§ 7 Abs. 4)
- gegenstandsmäßig begrenzte gesetzliche Öffnungsklauseln (Beschlußkompetenz) insbes. für Aufhebung eines Zustimmungserfordernisses zur Veräußerung (§ 12 WEG), für Kostenverteilung (§ 16 WEG) und für Anpassung an den Stand der Technik (§ 22 WEG)
- Führung einer Beschlußsammlung durch den Verwalter (§ 24 WEG), - WEG-Verfahren als ZPO-Verfahren und nicht mehr nach FGG (§§ 43 ff. WEG)
- begrenztes Vorrecht für Wohngeldforderung der Wohnungseigentümergemeinschaft vor Grundpfandrechten (§ 10 ZVG).

 

MietRVerbG Art. 6
Keine bundesrechtliche Rechtsgrundlage für Zweckentfremdungsverordnungen mehr

Aufhebung von Art. 6 MietRVerbG zum 1.1.2007 (mit der Möglichkeit der Ersetzung durch landesrechtliche Regelungen)

- Gesetzentwurf des Bundesrates, BT-Drucks. 15/4647 vom 13.01.2005

 

Neufassung des Vermögensgesetzes

BGBl. 2005 I, S. 205 (dort auch Hinweis auf die eingearbeiteten Änderungen)

 

Bankrecht: Refinanzierungsregister und neues Pfandbriefrecht

Gesetz zur Änderung der Insolvenzordnung, des Kreditwesengesetzes und anderer Gesetze - Diskussionsentwurf vom 16.9.2004 (noch nicht im Internet abrufbar)

insbes. insolvenz- und zwangsvollstreckungsfester Anspruch des Treuhänders ohne Grundbucheintragung durch Refinanzierungsregister, Konsortialregister oder Grundpfandrechtsregister (die jeweils von der Bank selbst geführt werden)

Artikel 8 (Änderung KWG), §§ 22e, i, n und o,

(vgl. auch Fleckner, WM 2004, 2051)

Gesetz zur Neuordnung des Pfandbriefrechtes

- BGBl. 2005 I, 1373

- Gesetzesbeschluß des Deutschen Bundestages vom 17.2.2005, BR-Drucks. 116/05 vom 25.2.2005

- Beschlußempfehlung und Bericht des BT-Finanzausschusses, BT-Drucks. 15/4878 vom 16.2.2005

- Regierungsentwurf, BT-Drucks. 15/4321 vom 29.11.2004

- Regierungsentwurf BR-Drucks. 781/04 vom 15.10.2004

- Diskussionsentwurf vom 31.8.2004 (PfG-DiskE)

u.a. insolvenzfester Deckungsstock nach §§ 5, 30 PfG-DiskE

 

Verjährungsrecht

Gesetz zur Anpassung von Verjährungsvorschriften an das Gesetz zur Modernisierung des Schuldrechts (BGBl. 2004 I, 3214)

- notarrelevante Änderungen (aus: Notarkammer Sachsen, Rundschreiben Nr. 1/2005 vom 24.1.2005, Ziffer 4)

- Gesetzesbeschluß des Bundestages, BR-Drucks. 843/04 vom 5.11.2004

- BT-Beschlussempfehlung und Bericht Rechtsausschuss vom 27.10.2004, BT-Drucks. 15/4060

- Gesetzentwurf der Bundesregierung mit Stellungnahme des Bundesrates und Gegenäußerung der Bundesregierung, BT-Drucks. 15/3653 vom 24.8.l2004

- Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Anpassung von Verjährungsvorschriften an das Gesetz zur Modernisierung des Schuldrechts vom Mai 2004

 

Gesetz zur Anpassung von Verjährungsvorschriften an das Gesetz zur Modernisierung des Schuldrechts

Regierungsentwurf, BT-Drucks. 15/3653 vom 24.8.2004

 

Änderung des § 444 BGB

(Ersetzung von "wenn" durch "soweit", um die Zulässigkeit von in Tatbestand oder Rechtsfolge beschränkten Garantien klarzustellen; ebenso in § 639 BGB)
im Rahmen des Gesetzes über Fernabsatzverträge bei Finanzdienstleistungen

BGBl. 2004 I, S. 3102

- Beschlußempfehlung des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 15/3483 vom 30.6.2004 (dort S. 11, 50 f)
= BT-Drucks. 15/3979 vom 20.10.2004

- noch nicht enthalten im Regierungsentwurf, BT-Drucks. 15/2946 vom 22.4.2004

 

Gründung einer Bundesanstalt für Immobilienaufgaben

- Auszug aus DNotI-Report 6/2005, S. 54

- BGBl. 2004 I, S. 3235

- Bericht des BT-Haushaltsausschusses, BT-Drucks. 15/4066 vom 28.10.2004

- Beschlußempfehlung des BT-Haushaltsausschusses, BT-Drucks. 15/4056 vom 27.10.2004

- Gesetzesbeschluß des Bundestages, BR-Drucks. 839/04 vom 5.11.2004

Gesetzentwurf der Bundesregierung BImA-Errichtungsgesetz) und Stellungnahme des Bundesrates, BT-Drucks. 15/2720 vom 17.3.2004

 

Bankrecht: Refinanzierungsregister und neues Pfandbriefrecht

Gesetz zur Änderung der Insolvenzordnung, des Kreditwesengesetzes und anderer Gesetze - Diskussionsentwurf vom 16.9.2004 (noch nicht im Internet abrufbar)

insbes. insolvenz- und zwangsvollstreckungsfester Anspruch des Treuhänders ohne Grundbucheintragung durch Refinanzierungsregister, Konsortialregister oder Grundpfandrechtsregister (die jeweils von der Bank selbst geführt werden)

Artikel 8 (Änderung KWG), §§ 22e, i, n und o,

(vgl. auch Fleckner, WM 2004, 2051)

Gesetz zur Neuordnung des Pfandbriefrechtes

- Regierungsentwurf BR-Drucks. 781/04 vom 15.10.2004

 - Diskussionsentwurf vom 31.8.2004 (PfG-DiskE)

u.a. insolvenzfester Deckungsstock nach §§ 5, 30 PfG-DiskE

 

Schuldrechtsreform

- Literaturliste zur Schuldrechtsreform (DNotI) (Stand 09.06.2004)

- Literaturliste Prof. Lorenz (Augsburg)

- Saarbrücker Kolleg Schuldrechtsreform (Juris)

- Beschlußfassung Bundestag-Rechtsausschuss vom 25.9.2001 (BT-Drucks. 14/7052)

- Neuer Text des BGB - Lesefassung (nach Beschluß BT-Rechtsausschuß - 86 Seiten)

- Textvergleich Schuldrechtsreform - bisheriges BGB (104 Seiten)

- Koalitionsentwurf 13.5.2001 (inhaltsgleich mit Regierungsentwurf 9.5.2001
Download als pdf-file

- Arbeitshilfe Regierungsentwurf mit Konkordanztabelle (BMJ - Juni 2001)
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- Textvergleich neues BGB - bisheriges BGB (mit Regierungsentwurf und Diskussionsentwurf)

- Textvergleich BGB-RegEntwurf/DiskE (DNotI)

- Lesefassung BGB-RegEnwurf (DNotI

- Stellungnahme Bundesrat und Gegenäußerung Bundesregierung - BT-Drucks. 14/6857
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- Stellungnahme des Bundesrates (13.7.2001 - BR-Drucks. 338/01
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- Diskussionsentwurf Schuldrechtsmodernisierungsgesetz (Stand 4.8.2000)
(Achtung 566 Seiten!) 
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- Text Arbeitshilfen (14 Seiten)
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Fernabsatz von Finanzdienstleistungen

- Regierungsentwurf vom 22.4.2004 (BT-Drucks. 15/2946)

- Pressemitteilung des Bundesministerium der Justiz vom 28.1.2004

- Gesetzesentwurf der Bundesregierung (zur Umsetzung der Richtlinie 2002/65/EG)

- künftig generelles Widerrufsrecht des Verbrauchers für Fernabsatzverträge über Finanzdienstleistungen (Änderung von § 312b Abs. 3 Nr. 3 BGB)

- Informationspflichten des Unternehmers

 

GBO § 1 Abs. 1
Öffnungsklausel zur Führung der Grundbuchämter durch die Katasterämter

- Gesetzentwurf des Bundesrates (BR-Drucks. 184/04 vom 4.3.2004 - auf Antrag Hessen) mit (ablehnender) Stellungnahme der Bundesregierung - BT-Drucks. 15/3148 vom 14.5.2004

 

WEG §§ 3, 7 Abs. 4
Mögliche Abschaffung der Abgeschlossenheitsbescheinigung

- Gesetzentwurf des Bundesrates mit (ablehnender) Stellungnahme der Bundesregierung - BT-Drucks. 15/3423 vom 24.6.2004

enthält insbes.

- Fiktion der Raumeigenschaft für Garagenstellplätze

- und Abschaffung der behördlichen Abgeschlossenheitsbescheinigung

 

BauGB §§ 1, 19, 45, 80, 144, 145, 214
Europarechtsanpassungsgesetz Bau (EAG Bau)

(u.a. Abschaffung der Teilungsgenehmigung nach § 19 BauGB)

BGBl. 2004 I, 1359

Auszug aus DNotI-Report 13/2004

Gesetzesbeschluß des Bundestages, BR-Drucks. 395/04 vom 21.5.2004

Beschlußempfehlung und Bericht des BT-Ausschusses für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (14. Aussschuß),
BT-Drucks. 15/2996 vom 28.04.2004

Regierungsentwurf BT-Drucks. 15/2250 vom 17.12. 2003

 

GBO § 1 Abs. 1
Öffnungsklausel zur Führung der Grundbuchämter durch die Katasterämter

- Gesetzesentwurf des Bundesrates, BT-Drucks. 16/510 vom 2.2.2006

- erneute Einbringung nach Diskontinuität, BR-Drucks. 887/05 vom 9.12.2005

- Gesetzentwurf des Bundesrates (BR-Drucks. 184/04 vom 4.3.2004 - auf Antrag Hessen) mit (ablehnender) Stellungnahme der Bundesregierung - BT-Drucks. 15/3148 vom 14.5.2004

 

Verjährungsrecht

- Gesetzesbeschluß des Bundestages, BR-Drucks. 834/04 vom 5.11.2004

Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Anpassung von Verjährungsvorschriften an das Gesetz zur Modernisierung des Schuldrechts vom Mai 2004

- Regierungsentwurf, BT-Drucks. 15/3653 vom 24.8.2004 

 

EigZulG § 19 Abs. 8
Kürzung der Eigenheimzulage ab 2004

Gesetzestext ((Beschlußempfehlung des Vermittlungsausschusses - BT-Drucks. 15/2261 vom 16.12.2003)

Information des BMF zum Ergebnis des Vermittlungsausschusses vom 14./15.12.2003

Vermerk mit Stand 16.12.2003 (= Fax-Abruf-Nr. 5037)

Auszug aus dem Schreiben des BMF an das DNotI

Vorabdruck aus DNotI-Report 23/2003

Pressemitteilung Notarkammern Rheinland/Bayern/Hamburg/Koblenz vom 30.11.2003

Gesetzesbeschluss des Deutschen Bundestages (BT-Drs. 729/03) (Auszug)

 

EU-Kommission nimmt Verordnungsvorschlag für IPR für außervertragliche Schuldverhältnisse an ("Rom II-Verordnung")

- Pressemitteilung 22.7.2003

- Verordnungsvorschlag - KOM (2003) 427 (01)

- Grünbuch - KOM (2002) 654 endg.

 

Aktuelle Entwicklungen im EU-Recht 2002/2003:

- Grünbuch der EU-Kommission zur Umwandlung des Rom I Abkommens (Schuldvertragsrecht = Art. 27 ff. EGBGB) in eine EU-Verordnung - KOM (2002) 654 vom 14.1.2003
- Einführung
- Grünbuch (pdf)

- Aktionsplan zum Europäisches Schuldvertragsrecht (Mitteilung der EU-Kommission an das Europäische Parlament und den Rat) KOM (2003) 68 vom 12.2.2003

- Studie zum Rechtsvergleich der Kollisionsnormen, bei Zuständigkeits- und Gesetzeskonflikten in Testaments- und Erbsachen in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (Sept./Nov. 2002) (englische Fassung)

 

Energieeinsparungsverordnung (EnEV) §§ 9, 13 - Nachrüstungspflicht für Heizung bei Eigentümerwechsel; Energiebedarfsausweis

Vorabauszug aus DNotI-Report 19/2002

 

Bauabzugsteuer (§§ 48 ff. EStG)

- Wirksamkeit der Bauabzugsteuer, Antwort der Bundesregierung auf Kleine Anfrage der FDP-Fraktion, BR-Drucks. 16/1283 vom 25.4.2006

- BMF-Schreiben vom 27. Dezember 2002 zum Steuerabzug bei Bauleistungen (§ 48 ff. EStG)
Ziffer 18: "Leistungen von Bauträgern ... unterliegen nur dann dem Steuerabzug bei Bauleistungen, wenn der Abnehmer ... als Bauherr i.S.d. BMF-Schreibens vom 31. August 1990, BStBl. I S. 366 ... anzusehen ist."

- BNotK-Rundschreiben Nr. 14/2002 vom 22.4.2002 mit Anlage: BMF-Schreibens vom 31.8.1990, BStBl. I 1990, S. 366 (= Fax-Abruf-Nr.: 5018)

- DNotI-Report 10/2002: EStG § 48 - Bauabzugsteuer bei Bauträgerverträgen

- Internet-Abfrage zur Bestätigung der Gültigkeit von Freistellungsbescheinigungen

- Download von Formularen (Bayer. Finanzministerium - unter: Formulare/Vordrucke)

- Bestätigung der Gültigkeit von Freistellungsbescheinigungen 
(§§ 48 ff. EStG)

- zur Freistellungsbescheinigung bei Insolvenz des Bauträgers vgl. Rundschreiben der OFD Berlin v. 18.7.2002 - St 128-S 2000 - 4/02 (abgedruckt ZInsO 2002, 926)

 

Verordnung aufgrund von § 27 a des AGB-Gesetzes (BGBl. 2001 I, 981)

Rundschreiben Nr. 15/2001 der Bundesnotarkammer

Rundschreiben Nr. 11/2001 der Bundesnotarkammer

 

Der Erlass des BMF vom 5.10.2000 zu
"Zweifelsfragen zur Neuregelung der Besteuerung privater Grundstücksveräußerungsgeschäfte nach § 23 EStG:

Erlass als pdf-Datei

 

Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung der Formvorschriften des Privatrechts und anderer Vorschriften an den modernen Rechtsgeschäftsverkehr (BGBl. 2001 I, 1542)

- Regierungsentwurf - (6.9.2000)

- Gemeinsames Positionspapier der Bundesnotarkammer und der Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände e.V. (AgV)  als pdf-Files zum Download

 

Mietrechtsreformgesetz (BGBl. 2001 I, 1149)

Mietrechtsreformgesetz (Referententwurf) (19.7.2000)
Informationspapier (BMJ)
(Juli 2000)
als pdf-Files zum Download

 

Verordnung des Bundesministeriums der Justiz über die Einrichtung und Führung des Registers für Pfandrechte an Luftfahrzeugen (Luftfahrzeugpfandrechtsregisterverordnung - LuftRegV, BR-Drs. 995/98)

Begründung als WORD-Volltext

 

Gesetz zur Beschleunigung fälliger Zahlungen - Regierungsentwurf

vorherige Fassung (Gesetzesentwurf der Bundestagsfraktionen von Grünen und SPD vor der Änderung im Rechtsausschuß) = BT-Drucksache 14/1246

Entwurf als pdf-Datei

 

Neues Gesetz zur Beschleunigung fälliger Zahlungen - enthält auch Änderung der MaBV und Bauvertragsrecht

BT-Drucksache 14/2752 = Fassung Rechtsausschuß entspricht im Bundestag und Bundesrat beschlossener Fassung (BR-Drucksache 108/00)
(in Kraft getrene Fassung sh.  BGBl. 2000 I, 330)

Entwurf als pdf-Datei

 

Entwurf eines Gesetzes über Fernabsatzverträge
(vgl. BGBl. 2000 I, S. 897)

 

Automatische Wertsicherungsklausel für Erbbauzins

 Die Zulässigkeit einer dinglichen Wertsicherungsklausel mit einer automatischen Anpassung des Erbbauzinses ist nunmehr gesetzlich ausdrücklich geregelt. Am 16.06.1998 traten die Änderungen von § 9 Abs. 2 ErbbauVO und § 1105 Abs. 1 BGB durch Art. 11 a des Euro-Einführungsgesetzes (EuroEG) in Kraft (BGBl. 1998 I, 1242, 1254). Ab 01.01.1999 sind diese wie andere Wertsicherungsklauseln nicht mehr an § 3 WährG, sondern an § 2 des künftigen Preisangaben- und Preisklauselgesetz (bisher Preisangabengesetz) zu messen (BGBl. 1998 I, 1242, 1253) (vgl. auch die Darstellung DNotI-Report 11/1998, S. 111).

 

Das Schiedsgericht in Wohnungseigentumsverfahren
  (Stand Oktober 1997)

Einführung von Notar F. Schmidt, Bayreuth (Stand Oktober 1997)

Schiedsstatut (Stand Oktober 1997) 

Formulare (Stand Oktober 1997)

 

Referentenentwurf eines Gesetzes zur Bereinigung immobilienrechtlicher und anderer Vorschriften
(Immobilienrechtsbereinigungsgesetz - ImBerG)

Kurzdarstellung

WORD-VOLLTEXT

Deutsches Notarinstitut, Gerberstraße 19, 97070 Würzburg