DNotI  
Deutsches Notarinstitut

 

Gesetzesänderungen

Berufsrecht, Beurkundung- und Verfahrensrecht

31.1.2012

 





 

 

InsO u.a. §§ 5 Abs. 2, 63 Abs. 3, 287a, 300, 305a, 308; GenG §§ 66a, 67c
Verkürzung der Wohlverhaltensperiode auf 3 bzw. 5 Jahre möglich; Kündigungsausschluss bei Wohnungsgenossenschaften etc.

Referentenentwurf zur Reform der InsO v. 23.1.2012

u.a.

Entwurf eines Gesetzes zur Übertragung von Aufgaben im Bereich der freiwilligen Gerichtsbarkeit auf Notare
 

JustG NRW
Gesetz über die Justiz im Lande Nordrhein-Westfalen (JustG NRW) vom 26.1.2010

GVBl. NRW 2010 S. 30 vom 8.2.2010

Zusammenfassung und Bereinigung der landesrechtlichen Ausführungsvorschriften zu den bundesrechtlichen Justizgesetzen (ZPO, FamFG, GBO, GVG, StPO, SGG, ArbGG etc.) in einem einheitlichen "Justizgesetz"

Inkrafttreten erst zum 1.1.2011
 

Änderung der Insolvenzordnung - Überschuldungsbegriff gilt bis 31.12.2013
 

Einspruch Deutschlands gemäß Notifikation vom 15.07.2009 gegen den Beitritt der Dominikanischen Republik zum Haager Apostille-Übereinkommen mit Wirkung zum 30.08.2009

Kurzübersicht Apostille und Legalisation (Anerkennung deutscher öffentlicher Urkunden im Ausland und ausländischer Urkunden in Deutschland: Bilaterale Abkommen und Haager Übereinkommen über die Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation (BGBl. 1965 II, S. 875) - mit Liste der Staaten (DNotI, Stand 10.9.2009)

FamFG; FGG; FGG-RG; ZPO §§ 323 ff.
FamFG tritt am 1.9.2009 in Kraft

aktuelle Fassung des Gesetzestextes des FamFG

u.a.

- Geändertes Verfahren für die gerichtliche Genehmigung von Rechtsgeschäften: Endentscheidung mit aufgeschobener Wirksamkeit, vgl. § 40 Abs. 2 S. 1 FamFG (z.B. Entscheidung über familien- oder betreuungsgerichtliche Genehmigung); auf alle Verfahren anwendbar, deren Einleitung ab dem 1.9.2009 beantragt wird; für bis zum 31.8.2009 beantragte Genehmigungen gilt das FGG fort (vgl. Art. 111 Abs. 1 FGG-Reformgesetz).

- Verkürzung der Ermittlungsfrist bei Erbverträgen von 50 Jahre auf 30 Jahre (§ 351 FamFG)

- Literaturhinweise zum FamFG 

- Synopse zu den notarrelevanten Änderungen der KostO

 

Neues "Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit" (FamFG) tritt zum 1.9.2009 in Kraft (Art. 112 FGG-RG)

- Zustimmung des Bundesrates am 19.9.2008, vgl. BMJ, Pressemitteilung vom 19.9.2008

- Gesetzesbeschluss des Deutschen Bundestages, BR-Drucks. 617/08 vom 29.8.2008

- Beschlussempfehlung und Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 16/9733 vom 23.6.2008
- Regierungsentwurf mit Stellungnahme des Bundesrates (S. 360-402) und Gegenäußerung der Bundesregierung (S. 403-428), BT-Drucks. 16/6308 vom 7.9.2007

- Beschlussempfehlung und Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 16/6308 vom 23.6.2008

- Regierungsentwurf mit Stellungnahme des Bundesrates (S. 360-402) und Gegenäußerung der Bundesregierung (S. 403-428), BT-Drucks. 16/6308 vom 7.9.2007

- Stellungnahme des Bundesrates, BR-Drucks. 309/07 (Beschluss) vom 6.7.2007

- Regierungsentwurf eines FGG-Reformgesetzes vom 9.5.2007 (836 Seiten)   = BR-Drucks. 309/07 vom 10.05.2007 

- BMJ, Pressemitteilung zum Regierungsentwurf vom 9.5.2007

- BMJ-Pressemitteilung vom 15.2.2006

- BMJ, Pressemitteilung vom 6.6.2005 zum Referentenentwurf

- zum Referentenentwurf vgl. auch BNotK-Intern 1/2007, S. 2 f.

BNotO §§ 10 Abs. 4, 19a Abs. 6, 7, 25 Abs. 2, 50, 52, 54, 64a, 67 Abs. 4, 103, 104, 108 Abs. 2, 111
Gesetz zur Modernisierung von Verfahren im anwaltlichen und notariellen Berufsrecht

BGBl. 2009 I, 2449, tritt zum 1.9.2009 in Kraft

Einspruch vom Bundestag zurückgewiesen am 18.6.2009, dazu BMJ-Pressemitteilung vom 19.6.2009

Einspruch des Bundesrates, BT-Drucks. 13363 vom 16.6.2009

Einigungsvorschlag des Vermittlungsausschusses, BR-Drucks. 509/09 vom 29.5.2009 (= Bestätigung des vom Bundestag beschlossenen Gesetzes)

Gesetzesbeschluss des Bundestages, BR-Drucks. 377/09 vom 24.4.2009

Beschlussempfehlung und Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 16/12717 vom 22.4.2009

Regierungsentwurf, BR-Drucks. 700/08 vom 26.9.2008 = BT-Drucks. 16/11385 vom 17.12.2008 (mit Stellungnahme des Bundesrates und Gegenäußerung der Bundesregierung)

Referentenentwurf, Stand 20.3.2008

An Änderungen der BNotO ist u.a. vorgesehen:

- Auskunft über Name und Adresse des Berufshaftpflichtversicherers an Dritte, die Amtshaftungsansprüche gegen den Notar geltend machen wollen (§ 19a BNotO-E);

- Anwendung des Landesverwaltungsverfahrensrechtes auf Verfahren der Landesjustizverwaltung in Notarsachen (§ 64a BNotO-E);

- ebenso soll für das gerichtliche Verfahren in Notarsachen künftig die Verwaltungsgerichtsordnung gelten,

während es bei der bisherigen Zuständigkeit von OLG und BGH bleibt (§ 111 BNotO-E i.V.m. §§ 112a ff. BRAO-E);

- Notarkammern bzw. Notarkassen können Einrichtungen zur Versicherung von Vertrauensschäden schaffen (§ 67 Abs. 4 Nr. 3 BNotO-E).
 

ZPO §§ 802a ff., 814 ff., 882b ff.; AO § 284
Änderungen in der Zwangsvollstreckung

BGBl. 2009 I, 2258, tritt zum 1.9.2009 in Kraft

BMJ-Pressemitteilung vom 19.6.2009 zur Beschlussfassung durch den Bundestag

Beschlussempfehlung und Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 16/12432 vom 17.6.2009

Regierungsentwurf eines Gesetzes über die Internetversteigerung in der Zwangsvollstreckung, BT-Drucks. 16/12811 vom 29.4.2009 = BR-Drucks. 177/09 vom 20.2.2009

- Internetversteigerung als Regelfall der Verwertung gepfändeter Sachen neben der öffentlichen Präsenzversteigerung,

Gesetzesentwurf des Bundesrat für ein Gesetzes zur Reform der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung, BT-Drucks. 16/10069 vom 30.7.2008 ,

dazu Gesetzesantrag der Länder Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Sachsen, BR-Drucks. 304/08 vom 6.5.2008 , insbes.

- Vermögensauskunft des Schuldners (§ 802c ZPO),

- Auskünfte Dritter über das Vermögen des Schuldners (§ 802l ZPO),

- Zentrale Verwaltung der Vermögensverzeichnisse (§§ 802k, 882b ff. ZPO).
 

BNotO §§ 114, 3 Abs. 1; GG Art. 138
Baden-Württemberg: Wechsel vom Amtsnotariat zum hauptberuflichen Notariat zum 1.1.2018

Gesetz zur Änderung der Bundesnotarordnung und anderer Gesetze vom 15.7.2009, BGBl. 2009 I, 1798

Gesetzesbeschluss des Deutschen Bundestages, BR-Drucks. 456/09 vom 22.5.2009

Beschlussempfehlung und Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 16/12896 vom 6.5.2009
Gesetzentwurf des Bundesrates (zur Änderung der Bundesnotarordnung u.a. Gesetze) mit Stellungnahme der Bundesregierung, BT-Drucks. 16/8696 vom 2.4.2008

- Anpassung der BNotO für den vom Land Baden-Württemberg zum 1.1.2018 geplanten flächendeckenden Wechsel vom bisherigen Amtsnotariat zum Notariat hauptberuflicher Amtsausübung
 

Kap Verde: Beitritt zum Haager Apostille-Übereinkommen mit Wirkung zum 10.2.2010
Einspruchsfrist läuft aber noch bis zum 15.12.2009

- Kurzübersicht Apostille und Legalisation (Anerkennung deutscher öffentlicher Urkunden im Ausland und ausländischer Urkunden in Deutschland: Bilaterale Abkommen und Haager Übereinkommen über die Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation (BGBl. 1965 II, S. 875) - mit Liste der Staaten (DNotI, Stand 14.7.2009)
 

GwG
BKA Geldwäsche-Jahresbericht 2008

- Bundeskriminalamt, Financial Intelligence Unit (FIU) Deutschland, Jahresbericht 2008
 

Dominikanische Republik und Mongolei

- Beitritt der Dominikanischen Republik zum Haager Apostillen-Abkommen mit Wirkung zum 30.8.2008

Die Einspruchsfrist läuft aber noch bis zum 1.7.2009. Es ist noch unklar, ob Deutschland Einspruch einlegen wird.

(Z.Z. legalisieren deutsche Auslandsvertretungen keine Urkunden aus der Dominikanischen Republik.)

- Beitritt der Mongolei mit Wirkung zum 31.12.2009 (Einspruchsfrist läuft noch).

(Z.Z. legalisieren deutsche Auslandsvertretungen keine Urkunden aus der Mongolei.)

- Kurzübersicht Apostille und Legalisation (Anerkennung deutscher öffentlicher Urkunden im Ausland und ausländischer Urkunden in Deutschland: Bilaterale Abkommen und Haager Übereinkommen über die Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation (BGBl. 1965 II, S. 875) - mit Liste der Staaten (DNotI, Stand 26.5.2009)
 

Vanuatu: Apostille genügt seit Unabhängigkeit am 30.7.1980

- Notifikation des niederländischen Außenministeriums vom 16.3.2009

- Kurzübersicht Apostille und Legalisation (Anerkennung deutscher öffentlicher Urkunden im Ausland und ausländischer Urkunden in Deutschland: Bilaterale Abkommen und Haager Übereinkommen über die Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation (BGBl. 1965 II, S. 875) - mit Liste der Staaten (DNotI, Stand 12.5.2009)
 

GBO § 15; FGG § 13; FamFG §§ 10, 378; BGB §§ 1191, 433 ff.; HGB § 12
Klarstellung der Vertretungsbefugnis auch durch Nicht-Juristen in Grundbuch- und (Handels-)Registerverfahren

Durch die Neufassung von § 13 Abs. 2 FGG (ab 1.9.2009: § 10 Abs. 2 FamFG) ergaben sich Zweifel, ob insbes. auch im Grundbuchverfahren nur die dort genannten Personen (insbes. Angehörige sowie Juristen) zur Vertretung bei Antragstellung und Bewilligung befugt sind (etwa der Käufer bei Bestellung der Finanzierungsgrundschuld in Vertretung des Verkäufers).

- vgl. DNotI-Gutachten, Fax-Abruf-Nr. 11539 vom 24.9.2008

- BNotK-Rundschreiben Nr. 24/2008 vom 5.9.2008

- BNotK-Rundschreiben Nr. 26/2008 vom 12.9.2008 als Ergänzung des Rundschreibens Nr. 24/2008

Der Gesetzgeber will deshalb klarstellend § 15 GBO ändern (Art. 9 Abs. 4 des Entwurfs eines "Gesetzes zur Modernisierung von Verfahren im anwaltlichen und notariellen Berufsrecht", i.d.F. der Beschlussempfehlung und Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 16/12717 vom 22.4.2009, dort Gesetzestext S. 61, Begründung S. 76-77):

Danach würde § 15 Abs. 1 GBO wie folgt lauten: "Für die Eintragungsbewilligung und die sonstigen Erklärungen, die zu der Eintragung erforderlich sind und in öffentlicher oder öffentlich beglaubigter Form abgegeben werden, können sich die Beteiligten auch durch Personen vertreten lassen, die nicht nach § 10 Abs. 2 des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit vertretungsbefugt sind. Dies gilt auch für die Entgegennahme von Eintragungsmitteilungen und Verfügungen des Grundbuchamtes nach § 18." Der bisherige § 15 GBO wird Absatz 2.

Eine entsprechende klarstellende Regelung ist für Registerverfahren (Handelsregister etc.) in § 378 FamFG vorgesehen (Gesetzestext BT-Drucks. 16/12717 S. 59, Begründung S. 73-74)

KostO
Reform des Notarkostenrechts

- BMJ-Pressemitteilung vom 10.2.2009 zum Vorschlag der Expertenkommission „Reform der Notarkosten"

- Expertenkommission "Reform der Notarkosten", Entwurf der Kostenordnung (nur notarrelevante Regelungen), Stand 10.2.2009

BNotO §§ 96 S. 1, 105, 109, 120; BDG; BDO
Neuregelung des notariellen Disziplinarrechts

BGBl. 2009, 1282, Inkrafttreten am 1.1.2010

Beschlussempfehlung und Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 16/12460 vom 25.3.2009 (= vom Bundestag am 27.3.2009 beschlossene Fassung)

Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des notariellen Disziplinarechts, BR-Drucks. 6/09 vom 2.1.2009 = BT-Drucks. 16/12062 vom 26.2.2009

- Ersetzung der bisher noch geltenden Verweisung auf die (seit 1.1.2002 nicht mehr geltende) Bundesdisziplinarordnung (BDO) durch eine Verweisung auf das geltende Bundesdisziplinargesetz (§§ 96 S. 1, 105, 109 BNotO)

BNotO §§ 6, 7a-i
Neuregelung des Zugangs zum Anwaltsnotariat

- Gesetz zur Änderung der Bundesnotarordnung (Neuregelung des Zugangs zum Anwaltsnotariat), BGBl. 2009 I, 696
        - neue Zugangsvoraussetzungen gelten ab dem 1.5.2011 (Art. 2 S. 2),
        - Zulassung zur notariellen Fachprüfung ab 1.2.2010 möglich (§ 120 Abs. 1 BNotO n.F.)

- Mitteilung der Bundesnotarkammer (Link im internen Bereich der BNotK-Homepage)

- (zustimmende) Beschlussfassung durch den Bundesrat, BR-Drucks. 127/09 (Beschluss) vom 6.3.2009

- Beschlussfassung durch den Bundestag in 2. und 3. Lesung am 13.2.2009, BR-Drucks. 127/09 vom 13.2.2009

- Beschlussempfehlung und Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 16/11906 vom 11.2.2009

Änderungen gegenüber dem ursprünglichen Entwurf insbes.:

- dreijährige Tätigkeit als Rechtsanwalt im Amtsbereich (nicht nur im Landgerichtsbezirk) (§ 6 Abs. 2 Nr. 2 BNotO),

- Zulassung zur notariellen Fachprüfung erst nach dreijähriger Zulassung zur Rechtsanwaltsschaft (§ 7a Abs. 1 BNotO),

- Prüfungsgebiete werden in Verordnung geregelt (nicht im Gesetz selbst) (§ 7a Abs. 4 BNotO),

- 4 (statt bisher vorgeschlagener 6) schriftliche Prüfungen (§ 7b BNotO),

- neues Zulassungsverfahren gilt für alle Verfahren, die zwei Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes begonnen werden (Art. 2), also voraussichtlich Frühjahr 2011,

erste Zulassungen zur Prüfung nach neuem Recht 10 Monate nach Inkrafttreten des Gesetzes möglich (§ 120 BNotO), also voraussichtlich noch im Jahr 2010.

- Gesetzentwurf des Bundesrates, BR-Drucks. 895/06 (Beschluss) vom 16.2.2007  = BT-Drucks. 16/4972 vom 5.4.2007

- Empfehlungen des Rechtsausschusses des Bundesrates, BR-Drucks. 895/1/06 vom 5.2.2007

- Gesetzesantrag der Bundesländer Niedersachsen, Berlin, Bremen und Nordrhein-Westfalen, BR-Drs. 895/06 vom 8.12.2006

- Einführung einer notariellen Fachprüfung als Voraussetzung für den Zugang zum Anwaltsnotariat (§ 6 Abs. 2 BNotO):

- für fachliche Eignung Gewichtung 60% Fachprüfung, 40% Zweites Staatsexamen (§ 6 Abs. 3 BNotO), (Reihenfolge verschoben)

- Prüfungsamt bei der Bundesnotarkammer unter Beteiligung der betroffenen Landesjustizverwaltungen einzurichten (§ 7g BNotO),

- 6 schriftliche Arbeiten und mündliche Prüfung (§ 7b BNotO),

- Änderungen der Regelvoraussetzungen für die Bestellung zum Notar (§ 6 Abs. 2 BNotO):

- tatsächlich ausgeübte fünfjährige Rechtsanwaltstätigkeit statt bloßen Zulassungsnachweises (§ 6 Abs. 2 BNotO),

- dreijährige hauptberufliche Tätigkeit im Landgerichts- statt bisher im Amtsgerichtsbezirk,

- Teilnahme an notarspezifischen Fortbildungsveranstaltungen im Umfang von jährlich mindestens 15 Zeitstunden nach Bestehen der notariellen Fachprüfung,

- 160 Stunden notarspezifische Praxisausbildung

EAEG; RL 94/19/EG
Vorschlag für Änderung der EU-Richtlinie über Einlagensicherungssysteme für Einlagen bei Banken und Kreditinstituten

- Vorschlag für eine Richtlinie zur Änderung der Richtlinie 94/19/EG über Einlagensicherungssysteme im Hinblick auf Deckungssumme und Auszahlungsfrist, KOM(2008) 661 endgültig, vom 15.10.2008

- Europäische Kommission, GD Binnenmarkt, Information über Einlagensicherungssystem 

- bisher geltende Richtlinie 94/19/EG über Einlagensicherungssysteme 

- Information zur bisherigen Richtlinie

São Thomé und Principe: Apostille genügt ab 13.9.2008

- Kurzübersicht Apostille und Legalisation (Anerkennung deutscher öffentlicher Urkunden im Ausland und ausländischer Urkunden in Deutschland: Bilaterale Abkommen und Haager Übereinkommen über die Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation (BGBl. 1965 II, S. 875) - mit Liste der Staaten (DNotI, Stand 7.1.2009)

DONot §§ 5 Abs. 4, 23 Abs. 1 S. 2
Generelle Anordnung für längere Aufbewahrungsfristen bestimmter Urkundsarten zulässig

Durch eine Änderung von § 5 Abs. 4 Satz 1 dritter Spiegelstrich DONot wird klargestellt, dass der Notar eine längere Aufbewahrungsfrist (als 7 Jahre) "auch generell für einzelne Arten von Rechtsgeschäften wie z.B. Verfügungen von Todes wegen" treffen kann. Eine derartige generelle Bestimmung ist zu den Generalakten zu nehmen (§ 23 Abs. 1 S. 2 DONot), während Verfügungen zur einzelnen Akte in die jeweilige Nebenakte gehören.

Für Niedersachsen wurde die Änderung durch Allgemeinverfügung des Justizministeriums vom 20.11.2008 erlassen (Nds. Rpfl. 2008, 393). Entsprechende Verfügungen werden auch in den anderen Bundesländern vorgenommen werden (vgl. BNotK-Rundschreiben Nr. 33/2008 vom 9.12.2008).

Lugano Konvention
Neufassung der Luganer Konvention entsprechend der Brüssel I-Verordnung

Bisher folgt die Lugano Konvention weitestgehend den Regelungen der früheren Brüsseler Konvention (EuGVÜ).

Nunmehr soll eine Neufassung der Lugano Konvention in weitestgehender Anlehnung an die Brüssel I-Verordnung erfolgen.

Die Neufassung wird von der EU abgeschlossen (nicht von den Mitgliedstaaten, nur Dänemark ist selbst Vertragsstaat).

Die Regelung über die Vollstreckung öffentlicher Urkunden (bisher Art. 50) findet sich in der Neufassung in Artikel 57 (wie in der Brüssel I Verordnung).

Die Lugano Konvention gilt gegenüber Island, Norwegen und der Schweiz.

- deutsches Umsetzungsgesetz (Zuständigkeitsregelungen), BGBl. 2008 I, 2399

- Text der Neufassung der Lugano Konvention vom 30.10.2007, ABl. EU 2007, L 339 vom 21.12.2007, S. 3-41;

- Stand des Verfahrens im Europäischen Rat (PreLex)             

- Entwurf der Zustimmung des Europäischen Rates, KOM (2008) 116 vom 29.2.2008;

- Zustimmung des Rates der Innen- und Justizminister, Sitzung vom 5.-6.6.2008 in Luxemburg, Presseerklärung;

 

Zum Vergleich:

- Text der bisherigen Fassung der Lugano Konventin (88/592/EWG, Übereinkommen über die gerichtliche Zuständigkeit und die Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen, geschlossen in Lugano am 16.9.1988, ABl. EG Nr. Nr. L 319 vom 25.11.1988 S. 9-48)                 

- Text der Brüssel I-Verordnung (Verordnung (EG) Nr. 44/2001 des Rates vom 22. Dezember 2000 über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen, ABl. EU 2001 L 12 vom 16.1.2001, S. 1)                        

- Text der früheren Brüsseler Konvention von 1968 (EuGVÜ) (Übereinkommen über die gerichtliche Zuständigkeit und die Vollstreckung gerichtlicher Entscheidung in Zivil- und Handelssachen, konsolidierte Fassung 1998, ABl. EG Nr. C 27 vom 26.1.1998 S. 1-27

ZPO §§ 794 Abs. 1 Nr. 5, 79; FGG § 13; BNotO § 24; RDG §§ 1 ff.; GBO § 15; BGB §§ 1191 ff.
Grundschuldbestellung aufgrund Finanzierungsvollmacht - Vollzugsvollmachten für Notarangestellte

- DNotI-Gutachten, Fax-Abruf-Nr. 11539 vom 24.9.2008

- BNotK-Rundschreiben Nr. 24/2008 vom 5.9.2008

- BNotK-Rundschreiben Nr. 26/2008 vom 12.9.2008 als Ergänzung des Rundschreibens Nr. 24/2008

GwG; GwBekErgG; BNotO § 23; BeurkG §§ 54a ff.
Geldwäschebekämpfungsergänzungsgesetz (Umsetzung der dritten Geldwäscherichtlinie)

BNotK-Rundschreiben Nr. 28/2008 vom 20.10.2008 - Inkrafttreten des neuen Geldwäschegesetzes (GwG)

Neufassung des Geldwäschegesetzes durch Gesetz vom 13.8.2008, BGBl. 2008 I, 1690 , in Kraft seit 21.8.2008

- Gesetzesbeschluss des Bundestages, BR-Drucks. 493/08 vom 20.6.2008

- Beschlussempfehlung und Bericht des BT-Innenausschusses, BT-Drucks. 16/9631 vom 18.6.2008

- Gegenäußerung der Bundesregierung zur Stellungnahme des Bundesrates, BT-Drucks. 16/9080 vom 7.5.2008

- Bericht "Aus der Gesetzgebung", BNotK-Intern 2/2008, S. 5-6 

- Stellungnahme des Bundesrates, BR-Drucks. 168/08 (Beschluss) vom 25.4.2008  bzw. Regierungsentwurf mit Stellungnahme des Bundesrates, BT-Drucks. 16/9038 vom 7.5.2008

- Regierungsentwurf vom 27.2.2008

- neue EG-Richtlinie 2005/60/EG "zur Verhinderung der Nutzung des Finanzsystems zum Zwecke der Geldwäsche einschließlich der Finanzierung des Terrorismus", ABl. EG 2005 Nr. L 309/15

- bisherige EG-Richtlinie 2001/97/EG

- deutsches Geldwäschegesetz i.d.F. des Geldwäschebekämpfungsgesetzes, BGBl. 2002 I, S. 3105

- BNotK-Rundschreiben Nr. 48/2003 (Anwendungsempfehlungen zum Geldwäschegesetz (GwG)

RDG; RBerG; BRAO § 59a; BNotO § 27; BeurkG § 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 7; ZPO § 79; FGG § 13
Rechtsdienstleistungsgesetz; Erweiterung des Vorbefassungsverbotes auf verbundene Unternehmen

BMJ-Pressemitteilung vom 1.7.2008 zum Inkrafttreten des Rechtsdienstleistungsgesetzes

Gesetz zur Neuregelung des Rechtsberatungsrechts, BGBl. 2007 I, 2840, Inkraftreten zum 1.7.2008

Beurkundungsgesetz (Art. 5):
- Erweiterung des Mitwirkungsverbotes in § 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 7 BeurkG auf "Angelegenheiten einer Person, für die der Notar, eine Person im Sinn der Nummer 4 oder eine mit dieser im Sinn der Nummer 4 oder in einem verbundenen Unternehmen (§ 15 des Aktiengesetzes) verbundene Person außerhalb einer Amtstätigkeit in derselben Angelegenheit bereits tätig war oder ist, es sei denn, diese Tätigkeit wurde im Auftrag aller Personen ausgeübt, die an der Beurkundung beteiligt sein sollen".
Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG - Art. 1) (Ersetzung des Rechtsberatungsgesetzes)
- Definition der Rechtsdienstleistung als Tätigkeit in konkreten fremden Angelegenheiten, sobald sie eine rechtliche Prüfung des Einzelfalls erfordert (§ 2 RDG),
- Rechtsdienstleistung als Nebenleistung zulässig, wenn sie als Nebenleistung zum Berufs- oder Tätigkeitsbild einer anderen Tätigkeit gehören, insbes. Testamentsvollstreckung, Haus- und Wohnungsverwaltung, Fördermittelberatung (§ 5 Abs. 1 und 2 RDG),
- Zulässigkeit unentgeltlicher Rechtsdienstleistungen (§ 6 RDG),
- Mitgliederberatung durch Berufs- und Interessenvereinigungen, Genossenschaften etc. zulässig, sofern Rechtsdienstleistung zumindest unter Anleitung einer Person mit Befähigung zum Richteramt erfolgt (§ 7 RDG),
- Beschränkung der Prozessvertretung auch außerhalb des Anwaltszwangs auf Rechtsanwälte (in FGG-Sachen auch Notare als Prozessvertreter zugelassen) (§ 79 ZPO, § 13 FGG, § 11 ArbGG, § 67 VwGO etc.).

- Gesetzesbeschluss des Bundestages, BR-Drucks. 705/07 vom 19.10.2007

- Beschlussfassung durch den Bundestag, BMJ-Pressemitteilung vom 11.10.2007

- Beschlussempfehlung und Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 16/6634 vom 10.10.2007

- Regierungsentwurf mit Stellungnahme des Bundesrat und Gegenäußerung der Bundesregierung, BT-Drucks. 16/3655 vom 30.11.2006
- Regierungsentwurf vom 22.8.2006 bzw. BR-Drucks. 623/06 vom 1.9.2006

- BMJ-Pressemitteilung vom 22.8.2006 zum Regierungsentwurf

- Referentenentwurf

- Diskussionsentwurf vom September 2004

GG Art. 98a, 33 Abs. 4; BNotO §§ 20 Abs. 1 S. 2, 21 Abs. 3, 78d; FGG §§ 72, 82a, 86; BGB § 2003; GBO §§ 32a, 36, 132; HGB § 12; KostO §§ 113, 147, 148; WG Art. 97; ZPO § 797 Abs. 3
Bundesratsinitiative zur Aufgabenübertragung von Aufgaben der Freiwilligen Gerichtsbarkeit auf die Notare

Gesetzesentwurf des Bundesrates mit Gegenäußerung der Bundesregierung, BT-Drucks. 16/9023 vom 30.4.2008

sowie BT-Drucks. 16/9022 vom 30.04.2008 (zum Vorschlag der Grundgesetzänderung)

- Ablehnung der Öffnungsklausel zur Aufgabenübertragung im nachlassrechtlichen Verfahren,

- Ablehnung der Grundbucheinsicht durch Notare,

- Befürwortung der Aufgabenübertragung für die Hauptkartei für Testamente

- grds. Befürwortung der übrigen Vorschläge des Bundesrates zum Register- Grundbuch-, Vollstreckungsrecht und zum Scheck- und Wechselprotest.

Bericht "Aus der Gesetzgebung", BNotK-Intern 2/2008, S. 3-4

Gesetzesentwurf des Bundesrates, BR-Drucks. 109/08 (Beschluss) vom 14.3.2008

Gesetzesantrag der Länder Bayern, Berlin, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt - Entwurf eines Gesetzes zur Übertragung von Aufgaben im Bereich der freiwilligen Gerichtsbarkeit auf Notare, BR-Drucks. 109/08 vom 7.2.2008

Vorgeschlagen werden folgende Aufgabenübertragungen:

- Öffnungsklausel für die Landesgesetzgeber zur Ermöglichung der Übertragung von Aufgaben des Nachlassgerichts auf die Notare (§§ 72, 82a FGG),

- Konzentration der Zuständigkeit für die Aufnahme von Wechsel- oder Scheckprotesten auf Notare (Art. 79 WG),

- Nachlassinventar (§ 2003 BGB), Nachlass- und Gesamtgutauseinandersetzungen (§§ 86-99 FGG, § 36 GBO, § 148 KostO),

- notarielle Vollmachtsbescheinigungen (§ 21 Abs. 3 BNotO, § 32a GBO, § 12 Abs. 2 HGB),

- Grundbucheinsicht beim Notar und Erteilung von (einfachen und amtlichen) Grundbuchabdrucken durch die Notare (§ 132 Abs. 2-5 GBO, § 147 Abs. 5 KostO),

- Erteilung der weiteren vollstreckbaren Ausfertigung durch den Notar (§ 797 Abs. 3 ZPO),

- Übernahme der Hauptkartei für Testamente und der Nichtehelichenkartei vom AG Berlin Schöneberg durch die Bundesnotarkammer (§ 78d BNotO).

Gesetzesantrag der Länder Bayern, Berlin, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 98a), BR-Drucks. 108/08 vom 7.2.2008

- klarstellende Änderung, dass Notaren als Trägern eines öffentlichen Amtes neben den vorhandenen Aufgaben auf dem Gebiet der vorsorgenden Rechtspflege auch Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit übertragen werden können

PreisklauselG (Preisklauselgesetz); PreisG (PaPkG); PrKV
Gesetzliches Indexverbot statt Genehmigungsvorbehalt für Wertsicherungsklauseln

sh. Gesetzesänderungen/Öffentliches Recht

InsO §§ 286 ff.
Vereinfachung des Restschuldbefreiungsverfahrens

- BMJ-Pressemitteilung vom 14.2.2008 zur ersten Lesung im Bundestag

- Regierungsentwurf, BR-Drucks. 600/07 vom 31.8.2007

ZPO §§ 833a, 850i, 850k, 850l; AO § 314, 316
Pfändungsschutzkonto

für spezielles "Pfändungsschutzkonto" automatischer Sockel-Pfändungsschutz in Höhe von 985,15 € pro Monat

- BMJ-Pressemitteilung vom 5.9.2007

- Regierungsentwurf vom 5.9.2007

Korea (Republik): Apostille genügt ab 14.7.2007

Die Republik Korea (Südkorea) ist dem Haager Übereinkommen zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation (BGBl. 1965 II, S. 895) mit Wirkung zum 14.7.2007 beigetreten. Für öffentliche Urkunden genügt damit im Verhältnis zur Republik Korea eine Apostille.

- DNotI, Übersicht "Anerkennung deutscher öffentlicher Urkunden im Ausland und ausländischer öffentlicher Urkunden in Deutschland"

- vgl. DNotI-Report 2007, 6

GVG § 154; ZPO §§ 803, 808 ff.
Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Gerichtsvollzieherwesens

- Gesetzesentwurf des Bundesrates mit Stellungnahme der Bundesregierung, BT-Drucks. 16/5727 vom 20.6.2007

- Bundesjustizministerin gegen private Gerichtsvollzieher, BMJ-Pressemitteilung vom 11.5.2007 

- Beschlussfassung des Bundesrates, 11.5.2007

- Gesetzesantrag der Länder Niedersachsen, Baden-Württemberg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, BR-Drucks. 150/07 vom 1.3.2007

Vorschlag für Systemwechsel durch Übertragung der Aufgaben der Gerichtsvollzieher auf Beliehene anstelle justizeigener Beamter wie bisher

EG-Richtlinie über bestimmte Aspekte der Mediation in Zivil- und Handelssachen

- Bericht "Aktuelles aus Brüssel", BNotK-Intern 2/2008, S. 6-7

- Verfahrensstand (Prelex) 

- Legislative Entschließung des Europäischen Parlaments vom 29.3.2007

- Vorschlag der Kommission, KOM (2004) 718 vom 22.10.2004

Beitritt der EU zur Haager Konferenz für Internationales Privatrecht

- BMJ-Pressemitteilung vom 3.4.2007

Brüssel I-Verordnung (EuGVO); AVAG §§ 55, 56
Erstreckung auf Dänemark

Inkraftreten zum 1.7.2007, ABl. EU L 94/70 vom 4.4.2007

- Abkommen zwischen der EU und Dänemark vom 19.10.2005 über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von gerichtlichen Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen (ABl. EU Nr. L 299 S. 62) = weitestgehend Anwendung der Brüssel I-Verordnung auch im Verhältnis zu Dänemark

- Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Änderung des Anerkennungs- und Vollstreckungsausführungsgesetzes (AVAG), BR-Drucks. 547/06 vom 11.8.2006 und BT-Drucks. 16/2857 vom 4.10.2006

Haager Legalisationsabkommen
Republik Moldau: weiterhin Legalisation erforderlich

Der Beitritt der Republik Moldau zum "Haager Übereinkommen zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation" vom 5. Oktober 1961 (BGBl. 1965 II, S. 876) wurde zum 16.3.2007 wirksam. Deutschland hat aber einen Einspruch nach Art. 12 Abs. 2 des Abkommens eingelegt. Im Verhältnis zwischen Deutschland und der Republik Moldau ist damit weiterhin eine Legalisation erforderlich.

- Tabellarische Übersicht über die Anerkennungsvoraussetzungen

Bundesamt für Justiz (BfJG)

BGBl. 2006 I, 3171
Bundesamt für Justiz mit Sitz in Bonn

(u.a. zentrale Behörde nach Haager Adoptionsübereinkommen, Auslandsunterhaltsgesetz u.ä., Übernahme des Bundeszentralregisters und des Gewerbezentralregisters, Schriftleitung des Bundesgesetzblatts)

- Gesetzesbeschluss des Deutschen Bundestages, BR-Drucks. 742/06 vom 26.10.2006
- Regierungsentwurf, BR-Drucks. 258/06 vom 7.4.2006

- BMJ-Pressemitteilung vom 15.3.2006

Dienstleistungsrichtlinie

- Richtlinie 2006/123/EG vom 12.12.2006 über Dienstleistungen im Binnenmarkt, Abl. EU L 376/36 vom 27.12.2006

- Standpunkt des Europäischen Parlaments, Beschluss vom 15.11.2006 (EP-PE_TC2-COD(2004)001)

- geänderter Vorschlag der Kommission, KOM (2006) 160 vom 4.4.2006

- Pressemitteilung GD Binnenmarkt vom 4.4.2006

- Stellungnahme des Europäischen Parlaments, 16.2.2006

- Kommissionsentwurf, KOM (2004) 2 vom 25.2.2004

EG Art. 43, 45, 226; RL 89/48/EWG (Diplomanerkennungsrichtlinie); BNotO § 5
Vertragsverletzungsverfahren wegen Staatsangehörigkeitsvorbehalt für Notare

begründete Stellungnahmen an Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Luxemburg, Niederlande und Österreich,
Aufforderungsschreiben an Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn (insges. 16 EU-Staaten)

- Artikel BNotK-Intern 5/2006, S. 1

- BNotK-Pressemitteilung vom 12.10.2006
- EU-Kommission, GD Binnenmarkt, Pressemitteilung vom 12.10.2006

Art. 74 Nr. 1 GG; BNotO; KostO §§ 140 ff.
Föderalismusreform: Gesetzgebungskompetenz für das Notariat bleibt beim Bund

BGBl. 2006 I, 2034 (Grundgesetzänderung) sowie BGBl. 2006 I, 2098 (Föderalismusreform-Begleitgesetz)

- Artikel BNotK-Intern 4/2006, S. 1

- Bericht über die Auswirkungen der Föderalismusreform auf die Vorbereitung von Gesetzesentwürfen der Bundesregierung und das Gesetzgebungsverfahren, BR-Drucks. 651/06 vom 4.9.2006

- Gesetzesbeschluss des Bundestages, BR-Drucks. 462/06 vom 30.6.2006 (Änderung von Art. 74 Abs. 1 Nr. 1 GG nur hinsichtlich der Gesetzgebungskompetenz für den Strafvollzug, keine Änderung für das Notariat)

- Beschlussempfehlung des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 16/2010 vom 28.6.2006 (Beibehaltung der Gesetzgebungskompetenz des Bundes für das Notariat vorgeschlagen)

- Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 16/2069 vom 29.6.2006 (Begründung der Beschlussempfehlung zur Gesetzgebungskompetenz für das Notariat sh. S. 119)

- Gesetzentwurf der Regierungsfraktionen, BT-Drucks. 16/813 vom 7.3.2006 (inhaltsgleich mit Bundesratsantrag)

- Gesetzesantrag der Länder Nordrhein-Westfalen, Bayern, Berlin, Bremen, BR-Drucks. 179/06 vom 7.3.2006

u.a. Wegfall der Gesetzgebungskompetenz des Bundes für das Notariat, Bundeskompetenz nur mehr für das Recht der Beurkundung (ohne das Gebührenrecht der Notare) (Art. 74 Nr. 1 GG, BR-Drucks. 178/06 S. 3, 32)

- vgl. BNotK-Intern 2/2006, S. 1, 1/2006, S. 2, 6/2005, S. 2, 5/2005, S. 4, 2/2005, S. 2, 1/2005, S. 1,

- BNotK, Positionen zur Modernisierung der bundesstaatlichen Ordnung (Stand 15.1.2004) (Link im internen Bereich der BNotK-Homepage)

zur Föderalismusreform allgemein vgl. auch Föderalismusreform-Begleitgesetz: 

- Gesetzesbeschluss des Bundestages, BR-Drucks. 463/06 vom 30.6.2006

- Beschlussempfehlung des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 16/2010 vom 28.6.2006

- Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 16/2069 vom 29.6.2006

- Entwurf eines Föderlismusreform-Begleitgesetzes der Regierungsfraktionen (textidentisch mit Bundesratsantrag), BT-Drucks. 16/814 vom 7.3.2006

- Entwurf eines Föderlismusreform-Begleitgesetzes, Gesetzesantrag der Länder Nordrhein-Westfalen, Bayern, Berlin, Bremen, BR-Drucks. 178/06 vom 7.3.2006,

- Entschließung des Bundesrates, Antrag der Länder Nordrhein-Westfalen, Bayern, Berlin, Bremen, BR-Drucks. 180/06 vom 7.3.2006

BNotO §§ 113, 113a; GG Art. 12
6. Gesetz zur Änderung der Bundesnotarordnung

BGBl. 2006 I, 1531

- gesetzliche Regelung über Wahl des Präsidenten und des Verwaltungsrates sowie deren Aufgaben,

- Anhörungsrechte der Kassen vor der Ausschreibung/Einziehung von Notarstellen, vor der Ernennung von Notarassessoren und vor dem Haushaltsbeschluss der Notarkammern,

- Zusammenfassung der § 113 BNotO (Notarkasse München AdöR) und § 113a BNotO (Ländernotarkasse Leipzig)

- Gesetzesbeschluss des Bundestages, BR-Drucks. 402/06

- Beschlussempfehlung und Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 16/1606 vom 26.5.2006

- Gesetzentwurf des Bundesrates, BT-Drucks. 16/1340 vom 26.4.2006

- Gesetzesantrag der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, BR-Drucks. 217/06 vom 24.3.2006

- Umsetzung von BVerfG, Beschluss vom 13. Juli 2004 - 1 BvR 1298/94, BVerfGE 111, 191

- BVerfG, Pressemitteilung Nr. 95/2004 vom 29.10.2004

 

BNotO §§ 24, 117b
Bestellung von Diplomjuristen zu Notaren; Übergangsregelung für Altersgrenze in neuen Bundesländern

BGBl. 2006, 866, 872

- Zusammenstellung der einschlägigen Teile der Gesetzesmaterialien (DNotI)

- Regierungsentwurf, BR-Drucks. 329/05 vom 6.5.05 (vgl. Seiten 21/22 und 162/163)

- Empfehlung des BR-Rechtsausschusses, BR-Drucks. 329/1/05 vom 6.6.05 (dort S. 8)

- Beschluss des Bundesrates, BR-Drucks. 329/05 (Beschluss) vom 17.6.2005 (dort S. 7)

- Regierungsentwurf mit Stellungnahme des Bundesrates und Gegenäußerung der Bundesregierung, BT-Drucks. 16/47 vom 3.11.2005 (dort S. 57, 104, 109)

- Gesetzesbeschluss des Bundestages, BR-Drucks. 114/06 vom 17.2.2006

 

EG Art. 45; BNotO § 1
Entschließung des Europäischen Parlaments zu den Rechtsberufen und das allgemeine Interesse an der Funktionsweise der Rechtssysteme

(zu Notaren vgl. insbes. Erwägungsgründe F-H sowie Entschließung Nr. 15)

- Entschließung vom 23.3.2006

- Entschließungsantrag, Dokument B6-0203/2006 vom 16.3.2006

 

BNotO §§ 96, 105
5. Gesetz zur Änderung der Bundesnotarordnung

BGBl. 2005, 3679

Disziplinarrecht: Zeitliche Verlängerung des befristeten Verweises auf die Disziplinarvorschriften der Länder bis zum Jahr 2010

- Gesetzesentwurf der Fraktionen CDU/CSU und SPD, BT-Drucks. 16/106

 

Deutsche Gesetze im Internet

kostenfreier Zugriff auf alle (ca. 5.000) Bundesgesetze und Rechtsverordnungen des Bundes

- BMJ Pressemitteilung vom 25.11.2005

- Link auf www.gesetze-im-internet.de

 

Polen: Apostille genügt ab 12.8.2005

 

EU-Kommission, Bericht Wettbewerb bei Freien Berufen, KOM 2004-83 vom 9.2.2004

-englische Fassung

- französische Fasssung

 

GG Art. 138; BNotO §§ 114, 115
Öffnungsklausel zur Bestellung hauptberuflicher Notare in Baden

- Justizminsterium Baden-Würtemberg, Pressemitteilung vom 24.6.2005, "Stellen für 25 freie Notare in Baden werden ausgeschrieben"

- BGBl. 2005, 2188

- Zustimmung des Bundesrates, 1.7.2005

- Einigungsvorschlag des Vermittlungsausschusses, BR-Drucks. 500/05 vom 15.6.2005

- Unterrichtung durch den Bundesrat (über die Anrufung des Vermittlungsausschusses), BT-Drucks. 15/3589 vom 14.7.2004

- Anrufung des Vermittlungsausschusses durch den Bundesrat, BR-Drucks. 538/04(B) vom 9.7.2004 

- Gesetzesbeschluß BT: Viertes Gesetz zur Änderung der Bundesnotarordnung - BR-Drucks. 538/04 vom 2.7.2004

- Beschlußempfehlung und Bericht des Bundestags-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 15/3471 vom 30.6.2004

- Gesetzentwurf des Bundesrates (auf Antrag Baden-Württemberg)mit Stellungnahme der Bundesregierung - BT-Drucks. 15/3147 vom 14.5.2004

 

Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in Angelegenheiten der freiwiligen Gerichtsbarkeit (FamFG)

- Referentenentwurf Juni 2005

- BMJ, Presseerklärung vom 6.6.2005

 

ZPO §§ 338, 790, 794 Abs. 1 Nr. 5, 1079 ff.; AVAG
Europäischer Vollstreckungstitel für unbestrittene Forderungen

Vollstreckbarerklärungsverfahren künftig unnötig für Geldforderungen mit in der Urkunde bestimmtem Fälligkeitsdatum
EG-Vollstreckungstitel-Durchführungsgesetz

in Kraft ab 21.10.2005 - BGBl. 2005 I, 2477

- Hinweis DNotI-Report 18/2005

- Zustimmung des Bundesrates, BR-Drucks. 375/05 (Beschluß) vom 17.6.2005

- Gesetzesbeschluß des Deutschen Bundestages, BR-Drucks. 375/05 vom 27.5.2005

- Beschlußempfehlung und Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 15/5482 vom 11.5.2005

- Regierungsentwurf EG-Vollstreckungstitel-Durchführungsgesetz, BR-Drucks. 88/05 vom 04.02.05

- Verordnung (EG) Nr. 805/2004 vom 21.4.2004

Literatur:
- Franzmann, Die Verordnung (EG) Nr. 805/2004 - notarielle Urkunden europaweit vollstreckbar, MittBayNot 2004, 404;
- Leible/Lehmann, Die Verordnung über den Europäischen Vollstreckungstitel für unbestrittene Forderungen und ihre Auswirkungen auf die notarielle Praxis, NotBZ 2004, 453;
- Rauscher, Zivilverfahrensrecht: Der Europäische Vollstreckungstitel für unbestrittene Forderungen, GPR 2004, 286;
- Rellermeyer, Der Europäische Vollstreckungstitel für unbestrittene Forderungen, Rpfleger 2005, 389;
- Stadler, Kritische Anmerkungen zum Europäischen Vollstreckungstitel, RIW 2004, 801;
- Stein, Der Europäische Vollstreckungstitel für unbestrittene Forderungen tritt in Kraft - Aufruf zu einer nüchternen Betrachtung, IPRax 2004, 181;
- Stein, Der Europäische Vollstreckungstitel für unbestrittene Forderungen - Einstieg in den Ausstieg aus dem Exequaturverfahren bei Auslandsvollstreckung, EuZW 2004, 679;
- Wagner, Vom Brüsseler Übereinkommen über die Brüssel I-Verordnung zum Europäischen Vollstreckungstitel, IPrax 2002, 75;
- Wagner, Die neue EG-Verordnung zum Europäischen Vollstreckungstitel, IPRax 2005, 189;
- Wagner, Das Gesetz zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 805/2004 zum Europäischen Vollstreckungstitel - unter besonderer Berücksichtigung der Vollstreckungsabwehrklage, IPRax 2005, 401;
- Wagner, Der Europäische Vollstreckungstitel, NJW 2005, 1157;

 

RDG; RBerG; BRAO § 59a; BNotO § 27; BeurkG § 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 7; ZPO § 79; FGG § 13 Rechtsdienstleistungsgesetz

(Ersetzung des Rechtsberatungsgesetzes)

- Definition der Rechtsdienstleistung als Tätigkeit in konkreten fremden Angelegenheiten, sobald sie eine besondere rechtliche Prüfung des Einzelfalls erfordert (§ 2 RDG),
- Rechtsdienstleistung als Nebenleistung zulässig, wenn sie zum Berufs- oder Tätigkeitsbild oder zur vollständigen Erfüllung der mit der Haupttätigkeit verbundenen Pflichten gehören, z.B. Testamentsvollstreckung, Haus- und Wohnungsverwaltung, Fördermittelberatung (§ 5 Abs. 1 und 2 RDG),
- Zusammenarbeit mit oder Hinzuziehung eines Rechtsanwalts durch Berufsfremde zulässig (§ 5 Abs. 3 RDG) (bei Sozien von Anwaltsnotaren Anzeigepflicht nach § 27 BNotO und Mitwirkungsverbot nach § 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 7 BeurkG),
- Zulässigkeit unentgeltlicher Rechtsdienstleistungen (§ 6 RDG),
- Mitgliederberatung durch Vereine, Genossenschaften etc. zulässig (§ 7 RDG),
- Beschränkung der Prozeßvertretung auf Rechtsanwälte (§ 79 ZPO, § 13 FGG, § 67 VwGO etc.).

- Regierungsentwurf vom 22.8.2006
- BMJ-Pressemitteilung vom 22.8.2006 zum Regierungsentwurf
- Referentenentwurf
- Diskussionsentwurf vom September 2004

 

Justizkommunikationsgesetz (JKomG)

in Kraft ab 1.4.2005 - BGBl. 2005 I, S. 837

- Bekanntmachungen für GmbH künftig im elektronischen (statt im gedruckten) Bundesanzeiger (Art. 12, § 12 GmbHG - BR-Drucks. 609/04 S. 40/41, 52 - 137/138)
- elektronische Beglaubigung durch den Notar (Art. 8, §§ 39a, 42 BeurkG) (technische Ausstattung spätestens ab 1.4.2006 erforderlich, Art. 15, § 15 BNotO) (BR-Drucks. 609/04, S. 37, 51, 132-133, 140),
- "öffentliche elektronische Dokumente" (Art. 1, §§ 371a, 416a ZPO - BR-Drucks. 609/04, S. 7-8, 79-82)

- Vorabdruck aus DNotI-Report 8/2005

- Gesetzesbeschluß des Deutschen Bundestages vom 25.2.2005, BR-Drucks. 122/05 vom 25.2.2005

- Beschlußempfehlung und Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 15/4952 vom 23.02.2005

- Regierungsentwurf mit Stellungnahme des Bundesrates und Gegenäußerung der Bundesregierung, BT-Drucks. 15/4067 vom 28.10.2004

- Regierungsentwurf BR-Drucks. 609/04 vom 13.8.2004

- Auszug der notarrelevanten Regelungen des Regierungsentwurfs 

 

EG-Vollstreckungstitel-Durchführungsgesetz

(u.a. auch zur Vollstreckbarkeit notarieller Urkunden innerhalb der EU)

- Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Durchführung der EG-Verordnung über einen Europäischen Vollstreckungstitel für unbestrittene Forderungen BR-Drucks. 88/05 vom 4.2.2005  

- BMJ-Pressemitteilung vom 19.1.2005

- EG-Verordnung Nr. 805/2004 vom 21. April 2004, Amtsblatt Nr. L 143 vom 30/04/2004 S. 0015 - 0039

 

Auflösung des BayObLG

- Auszug aus DNotI-Report 23/2004

- Verein der Freunde des BayObLG gegründet
Pressemitteilung (15.12.2003)
Satzung
Beitrittserklärung 
weitere Reaktionen (BayObLG-Homepage)

- Gesetz zur Auflösung des Bayerischen Obersten Landesgerichts (Gerichtsauflösungsgesetz - BayObLGAuflG), BayGVBl. 2004, 400

- Bayerischer Verfassungsgerichtshof, Entscheidung vom 29.09.2005 - Vf. 3-VII-05

 

Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG)

Ersetzung des Rechtsberatungsgesetzes)
- Diskussionsentwurf vom September 2004

 

Justizmodernisierungsgesetz

- u.a. keine Anmeldung und Eintragung des Beginns der Gesellschaft mehr erforderlich (Art. 12d - schafft § 106 Nr. 3 HGB ab mit Wirkung zum 1.9.2004) (Auszug DNotI-Report)
- Aufgabenübertragung von bisher dem Richter vorbehaltenen Aufgaben auf den Rechtspfleger durch Rechtsverordnung der Landesregierung möglich (Art. 9 - ändert § 19 RPflG)
- Handelsregistereintragung von Kapitalgesellschaften (HR B)
- Erbscheinserteilung auch bei Vorliegen eines Testamentes oder Erbvertrages

- BGBl. 2004, S. 2198

- BMJ, Presseerklärung vom 9.7.2004

- Beschluß des Bundesrates, BR-Drucks. 537/04 vom 2.7.2004

- Regierungsentwurf, BT-Drucks. 15/1508

- Entwurf der CDU/CSU-Fraktion, BT-Drucks. 15/999

- Hinweis auf wichtige notarrelevante Änderungen (Stand 18.06.2003)

 

Geldwäsche

Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Verhinderung der Nutzung des Finanzsystems zum Zwecke der Geldwäsche einschließlich der Finanzierung des Terrorismus - KOM/2004/0448 endg. - COD 2004/0137 (=BR-Drucks. 794/04) 30.06.2004

 

Kostenrechtsmodernisierungsgesetz

BGBl. Nr. 21/2004, S. 718 vom Bundestag am 12.2.2004 verabschiedete Fassung (BT-Drs. 15/2487)
(Zustimmung des Bundesrates am 12.3.2004 - BR_Drucks. 116/04 vom 20.2.04)

Wichtige notarrelevante Änderungen:

- Abschaffung des Gebührenabschlages nach dem Einigungsvertrag in den neuen Bundesländern (§ 162 KostO n.F.)

- allgemeine Geschäftswertobergrenze von 60 Millionen Euro (mit Möglichkeit des Ersatzes des auf Haftungsbeträge mehr als 60 Mio. Euro entfallenden Teils der Versicherungsprämie) (§§ 32 Abs. 1, 152 Abs. 2 d) Nr. 4 KostO n.F.)

- Zinsregelung für notarielle Kostenforderungen und Rückzahlungen (§§ 154a, 155, 156, 157 Abs. 1 KostO n.F.)

- Hinweis in DNotI-Report 7/2004, S. 63

- Regierungsentwurf vom 7.11.2003 (= BR-Drucks. 830/03 = BT-Drucks. 15/1971 vom 11.11.2003)  

-BMJ-Pressemitteilung Nr. 67 / 03 vom 28.8.2003 zum Referentenentwurf

- Referentenentwurf vom 28.8.2003 im Volltext

- im Referentenentwurf geplante Änderungen der Kostenordnung (Stand 28.8.2003)

- geplante Änderungen der Kostenordnung im Regierungsentwurf (Stand 7.11.2003 )

 

GwG §§ 3 Abs. 1 Nr. 1, 8, 9 - Erweiterung der notariellen Amtspflichten durch das Geldwäschebekämpfungsgesetz

- Text des Geldwäschegesetzes (BMJ)

- BNotK-Rundschreiben Nr. 48/2003 vom 19.11.2003

- Auszug aus DNotI-Report 17/2002

- BNotK-Rundschreiben Nr. 23 /2002 vom 07.08.2002
 

ZPO §§ 174, 190 - Zustellung gegen Empfangsbekenntnis per Fax

Vorabauszug aus DNotI-Report 19/2002

 

OLG-Vertretungsänderungsgesetz am 1.8.2002 in Kraft getreten- BeurkG §§ 17 Abs. 2a, 22 – 24, 31; BGB §§ 358 Abs. 3, 2232, 2233

- Vorabauszug aus DNotI-Report 16/2002

- Literaturliste zur Ergänzung des § 17 Abs. 2a BeurkG durch das OLG-Vertretungsänderungsgesetz

- BGBl. 2002 I, Nr. 53; S. 2850

-endgültige Gesetzesfassung 

- Auszug aus DNotI-Report 12/2002

 

Gesetz zur Förderung der außergerichtlichen Streitbeilegung (§ 15 a EGZPO) (Mai 1999)
(Gesetzesentwurf und Begründung des Rechtsausschusses)

Gesetzentwurf als WORD-Volltext

 

3. Gesetz zur Änderung der Bundesnotarordnung

BGBl. 1998 I, S. 2585, in Kraft seit 8. September 1998

BNotO in der Fassung durch die 3. BNotO-Novelle als WORD-Dokument

BeurkG in der Fassung durch die 3. BNotO-Novelle als WORD-Dokument

Plenarprotokoll des Deutschen Bundestages 13/241 vom 18.6.1998, TOP 15a)-15c (S. 22374-22376) sowie Anlage 11 (A. 22407-22414)

Beschlußempfehlung und Bericht des BT-Rechtsausschusses, BT-Drucks. 13/11034 vom 17.6.1998

(Gesetzesänderungen durch BT-Rechtsausschuß als Word-Dokument)

Gesetzentwurf der Bundesregierung (mit Stellungnahme des Bundesrates und Gegenäußerung der Bundesregierung), BT-Drucks. 13/4184 vom 21.3.1996

Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen vgl: DNotI-Report 7/1998

Zu den Änderungen im Beurkundungsrecht sowie für die Verwahrung auf Notaranderkonto vgl. DNotI-Report 15/1998

 

Entwurf eines Gesetzes zur Änderung der Bundesrechtsanwaltsordnung und anderer Gesetze
(BR-Drucks. 1002/97 vom 29.12.1997) - Rechtsanwalts-GmbH

Der Entwurf regelt das Verfahren und die Voraussetzungen, unter denen die GmbH als Rechtsanwaltsgesellschaften bzw. Patentanwaltsgesellschaften zugelassen werden können. Außerdem wird § 8 Abs. 2 Partnerschaftsgesellschaftsgesetz geändert. Voraussetzung ist die Durchführung eines Zulassungsverfahrens durch die zuständige Landesjustizverwaltung. Im Rahmen dieses Verfahrens wird geprüft, ob bestimmte Voraussetzungen eingehalten sind: Die Gesellschaft muß verantwortlich von Rechtsanwälten geleitet werden; anwaltliche Gesellschafter müssen die Mehrheit der Kapitalanteile oder Stimmrechte innehaben; unter den Geschäftsführern, den Prokuristen und den Handlungsbevollmächtigten müssen die Anwälte in der Mehrheit sein. Reine Kapitalbeteiligungen und die Beteiligung Dritter am Gewinn der Gesellschaft sind nicht zulässig.

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Erweiterung der Vollstreckbarkeit aus notariellen Urkunden - Zweites Gesetz zur Änderung zwangsvollstreckungsrechtlicher Vorschriften

Der Deutsche Bundestag stimmte am 25.11.1997 der vom Bundesrat eingebrachten zweiten Zwangsvollstreckungsnovelle zu.

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Deutsches Notarinstitut, Gerberstraße 19, 97070 Würzburg